Japan tötet 333 Wale – Die traurige Bilanz der japanischen Walfangflotte

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Die japanischen Walfänger sind am Donnerstag wieder in den Hafen zurückgekehrt. Mit an Bord 333 getötete Wale. Bereits beim Auslaufen der Flotte im Dezember 2015 berief sich die Regierung auf wissenschaftliche Zwecke.

Eine traurige Bilanz getöteter Wale

Die Walfangflotte Japans ist Donnerstag in den Hafen von Shimonoseki zurückgekehrt. In antarktischen Gewässern wurden, trotz hefiger Proteste verschiedener Tierschutzorganisationen, 333 Lebewesen unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Studien getötet. Schon seit langem nutzt die japanische Regierung dieses Schlupfloch, um die kommerziellen Flotten auszuschicken. Die meisten Lebewesen landen jedoch nicht in Labors, sondern in Restaurants und Supermärkten. Ein (noch) lukratives Geschäft, denn bereits kleine Tiere bringen rund $ 100.000.

Ein bitterer Rekord für Japan

Immer wieder heißt es, dass in Japan der Konsum von Walfleisch schon seit Jahrzehnten rückläufig ist. Expertenmeinungen lassen jedoch verlauten, dass der starke Einfluss politischer Größen der Hauptgrund für die gestiegene Zahl der getöteten Wale ist. Waren es in der Saison 2013/14 noch 251 Mink-Wale, so ist die Zahl im aktuellen Jahr um 33% auf 333 gestiegen.

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