Japan wieder auf Walfang – das erste Schiff stach heute in See

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Japan ignoriert das vom Internationalen Gerichtshof (IGH) auferlegte Verbot, in der Antarktis Wale zu jagen. Trotz heftiger internationaler Proteste haben heute die ersten Schiffe den Hafen Richtung Südpolarmeer verlassen.

Jagd auf 333 Zwergwale

Bereits im April haben wir in einem Beitrag über mögliche Pläne Japans berichtet, in der Antarktis wieder auf Waljagd zu gehen. Die Regierung hat bei der Internationalen Walfangkommission (IWC) ein Antrag über die Tötung zu Forschungszwecken von 333 Zwergwalen eingereicht, welcher aber noch nicht bewilligt wurde. Die Whale and Dolphin Conservation (WDC) spricht: „Die japanische Regierung ignoriert die Stimme der Wissenschaft und widersetzt sich der IWC, die noch nicht endgültig entschieden hat, wie das Urteil des Internationalen Gerichtshofes umgesetzt werden soll“. Der IGH hatte im März 2014 das Verbot ausgesprochen, weshalb Japan die Jagd für eine Saison aussetzen musste.

Unter dem Deckmantel der Wissenschaft

Laut einer Ausnahmeregelung in den Konventionen, dürfen Tiere zu wissenschaftlichen Zwecken getötet werden. Japan missbraucht dieses Schlupfloch, um seine kommerziellen Walfangflotten auszuschicken. Tatsächlich landen die meisten Wale nicht in Labors, sondern in Restaurants und Supermärkten.

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