Green Juice Rezept – Grüner Saft mit ordentlich Kraft!

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Green Juice Rezept

Wer kennt ihn nicht beizeiten, den nicht-so-schönen „Winter-Blues“. Grau in grau, kalt, trist, launisch. Dazu kommt Erkältung und trockene Haut. Doch es gibt ein kulinarisches Heilmittel! Es wirkt präventiv wie auch in akuten Situationen (Schnupfnase und Husten Olè) absolut hervorragend: Et Voila, mein „GREEN-JUICE“ – zu Deutsch „Grüner Saft“. Unten im Artikel findet ihr mein persönliches Green Juice Rezept.

Heute Morgen habe ich für euch mein persönliches „Grüner-Saft“-Ritual dokumentiert

Als Hauptbestandteil verwendete ich mein Lieblingsgemüse Grünkohl. Das wunderschöne grün in dieser Kohlart gibt dem Saft „super-power“, mit einer ordentlichen Ladung Chlorophyll. Dieses stimuliert u.a. die Blutbildung, regt den Stoffwechsel an, hilft bei der Zellerneuerung und dem Körper sich zu reinigen, und wirkt außerdem entzündungshemmend.

Aber das ist nicht alles. Grünkohl liefert uns die geballte Kraft in Form von vielen, vor allem in der kalten Jahreszeit, sehr wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen. Neben Vitamin C, E und der wichtigen B-Pallette, beinhaltet der Kohlkopf ordentlich viel Kalzium und Betacarotin.

Kurz gesagt, Grünkohl ist eine grandiose Gesundheitsbombe!

Theoretisch überzeugt, aber wie soll das schmecken? Ja ja, ich sehe eure Fratzen vor mir 😉 Ich sage euch, dieses Gesöff schmeckt wunderbar denn: ich kombiniere Kohlsaft mit frisch-fruchtigen Zutaten die lecker schmecken und zudem nochmal on top ordentlich viel Vitamin C und wichtige Enzyme liefern.

Also entsaftete ich heute zusätzlich noch Orange und Apfel. Auch fügte ich last but not least noch einen Löffel Maca Pulver hinzu.

Die Superknolle Maca

Das sogenannte „Super-Food“ gilt als Potenzwunder. Nun, ich persönlich brauche dieses Wunder nicht, aber wollte diesen Fakt für „Interessierte“ jedenfalls kurz angemerkt haben 😉

Die aus Peru stammende Knolle soll zudem das Cortisol-level im Körper reduzieren. Übersetzt bedeutet dies, Maca wirkt stressreduzierend. Und ja das kann ich, ihr sicher auch manchmal, brauchen. Also nix wie rein damit.

Wer sich näher mit sogenannten „Super-Foods“ auseinandersetzen möchte, dem lege ich Brendan Braziers Buch „Vegan in Topform“ ans Herz!

Kreativ und vielseitig entsaften

Ich verwende prinzipiell immer verschiedene Zutaten, denn so wird es a) nie langweilig und b) bekommt mein System damit viele verschiedene Nährstoffe. Also landen über die Zeit auch Karrotten, rote Beete, Zitronen, Spinat, Brokkoli, Süsskartoffeln (ja, die kann und soll man sogar regelmässig entsaften!), Paprika, alle anderen Kohlsorten, Ingwer (sehr gut gegen Erkältungen!), Sellerie, und vieles an weiteren Gemüse- und Früchtesorten in „meinem Saft“. Ausprobieren ist angesagt.

TIPp: Bitteres Blattgemüse und Brokkoli sind super, aber damit solltet ihr etwas sparsamer umgehen, vor allem als Saft-Neulinge, denn der bittere Geschmack kann schnell verschrecken. Austesten!

Hier mein Green Juice Rezept von heute

  • 1 handvoll Grünkohl
  • 1 saftiger Apfel
  • 2 saftige Orangen
  • 1 TL Macapulver

Weiter unten findet ihr eine Fotogalerie zu den einzelnen Handgriffen.

Angemerkt sei noch, frische Gemüsesäfte zu trinken entgiftet den Körper, wirkt verjüngend (ich glaube fest daran!) und bietet, ergänzend zu Smoothies und frischer Rohkost, den absoluten Energieboost!

Meine Empfehlung

Ich möchte nie wieder, never ever, auf meinen Entsafter verzichten müssen!

Ein Entsafter, ich habe das Modell OMEGA Juicer 350W, ist die perfekte gesundheitliche Altersvorsorge und sollte wirklich in keinem Haushalt je fehlen!

Wichtig ist, der Entsafter muss Rohkostqualität besitzen, daher bitte keine Zentrifugalgeräte kaufen! Vitamine oxidieren schnell und die so wichtigen und helfenden Enzyme in der Nahrung, um die es uns auch geht, sind sehr anfällig gegen Hitze. Die Zentrifugen (gleich Messer) erhitzen die Lebensmittel unnötig und ganz nebenbei, bekommt man auch nur halb so viel Saft aus dem Gemüse gepresst.

Ein weiterer Tip: Säfte immer so schnell es geht und frisch trinken!

Das schöne am OMEGA Juicer oder ähnlichen Geräten ist auch, die trockenen „Überbleibsel“ der entsafteten Nahrungsmittel eignen sich gut für den heimischen Kompost (sofern vorhanden) oder auch als gesunde Zugabe für Tierfutter.

Natürlich ist die Anschaffung nicht günstig, aber ich lege euch diese Investition wirklich ans Herz und die Beschäftigung mit der Thematik an sich. „Juicing“ hat so viele positive Effekte auf das Wohlbefinden und unsere Gesundheit, es ist famos!

Dazu gibt es einen wunderbaren Dokumentarfilm der da heißt, „Fat, Sick and Nearly Dead“. Unbedingt ansehen!

Wer sich in der Tiefe über die gesundheitlichen Effekte des Entsaftens informieren möchte, empfehle ich, sich im Fachhandel nach entsprechenden Büchern umzusehen. Sehr sehens- und wissenswert sind auch alle Informationen von Dr. Fred Bisci zu dem Thema (leider nur auf Englisch).

Zu guterletzt möchte ich euch nochmal den leckeren Grünkohlsalat meiner Freundin und Kollegin Swantje ans Herz legen. Ein toller zweiter Gang :) Ihren Artikel mit Rezept findet ihr hier: http://www.vegan-news.de/gruenkohlsalat/

Feedback ist gern gesehen, nutzt dafür bitte die Kommentarfunktion!

Kommentare

  1. meint

    Wir haben vor einigen Monaten auch mal einen Entsafter getestet. Der Saft ist zwar verdammt lecker, aber mir ist die Reinigung zu aufwändig, und es war mir einfach zu wenig „Output“, sprich: zu viel Obst und Gemüse, zu wenig Saft, zu viel „Abfall“. Unseren Testbericht dazu gibts hier: http://www.bevegt.de/entsafter-test/
    Ich hätte aber noch eine Frage: warum verwendest du einen Entsafter UND siebst anschließend noch einmal das Ganze? Ist das wirklich notwendig?
    Viele Grüße, Katrin

    • Sandra Schmid meint

      Liebe Katrin
      danke für dein Feedback :)

      Ich persönlich muss sagen, mit dem Omega Juicer geht das reinigen relativ schnell und das Gerät „zieht“ auch sehr viel Saft aus den Lebensmitteln. Der feste Rest aus dem entsafteten Gemüse ist sehr trocken, woran man sehen kann wieviel Saft der Entsafter aus den Lebensmitteln zieht.

      Ich bin wirklich sehr sehr zufrieden und kann mir ein Leben ohne meinen frischen Saft nicht mehr vorstellen.
      Dazu kommt dass frischer Gemüsesaft als Ergänzung im Ernährungsplan tatsächlich sehr gut für das System ist, wie ihr das ja auch schon in eurem tollen Artikel sagt.

      Ich persönlich siebe den Saft, weil ich keine Stückchen darin haben möchte, es mir besser schmeckt und direkt auch durch den Körper geht… Ich trinke aber auch regelmässig Smoothies. Aber als Saft möchte ich eben Saft haben.
      Daher der Tip.

      Wer Haus & Garten (oder eine Wurmbox besitzt) kann die „Überbleibsel“ des Saftes optimal für den Kompost verwenden oder als Dünger (habe keine Erfahrung damit, mir sagen lassen dass das wunderbar klappt). Damit hat man dann auch direkt alle Lebensmittel optimal verwertet!

      Ich schicke euch liebe Grüße
      Sandra

  2. Sol meint

    Hallo Sandra,
    mir leuchtet ernährungsphysilogisch nicht ein, warum ein purer Saft, mehr Nährwert enthalten sollte,
    als ein Smoothie, der auch noch das enthält, was Du als „rauszusiebenden Rest“ bezeichnest…
    ?
    Viele Grüße
    Sol

    • Sandra Schmid meint

      Lieber Sol, danke für dein Feedback.

      Ich trinke / verzehre neben frischen Gemüsesäften auch Smoothies.

      Der Vorteil von Säften ist, dass du höhere Menge an Nährstoffen zu dir nehmen kannst ohne den Verdauungsapparat des Körpers zu belasten. Ich sehe das JUICING als elemantaren Teil eines GANZHEITLICHEN Ernähungsplanes an, in dem auch Smoothies u.a. vorkommen. Säfte sind Säfte und an sich keine Nahrung, sondern pure Nährstoffe.

      Der „rauszusiebende Rest“ entspricht nicht einem Smoothie. Ich siebe den Saft ab, weil ich keine Stückchen von Schalen oder anderen Resten der Lebensmittel im Saft haben möchte. Ein Saft ist ja das Extrakt der Lebensmittel, ein Smoothie enthält das GANZE Lebensmittel, also auch die wichtigen Ballaststoffe.

      Aber wie oben erwähnt hat das Juicing einen anderen Effekt.

      Ich empfehle dir dazu einschlägige Fachliteratur und auch Dr. Fred Bisci’s Seite: http://www.anydoubtleaveitout.com sowie den Film FAT SICK and NEARLY DEAD ….

      Herzliche Grüße
      Sandra

  3. meint

    Hallo Sandra

    Danke für diesen tollen Beitrag.
    Den Dokumentarfilm „fat, sich and nearly dead“ schaue ich mir gerade an. Dieser Film hat mich auch dazugeleitet, endlich einen Juicer anzuschaffen. Ich versuche mich an dem Hurom Delux Slow Juicer. Gehe in heute kaufen, mal schauen wie es wird :-)

    • Sandra Schmid meint

      Liebe Jocelyn,
      danke für dein liebes Feedback :)
      Ja der Film ist toll, ehrlicher, unterhaltsam und hat mich auch sehr berührt.
      Schön dass du das entsaften auch für dich entdeckst!

      Alles Liebe und viel Freude
      Sandra

  4. Daniel meint

    Liebe Sandra,

    wow, sehr guter Artikel und echt ansprechender Blog! Kann es kaum abwarten Deinen Green Juice zu kosten. Ich bin auch gerade mit der Entsafter-Frage beschäftigt. Hast Du schonmal was von Kuvings Whole Slow Juicer gehört oder kennst Du jemanden der Erfahrung damit hat? Bei dem finde ich die große Einfüll-Öffnung sehr praktisch. Finde folgende Seite zu dem Thema auch ganz informativ:

    http://www.perfektegesundheit.de/shop/default.php?cPath=53

    Herzliche Grüße
    Daniel

    • meint

      Lieber Daniel, danke für dein tolles und liebes Feedback! :)
      Ich habe mir eben das Video zu dem Entsafter angesehen, danke für den link. Dieser funktioniert offensichtlich nach demselben Prinzip wie der Omega Juice den ich habe, hat aber den Vorteil der größeren Öffnung…. Sieht gut aus! Hätte ich nicht schon mein „baby“ würde ich mir auch überlegen mir einen der KUVINGS Juicer anzuschaffen :)

      Bis bald,
      Lieber Gruß

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