Gutes unterstützen – Esther Geisser und NetAP (Network for Animal Protection)

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Esther Geisser von NetAP
Esther Geisser ist Präsidentin und Gründerin der in der Schweiz beheimateten Organisation NetAP (Network for Animal Protextion). Vor gut einem Jahr haben wir NetAP schon einmal ausgiebig vorgestellt. Da Esther Geisser bald wieder Richtung Indien aufbricht, um mit NetAP notleidenden Tieren Linderung und Hilfe zu bringen, habe ich den folgenden Artikel geschrieben, um Euch über die aktuellen Projekte von NetAP ins Bild zu bringen und um Unterstützung zu werben. Besucht auch die Website von NetAP und informiert euch, wie Ihr Tieren mit einer Spende usw. an NetAP helfen könnt. Die Arbeit von NetAP ist vorbildlich, unterstützenswert und kommt zu 100% notleidenden Tieren zu Gute.

Esther Geissers Anfänge in Indien

Esther Geissers Tierschutzengagement in Indien hatte seinen Ursprung in einer grossen Tragödie: Am 26. Dezember 2004 löste ein gewaltiges Erdbeben im Indischen Ozean eine Reihe von verheerenden Tsunamis aus und forderte über 100.000 Menschenleben. Während die Katastrophenhilfe für die menschlichen Opfer aus aller Welt unverzüglich anrollte, versuchte Esther Organisationen zu finden, die sich für die tierlichen Opfer einsetzten. So stieß sie unter anderem auf die indische Organisation Viskha Society for the Protection and Care of Animals in Visakhapatnam, am Golf von Bengalen.

Viele Projekte entstanden in den letzten 10 Jahren

Seit dem ersten Kontakt sind über 10 Jahre vergangen. Nicht nur bei den Aufräumarbeiten nach dem Tsunami, auch bei vielen weiteren Katastrophen (Hitzewellen, Wirbelstürme, Gasexplosion, etc.) stand sie seither den Indischen Tierschützern mit ihrer eigenen Organisation NetAP zur Seite. Auch viele umfassende Projekte sind aus der Zusammenarbeit entstanden: Das „Dog Protection Program“ kümmert sich um Straßenhunde. Durch Kastrationen, Aufklärung, Versorgung, Fütterungsstellen und lokale Vermittlung wird dafür gesorgt, dass einerseits die Überpopulation und die damit verbundenen Tötungsaktionen gestoppt werden, andererseits sich aber auch die Beziehung Mensch/Hund verbessert und es den Tieren allgemein besser geht. Durch die umfassende Tollwutprävention, die mit diesem Programm verbunden ist, gelang es VSPCA und NetAP die Großstadt und Umgebung bereits seit vier Jahren tollwutfrei zu halten, was nicht zuletzt auch den Menschen zugute kommt.

NetAP

Ein weiteres Projekt ist das „Cat Protection Program“. Katzen gelten in Indien als schlechtes Omen und ihr Schutz ist besonders schwierig. Katzenschlächter ziehen durchs Land, fangen Katzen, töten sie und verkaufen ihr Fleisch als Billigware an Hotels und Restaurants, wo es anderem Fleisch beigemischt wird. Ein weiteres spannendes Programm widmet sich den Kühen. Denn obwohl Kühe als heilig gelten, ist ihr Leidensweg in Indien enorm und das Land ist mittlerweile zum zweitgrößten Rindfleischexporteur der Welt geworden. Projekte für Vögel und Wasserschildkröten und viele weitere Aktivitäten runden das Engagement von VSPCA in Zusammenarbeit mit NetAP ab. Inzwischen ist Esther Mitglied im Advisory Board der indischen Organisation, zusammen mit dem bekannten Philanthropen Philip Wollen. Er war es auch, der das Projekt „Kindness Mobile Restaurant“ ins Leben gerufen hat. Ein mobiles Restaurant welches
viele obdachlose Menschen regelmäßig mit veganen Mahlzeiten versorgt.

Aufbruch nach Indien – Esther benötigt Unterstützung

In Kürze wird Esther nach Indien reisen. Im Gepäck hoffentlich auch einiges an Hilfsgütern, wie z.B. dringend benötigte Medikamente für die Tiere. Sie wird sich zudem mit Philip Wollen treffen, um gemeinsam bestehende Projekte auszubauen, neue zu prüfen, Ideen auszutauschen und Möglichkeiten zu besprechen.

Unterstützung brauchen all die laufenden Projekte dringend. Ob es nun eine Spende ist für die obdachlosen Menschen oder für den Schutz von Kühen, Katzen, Schildkröten und Co. Jeder Euro hilft, die Lebenssituation der Tiere vor Ort nachhaltig zu verbessern.

Möglichkeiten zur Unterstützung

  • Vegan for Poor: Euro 10 im Monat / 120 im Jahr kosten die Aufnahme einer weiteren obdachlosen Person ins Programm
  • Kühe: Die Patenschaft für ein gerettetes Kuhkind kostet 365 Euro pro Jahr (1 Euro am Tag)
  • Cat Protection Program: NetAP benötigt dringend weitere Katzenfallen, Transportboxen, Netze.
  • Dog Protection Program: Hier benötigt NetAP vor allem Spenden für Antiparasitenmittel und weitere Kastrationen (im Moment leisten Esther Geisser und NetAP 350 Hundekastrationen pro Monat, Ziel wäre es auf 500 aufzustocken).

Diese Liste an Möglichkeiten Esther und NetAP zu unterstützen, könnte beliebig fortgesetzt werden. Mehr Informationen finden sich auf www.netap.ch und dort speziell auf der Seite „Helfen Sie!”

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