Casomorphine – Wie ich meine Sucht erkannte

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Vor ein paar Tagen sprach mich die liebe Sabine an, ob ich nicht Lust hätte mal über Casomorphine zu recherchieren, es hätte da in der letzten Zeit ein paar Fragen zu dem Thema gegeben. Ich verstand erst mal nur Bahnhof. Casomorphine? Käse? Morphium? Hatte ich was falsch verstanden? Ich muss wohl ziemlich verwirrt gekuckt haben.

Sabine hatte sofort meine Neugier geweckt und so begab ich mich in die Tiefen des World Wide Web um etwas über Käsesucht herauszufinden, denn dass es damit etwas zu tun hatte, hatte ich inzwischen herausgefunden.

Ich konnte mir nicht vorstellen, auf Käse zu verzichten

Ich kann mich noch genau an das Gespräch erinnern, das ich vor rund zwei Jahren mit einer Kollegin führte, die damals schon Veganerin war. Ich, zu dem Zeitpunkt noch Vegetarierin bewunderte sie sehr und richtete die folgenden Worte an sie: „Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, auf Käse zu verzichten!“ Ein Satz, den ich später noch von sehr vielen Menschen hören würde, Menschen, mit denen ich mich über den Veganismus unterhalte, Interessierte, die kurz vor dem „Absprung“ stehen, ein Satz, den ich damals wirklich ernst meinte.

Kuhmilch ist für Kälbchen

Kuhmilch ist für Kälbchen, nicht für Menschen

Heute ruft schon der Gedanke an Käse, die Käseproduktion oder alles, was mit Milchprodukten zu tun hat, Ekel in mir hervor, damals konnte ich mir nicht mal im Traum vorstellen, keinen Käse mehr zu mir zu nehmen. Ich aß überall Käse dazu, alles habe ich überbacken, es gab Käsebrot, Käse im Salat, Käse auf der Pizza und manchmal sogar Käse pur. Als Ofenkäse z. B. oder einfach so, zwischendurch ein Stück Käse aus dem Kühlschrank. Heute kann ich mir eine Pizza mit Käse nicht mehr vorstellen. Der würde ja schließlich auch den ganzen tollen Gemüsegeschmack überdecken.

So viel zu meiner persönlichen „Käsegeschichte“, wie ich schließlich den „Absprung“ geschafft habe, weiß ich nicht mehr, vermisst habe ich den Käse bis heute nicht, ich habe weder Heißhungerattacken, noch Schweißausbrüche und im Traum werde ich auch nicht von Käsehäppchen verfolgt. Ich begab mich also auf die Recherche und was ich las, öffnete mir die Augen.

Meine Recherche über Casomorphine öffnete mir die Augen

Bei den Casomorphinen handelt es sich um opiatähnliche Stoffe, sogenannte Peptide, die bei der Verdauung aus dem in Milchprodukten häufigsten Protein, dem Kasein entstehen. Es passiert die Blut-Hirn-Schranke und reizt die Rezeptoren im Gehirn, die auch für den Rausch nach der Einnahme von Morphinen verantwortlich sind.

Casomorphine dämpfen das Bewusstsein, sie lindern Schmerzen und beeinflussen den Blutdruck und die Bewegung des Darms. Die Morphine in der Milch sollen dazu dienen, die Beziehung des Kälbchens zu seiner Mutter zu stärken, beim Säugen wirken sie beruhigend auf das Junge. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Kälber nicht nur über einen völlig anderen Verdauungsapparat verfügen, als wir Menschen, sondern dass es sich dabei um deren Muttermilch handelt, die wir Menschen ihnen wegnehmen.

Die menschliche Muttermilch hat einen sehr viel geringeren Anteil an Protein und somit auch an Casomorphin. Sie ist genau auf die Bedürfnisse eines menschlichen Säuglings angepasst, würde man einem Baby Kuhmilch einflößen kann man von einer regelrechten „Überdosierung“ reden, die schlaffördernde, beruhigende Wirkung der Muttermilch wäre um ein vielfaches überschritten. Ich stelle mir ab heute jedenfalls nicht mehr die Frage, warum man früher immer der Meinung war, ein Glas Milch würde gut gegen Einschlafstörungen helfen.

Casomorphine im Zusammenhang mit Authismus und Schizophrenie

Der menschliche Organismus gewöhnt sich sehr schnell an die Suchtstoffe im Käse und in der Milch und ist verantwortlich dafür, dass sich einige Menschen nicht vorstellen können auf Käse zu verzichten. Vielen Fleischessern fällt der Umstieg zum Veganismus daher leichter, als Vegetariern, die es gewohnt sind, alle Fleischprodukte durch Käse zu ersetzen.

Ohne Käse überbacken

Überbacken ist auch ohne Käse möglich

Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Folge, weisen an Autismus und Schizophrenie erkrankte Menschen häufig einen stark erhöhten β-Casomorphin-7-Spiegel auf.

Käse macht also nicht nur dick, entzieht dem Körper lebenswichtiges Kalzium, verklebt die Arterien und den Darm und riecht nicht besonders gut, er wird auch noch im Zusammenhang mit wirklich schwerwiegenden Erkrankungen genannt.

Zusätzlich zu den Casomorphinen enthält Käse unter anderem auch noch die dem Amphetamin ähnliche Chemikalie Phentylethylalamin, die auch für die süchtig machende Wirkung von Wurst verantwortlich sein soll.

Es ist bewiesen, das Käse süchtig macht, aber keine Angst vor dem „Ausstieg“, es kommt zu keinen Entzugserscheinungen, ich habe das für Euch getestet.

Ich verrate Euch mein Geheimnis

Auf Überbackenes stehe ich übrigens auch heute noch, ich verrate Euch hiermit mein Geheimnis:

Man nehme

  • 1 Tasse Hafermilch
  • 1 Tasse Hefeflocken
  • 2 Handvoll Nüsse
  • 2 Esslöffel Speiseöl
  • 1 Teelöffel Salz
  • etwas Pfeffer und Chili

Einfach alles in den Mixer packen, bis eine schöne glatte Masse entstanden ist, über den Auflauf oder die Pizza geben und backen – Fertig.

In meinem Blog findet Ihr ganz aktuell auch ein leckeres Kartoffelauflauf-Rezept aus meiner Feder, beim Nachkochen könnt Ihr meinen selbstgemachten „Gratinierkäse“ gleich mal ausprobieren.

Literaturtipp: „Milch besser nicht“ von Maria Rollinger

Quellen: Vegane Beratung, Spektrum, Natur heilt, Dr. Hanno Platz, 10 Fakten über vegane Ernährung

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Kommentare

  1. GlitterCleanEater meint

    Klingt ziemlich einleuchtend.
    Verstehe jetzt auch warum immer alle irgendwie was mit Käse haben.
    Milch können Sie verstehen aber Käse, die Minderheit…
    Ich habe zum Glück den Absprung nach langer Zeit geschafft :-)
    Schwer aber machbar Leute!

  2. sol meint

    Casomorphine?
    Vielen Dank für diese aussagekräftige Recherche dazu.
    Als langjährige Vegetarierin, die selbstverständlich Käse für einen „gesunden Ersatz“ gehalten hat,
    war mir es tatsächlich auch NIE NICHT vorstellbar, darauf verzichten zu können.
    Warum sollte ich auch???
    Nachdem ich dann einige aufrüttelnde Videos über dem Umgang mit Kühen+ Kälbern gesehen hatte, hab ich ad hoc aufgehört.
    Milch hab ich sowieso nie getrunken.
    Und nach 1 Monat Abstinenz ist mir aufgefallen, dass ich gar kein „Japp“ mehr auf Käse habe;
    diese Phase dauert nun schon fast 2 Jahre.
    Zudem sind all meine gesundheitlichen Probs dadurch verschwunden;
    n Leben ohne Käse ist nicht nur möglich, sondern auch notwendig.
    (Au weia, vor 2 Jahren hätte ich einen solchen Satz nichtmal d e n k e n können ;-)))

  3. Batschpeng meint

    Ich, autist seit anbeginn, möchte bitten genaue schlussfolgerungen zu formulieren: der erhòhte betacasomorphinsiebenspiegel kommt von käse?? Der er ist angeboren und neurotypische menschen können autistisvhes denken simulieren, indem sie daher käse konsumieren?? Oder eine andere schlussfolgerung?

    Bitte um klärung.

    Lg

    • meint

      Hallo Batschpeng,

      danke für Deinen Kommentar, bitte entschuldige die verspätete Antwort. Genaueres ist z. B. unter diesem Link zu finden: http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/beta-casomorphine/1902 Zitat „In Ratten injiziertes β-Casomorphin-7 akkumuliert in mehreren Gehirnzentren und kann zu Autismus-ähnlichen Verhaltensweisen in den Tieren führen.“, einen interessanten Artikel gibt es u. a. auch auf dem Autismus-Portal, hier dazu der Link: http://autismus-portal.de/index.php?f=beitrag&kat=biomed&thema=biomed_30_gfkfd

      Liebe Grüße
      Anne

      • Chris meint

        Sie scheinen nur die Texte von veröffentlichten Artikeln zu zitieren und dann Ihre eigene Interpretation zu bilden.

        1. Die Wirkung (Morpium) ist bei diesen Mengen viel zu gering um die volle Wirkung zu entfalten.
        2. Weitere Produkte enthalten diese Stoffe: Schokolade, Getreide. Soll man darauf nun auch verzichten?
        3. Bisher sind sämtliche Aussagen zu Autismus und Shizophrenie in diesem Zusammenhang nur Indizienbeweise. Es gibt keine verlässlichen Experimente.
        4. So ziemlich alle Dinge die einem gut tun, werden schnell zur Sucht! Das Gehirn eines jeden Menschen und auch das der Tiere, ist so veranlagt! Das Gehirn kann nämlich Glückshormone auch selbst produzieren.
        5. Sie behaupten Käse würde nicht gut riechen? Sprechen Sie da nur für sich! Sie können doch nicht einfach fremden Leuten Präferenzen aufdiktieren?!
        6. Den Kälbern wird die Milch weggenommen? Rindern wird sogar ihr Leben genommen um Menschen zu ernähren. Der böse böse Mensch! Ist soviel schlimmer als der Löwe der das Gnu reißt :).

        Ich gebe Ihnen allerdings Recht wenn Sie sagen würden: Massentierhaltung ist Mist!

  4. Tina meint

    Hallo Anne,

    dein Bericht ist sehr spannend. Darüber habe ich auch schon oft gelesen.

    Aber über das Wort „Phentylethylalamin“ bin ich gestolpert. Dieses ist so nirgens zu finden. Wahrscheinlich meintest du „Phenylethylamin“. Aber ich kann auch nirgends was lesen, dass dieser Stoff süchtig macht.

    Ich esse seit einem halben Jahr keine tierischen Produkte mehr (bzw. sehr selten). Käse vermisse ich tatsächlich nicht, aber die Wurst (Bratwurst, Knackwurst) krieg ich nicht aus meinem Kopf. Ich glaube das hat aber nichts mit diesen Stoffen zu tun.

    Liebe Grüße Tina

  5. meint

    Hallo!
    Ich studiere Lebensmittelchemie und hatte gehofft, hier was informatives über bioaktive Peptide, wie z.B. Casomorphine zu finden, aber Fehlanzeige. Hier wird ja schon das Wort „PEPTID“ als Fachbegriff behandelt! Ich bin beeindruckt, wie sowas als tolle Recherche gelten kann. Und wenn man keine Entzugserscheinungen hat, dann war es vielleicht keine Sucht?!
    Ich denke nicht, dass es schlecht ist, Käse zu essen oder Milchprodukte zu sich zu nehmen, so wie es hier dargestellt wird.
    Wären wir vor etwa 1000 Jahren bei veganer Kost geblieben, wären wir jetzt auch nicht wieter als Orang-Utans, die ja sehr niedlich sind und gut durchs Leben kommen, aber ich finde Gedankenleistungen wie Strom, feste Behausungen, Nutzung des Feuers oder was uns sonst noch so einen angenehmen Lebensstandard bietet, sehr gut.
    Es kann nicht schädlich sein, Casomorphine zu sich zu nehmen, da die ja sowieso bei der Verdauung der Milch in unserem Körper entstehen. Und Milch trinken ist ja unter Säugetieren wohl das natürlichste der Welt!
    Und blutdruckregulierend sind sie, die schrecklichen Casomorphine. Wer hat denn sonst schonmal von „Käse gegen Bluthochdruck“ gehört? Ich finde, das klingt toll! Ich finde Käse essen jedenfalls besser, als Tabletten schlucken.
    Peng.

    • agi meint

      entschuldige peng, was ist natürlich am milchtrinken im erwachsenenalter und auch noch von einer fremden spezies?? aber hauptsache es werden mütter, die ihre kinder übers 2. lebensjahr hinaus stillen, schräg angeschaut… sorry, aber das klingt für mich nicht logisch. kuhmilch ist nur für kälber bestimmt. warum glaubst du „leiden“ so viele menschen an laktoseintoleranz? weil lektoseintoleranz im erwachsenenalter natürlich ist. wer kuhmilch verdauen kann hat nur ein bonus von der natur bekommen.
      nicht zuletzt bleibt der moralische bzw. ethische aspekt. da die tiere versklavt, schlecht gehalten und früher oder später getötet werden. kühe müssen immer wieder künstlich befruchtet werden, da ihre michproduktion natürlicherweise nachlässt (ist bei einer menschlichen mutter nicht anders). dann werden ihnen ihre kinder nach spätestens 2 tagen entrissen, um als kalbfleisch im supermarkt zu enden. das soll natürlich sein??
      da ist mir echt schon lieber ein einziges vitamin zu sublementieren, als daran teilzuhaben.
      such ruhig noch mehr solcher argumente um dein gewissen zu beruhigen, aber vergiss dabei nicht, dass die bücher, aus denen du lernst von der lobby mitfinanziert wurden, damit schön geld in deren taschen fließt…
      es ist ratsam ab und an die alten werte zu hinterfragen und siche eine eigene meinung zu bilden. nichts für ungut.

    • Geronymo meint

      Unter erwachsenen Säugetieren keineswegs. Nicht einmal Ochsen trinken Milch. Die kurzfristige Verträglichkeit von Kuhmilch ist auf eine brutal herausmutierte „Toleranz“ zurückzuführen, die weltweit nur zu 15% vorkommt.

      • Chris meint

        Oh Gott das ist doch nicht euer Ernst :D.

        >entschuldige peng, was ist natürlich am milchtrinken im erwachsenenalter und auch noch von einer fremden spezies??

        Ähm, FREMDE SPEZIES? Das ist keine fremde Spezies, Kühe sind uns sehr wohl bekannt!

        > aber hauptsache es werden mütter, die ihre kinder übers 2. lebensjahr hinaus stillen, schräg angeschaut

        Dabei geht es um etwas ganz Anderes!!!

        >sorry, aber das klingt für mich nicht logisch.

        Aber auch nur für DICH nicht!

        >warum glaubst du „leiden“ so viele menschen an laktoseintoleranz? weil lektoseintoleranz im erwachsenenalter natürlich ist.

        Was du so alles in natürlich und unnatürlich einteilst :). Woher kennst du diese Grenzen?

        >wer kuhmilch verdauen kann hat nur ein bonus von der natur bekommen.

        Ach jetzt verteilt die Natur auf einmal Boni, als wäre sie intelligent und könne denken. Irgendwie muss ich da gerade an die käseinduzierte Shizophrenie denken *ggg*.

        >nicht zuletzt bleibt der moralische bzw. ethische aspekt. da die tiere versklavt, schlecht gehalten und früher oder später getötet werden

        In diesen Punkten gebe ich dir Recht!

        >such ruhig noch mehr solcher argumente um dein gewissen zu beruhigen, aber vergiss dabei nicht, dass die bücher, aus denen du lernst von der lobby mitfinanziert wurden, damit schön geld in deren taschen fließt…
        es ist ratsam ab und an die alten werte zu hinterfragen und siche eine eigene meinung zu bilden. nichts für ungut.

        Hier wäre ich mal vorsichtig mit meinem Argumenten! Zwar bist du den Tieren wohlgesonnen, aber die Chinesen und die Afrikaner die unter dir leiden, z.B. alleine schon weil du einen PC besitzt, die gibt es auch noch!

  6. Jens Marder meint

    Frische Milch enthält ein geringes Maß an Casomorphinen, die übliche Pasteurisierung zersetzt diesen geringen Anteil weiterhin. In gewöhnlichen Milchprodukten liegt der Anteil an Casomorphinen im Bereich von ppm (-> parts per million). Opioide weisen eine relativ schlechte orale Bioverfügbarkeit auf, Magen und Darm denaturieren diese Stoffe. Im Endeffekt liegt die Aufgenommene Menge an Casomorphinen im Bereich von ppb (-> parts per billion).

    Die aufgenommene Dosis ist für den menschlichen Körper völlig irrelevant. Casomorphin ist zwar per definitionem ein Opioid, für eine opioid-ähnliche Wirkung müssen allerdings tausende Liter Milch konsumiert werden.

    Die Casomorphin zugeschriebenen Wirkungen (zentrale Dämpfung, Bewustseinstrübung, Erlahmung der Darmperistaltik etc.) treten nur auf wenn isoliertes bzw. synthetisiertes Casomorphin in entsprechender Dosierung aufgenommen wird.

    Auch der angebliche Zusammenhang zwischen Milchkonsum und psychischen Erkrankungen ist ein typischer Fall von Fehlinterpretation wissenschaftlicher Versuchsergebnisse durch Laien. Das ist nicht schlimm, schlimm ist nur Leuten sowas als „Wahrheit“ anzudrehen.

    Es gibt viele gute Gründe keine Milchprodukte zu konsumieren, Angst vor Opioidsucht, Schizophrenie und Autismus gehören nicht dazu.

  7. Viola meint

    Hi Anne

    Ich probiere gerne neue Sachen aus (sowohl Fleisch- als auch Veganerezepte) und bin deshalb auf deinen Blog gestossen.
    Ich wollte fragen, weshalb die Milch dem Körper Kalzium entziehen soll? Ich meine die Milch enthält ja selber sehr viel Kalzium und wenn man dann noch eine Magnesiumquelle wie Amaranth oder so hat, ist die Kalziumaufnahme in meinen Augen perfekt oder habe ich da etwas übersehen?
    Verstehe mich nicht falsch, ich esse sehr abwechslungsreich und habe einen grossen Vorrat an Getreidemilch hier im Haus.
    Ich beziehe die Kuhmilch direkt von dem Bauernhof 200m von mir entfernt. Die Kälber werden nicht von der Mutter getrennt und die Kühe müssen gemolken werden, da die Kälber alleine nie so viel Milch trinken können. Ich sehe es deshalb auch als ökologisch sehr sinnvoll und Abfall entsteht auch nicht, da die Rohmilch direkt in wiederverwendbate Glasflaschen abgefüllt wird, die ich sobald sie leer sind, der Bäuerin wieder zurück gebe.
    Deshalb ist meiner Meinung nach kein Lebensmittel erstmals schlecht. Ich finde man muss einfach darauf achten unter welchen Bedingungen es „produziert“ wurde.

    Liebe Grüsse
    Viola

    • Corinna meint

      Liebe Viola.

      ich hatte da mal eine Frage zum Thema Muttermilch 200 m nebenan.

      Wie lange bleibt das Kälbchen dort?

      Was passiert später mit dem Kalb, wenn es dort bleiben darf?

      Ist es ein Mädchen wird sie mit ihrer Mutter zusammen zwangsgeschängert und es entstehen zwei Kälbchen. Das Jahr darauf sind es dann vier Kälbchen usw….usw.

      Wieviel Kühe sind denn dort, wenn ich davon ausgehe, dAss von meiner Ausgangsaussage nicht nur eine Kuh am Anfang da war?

      Und was passiert, wenn das Kälbchen männlich ist?

      Total unrentabel.

      Warum entstehen mehr Milch als das Kälbchen braucht und warum haben die Muttertiere so große Euter?

      Ist es nicht wie bei uns Menschen? Pumpe ich noch zusätzlich ab, entsteht mehr Milch.
      Tue ich das unverhältnismäßig viel und lange noch dazu, was passiert?

      Ich denke mehr Milch, entzündete Büste und wohin mit den ganzen Babys die ich dann noch bekomme?

      Naja die Rechnung mit dem Kälbchen geht nicht so ganz auf und dann sind da noch die Milchprodukte im Supermarkt…Käse, Frichkäse, Mozarella, Sahne,Quark, Joghurt, Pizza fertig oder im Restaurante.

      Wird das alles hergestellt von der so glücklichen Kuh mit ihrem glücklichen Kälbchen?

      Liebe Grüße,
      Cora

  8. Christian meint

    Und in Getreide ist Gliadorphin enthalten.

    Ich hoffe mein Kommentar wird jetzt nicht gelöscht, weil er neutral ist anstatt pro-vegan.

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