Kartoffel Lebkuchen vegan für Weihnachten – der würzig, saftige Genuss ohne Reue

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Leckere, vegane Kartoffel-Lebkuchen

Die Weihnachtszeit naht und da darf natürlich entsprechendes Gebäck nicht fehlen. Meine neue Kreation, die veganen Kartoffel-Lebkuchen, kommt da also genau zur rechten Zeit.

Andere vegane Lebkuchen-Produkte und –Rezepte stellten mich nicht zufrieden

Bevor ich überhaupt auf Kartoffel Lebkuchen vegan kam, habe ich diverse Lebkuchen-Produkte aus dem Handel und auch Rezepte getestet. Ich war aber nie so ganz zufrieden. Entweder zu viele Zusatzstoffe (bei den Lebkuchen aus dem Handel) oder zu trocken. Das vegane Beliner-Brot geht übrigens in eine ähnliche Richtung wie meine neue Kreation, aber die „Kartoffel Lebkuchen vegan“ sind noch ‚ne ganze Ecke saftiger – durch die Kartoffeln – und auch meine Familie gibt diesem Rezept den Vorzug, obwohl das Berliner-Brot schon echt sehr lecker ist.

Passe das Rezept „Kartoffel Lebkuchen vegan“ an deine Bedürfnisse an

Kartoffel Lebkuchen veganFreu dich also auf ein saftig, veganes Erlebnis ohne Reue. Dafür, dass es sich bei dem veganen Lebkuchen-Rezept um „Süßkram“ handelt, sind die Lebkuchen doch noch „relativ gesund“ – zumindest im Vergleich zu den Produkten und Rezepten, die ich für diese Rezept-Kreation getestet habe. Je nach Belieben kannst Du zum Beispiel den Zucker-Anteil ein wenig senken und den Anteil des Vollkornmehls erhöhen, um das Rezept auf deine persönlichen Ansprüche zu modifizieren.

Übrigens sind die „Kartoffel Lebkuchen vegan“ die Veganisierung eines uralten Rezeptes aus den 60er-Jahren, welches ich in einem verstaubten Rezeptbuch einer Freundin gefunden habe.

Zutaten:

  • 250g Kartoffeln
  • 3 Esslöffel Sojamehl (mit einem Schuss Wasser angerührt, sodass ein sämiger Brei entsteht)
  • 350g Zucker
  • 150g Dinkelmehl + 75g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gewürfeltes Orangeat
  • 50g gewürfeltes Zitronat
  • 125g vegane Butter/Margarine
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gemahlene Nelken
  • Haselnussmilch oder Mandelmilch oder Sojamilch

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und gar kochen. Mit einem Pürierstab die Kartoffeln mit einem Schuss Haselnussmilch pürieren, sodass sie einen nicht zu flüssigen Brei ergeben.
  2. Sojamehlbrei, weiche Margarine und Zucker zu einer cremigen Masse rühren. Mehl mit Backpulver vermischen, gemahlene Haselnüsse, Orangeat, Zitronat, Zimt, Nelken vermischen und zum Sojamehl-Zuckerbrei geben. Nun die Kartoffeln unterrühren. Nach und nach schlückchenweise weitere Haselnussmilch hinzufügen, bis sich der Teig gut vom Knethaken durchkneten lässt.
  3. Wer ein ganzes Blech zubereiten möchte, gibt nun den Teig mittig auf ein mit Backpapier abgedecktes Backblech und streicht ihn zu den Seiten hin mit einem Spatel oder Schaber glatt.
  4. Falls runde Lebkuchen gebacken werden sollen, müssen nun die Oblaten mit jeweils einem Klecks Teig bedeckt werden. Für die Oblaten-Lebucken würde ich den Teig allerdings trockener machen, damit er nicht von diesen läuft.
  5. Nun bei 200 Grad Ober/Unterhitze (Backofen vorgeheizt) ca. 20 Minuten backen. Bitte Stäbchentest machen. Wenn nix kleben bleibt sind die Kartoffel-Lebkuchen fertig.

Wer möchte kann die erkalteten Kartoffel-Lebkuchen noch mit einer Zartbitter-Schokoladenglasur überziehen und mit Nüssen verzieren. Die Kartoffel-Lebkuchen sind unglaublich saftig und bereiteten meiner ganzen Familie eine große Freude!

Kommentare

  1. Sol meint

    Hallo, klingt lecker, nachbacken wollen.
    Aber: wo bleiben die 125g Margarine aus der Zutatenliste?
    Sie tauchen nicht mehr auf….
    LG Sol

    • Sabine Kampmann meint

      Hey Sol! Tatsache, das hab´ ich vergessen. Sorry! Bitte einfach unter 2. Sojamehlbrei, WEICHE MARGARINE und Zucker zu einer cremigen Masse rühren.
      Vielen Dank für deinen Hinweis. Wird gleich direkt im Rezept korrigiert!
      Viele Grüße!
      Sabine

  2. Sol meint

    Wow, danke, mit einer so prompten Antwort hatte ich gar nicht gerechnet,
    dachte, na, sind ja sowieso alle in der Winterpause und habe deshalb nicht mehr reingeschaut.

    Habe die Margarine dann einfach weggelassen und siehe da:
    ebenfalls ein super Ergebnis!
    Das waren die ersten weichen Lebkuchen, die wirklich gut und lecker gelungen sind,
    fettarm waren und ne angenehm leichte Süße hatten.
    Nun frage ich mich, warum die Margarine im Rezept wichtig sein könnte,
    ich denke, ich bleibe bei dieser fettarmen Variante…
    Probiers vielleicht mal selber aus und überlegs Dir mit dieser Korrektur im Rezept.
    Grüßle Sol

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