Fleischkonsum in Israel – drastischer Rückgang dank WHO-Bericht aus 2015

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Israel Fleischkonsum rückläufig
Trotz dem, dass die World Health Organization (WHO) vor 6 Monaten einen Bericht veröffentlichte, in dem sie rotes Fleisch der Kategorie krebserregender Stoffe hinzugefügt hatte (neben Tabak und Arsen), hängt der deutsche Durchschnittsbürger weiterhin stoisch an seinem Steak, wie die Fliege an der Wand.

Israelis ziehen Konsequenzen aus WHO-Bericht

Die ersten Sonnenstrahlen der letzten Tage schienen einige Menschen ausschließlich dafür genutzt zu haben, Teile nichtmenschlicher Tier-Kadaver auf ihren Altaren des Todes herzurichten.

Ganz anders in Israel. Zahlen von Storenext, einem israelischen Marktforschungsunternehmen, von Januar bis April zeigen einen branchenweiten Rückgang von insgesamt fast 30% verarbeiteten Fleisches, wie z. B. Wurst/Hotdogs.

Laut dem Nachrichtenmagazin Globes hat die fleischverarbeitende Industrie eine Einbuße von rund $23.700.000 (ca. 20.838.225 €) in diesem Zeitraum verzeichnet. Die israelische Bevölkerung lehnt nach der Bekanntmachung der WHO zunehmend verarbeitetes Fleisch ab. Bemühungen der Fleischproduzenten Kunden mit speziellen Angeboten zurück zu gewinnen blieben erfolglos.

Rückgang des Fleischkonsums in Israel keine Modeerscheinung

Die zuvor angenommene Theorie, der Rückgang des Fleischkonsums sei eine kurzweilige Modeerscheinung,  hat sich nicht bewahrheitet. Jetzt scheint es, die Hersteller müssen in Zukunft grundlegende Veränderungen ihres Geschäftszweiges durchführen.

Der Bericht der WHO hatte eine ähnliche Auswirkung in UK, wo 1/3 der britischen Bevölkerung ebenfalls ihren Fleisch- Konsum in diesem Jahr reduzierten.

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