Canihua Pudding – unser liebster Schokoladen-Pudding

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Canihua Pudding

Canihua Pudding ist seit einiger Zeit unser am liebsten gegessener und häufig aufgetischter Nachtisch. Warum? Weil Canihua Pudding verdammt lecker schmeckt und im Gegensatz zum klassischen Pudding total gesund ist. Da bekommt der Begriff „Pudding-Veganer“ gleich ein ganz neue Dimension. 😉 Canihua (Gänsefußgewächs aus Peru) kann in gepuffter Form (genauso wie Amaranth) ins Müsli gegeben  oder die gequollenen Körner als Füllungen verwendet werden. Ich habe für meinen Canihua Pudding die Canihua Körner gemahlen und dann verarbeitet. Canihua ist frei von Gluten und Weizen.

„Positive Nebenwirkungen“ unseres Canihua Puddings

In der Zartbitterschokolade sind Flavonoide (sekundäre Pflanzstoffe), die das Herz-Kreislauf-System stärken, enthalten. Canihua enthält von Natur aus Folsäure und Eisen. Antioxidative Substanzen der echten Vanille sollen die DNA unserer Zellen schützen. Außerdem hat die Vanille ein wundervollen Geschmack, der in meiner Küche sehr oft zum Einsatz kommt. Damit die positiven Nebenwirkungen sich auch voll entfalten können, bevorzuge ich Bio-Canihua von Schnitzer, den ich im Biomarkt kaufe – hier bei alles-vegetarisch.de findest Du ihn aber auch.

Canihua-Pudding-Rezept

Dieses Rezept und ein paar weitere liegen der Canihua-Packung von Schnitzer bei. Übrigens: Die Canihua-Körner müssen für den Pudding zu einem Mehl vermahlen werden.

Zutaten:

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 500 ml Haferkakao, Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 100 g Bio-Canihua Mehl (kann auch mehr sein)
  • 1/3 TL gemahlene Vanille (oder 1 ausgekratzte Vanille-Schote)

Zubereitung:

  1. Pflanzenmilch erwärmen und die Zartbitterschokolade darin auflösen.
  2. Das Canihua-Mehl einrühren und aufkochen lassen. So lange rühren, bis die Masse dickflüssiger wird. Dann die Vanille-Schote unterrühren.
  3. Optional: Man kann nun den Canihua Pudding mit zwei Tropfen essbarem Pfefferminzöl verfeinern (wirklich nur wenig dazugeben, da das Öl eine sehr starke Intensität hat).
  4. Optional: Ein paar Gojibeeren drüber gestreut oder hineingerührt schmecken auch sehr gut.

So sieht ein fertiger Canihua Pudding aus

Kommentare

  1. meint

    Hi Sabine, hast du die Körner wirklich mit einer Mühle gemahlen, oder geht das auch anders? Ich hab die Canihua-Packung mal geschenkt bekommen, nur leider immer noch nix damit gemacht :-( Der Pudding hört sich als tolles Projekt fürs Wochenende an!
    Liebe Grüße, Katrin

    • Sabine Kampmann meint

      Hallo Katrin!
      Ja, ich habe die Körner wirklich gemahlen. bzw meine Mutter ist mit ihrer Mühle angereist und die hat das Mahlen übernommen. :) Ich musste das, aus Unwissenheit, aber auch schonmal mit ganzen Körnern versuchen. Die müssen dann ein wenig länger quellen und sind gröber. Aber auch genießbar. :)
      Aus ganzen Körnern kann man dann wohl auch besser Bratlinge machen.
      Viele Grüße! Sabine

  2. Sol meint

    Hallo Sabine,
    prima Tipp, danke.
    Worin besteht der maßgebliche Unterschied zu einem „Chia-Schoko-Pudding“, falls man so etwas überhaupt schildern kann…
    Chia ist wesentlich teurer, da wäre Canihua evtl. ne Alternative.
    LG Sol

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