Kikkoman ohne Tierversuche – Unternehmen ändert seine Firmenpolitik

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Bei der Herstellung von Sojasaucen ist Kikkoman Weltmarktführer. Laut eigener Angaben werden jährlich rund 400 Millionen Liter produziert. Wie das Unternehmen nun auf seiner eigenen Homepage verlauten ließ, werden die damit zusammenhängenden Tierversuche ab sofort eingestellt.

Erfolg einer Tierschutzkampagne

Im August wurde durch eine Insiderinformation bekannt, dass der Saucenkonzern Kikkoman aktiv Tierversuche durchführt. Er wolle damit die gesundheitsfördernden Produkteigenschaften wissenschaftlich belegen. Daraufhin hat PETA eine Kampagne ins Leben gerufen, um dieser Praxis Einhalt zu gebieten. So gingen rund 100.000 Protestschreiben, unzählige Social Media Kommentare und viele Medienberichte beim Unternehmen ein. Kikkoman hat nun eingelenkt und versprach, die Tierversuche sofort einzustellen. Allerdings wolle man behördlich angeordneten Tierversuchen nach wie vor nachkommen.

Tierversuche für Sojasauce

PETA hat in einem Artikel dargelegt, welch grausame Versuche an Tieren von Kikkoman durchgeführt wurden:

  • Ratten wurde mehrmals fermentierte Sojamilch durch Fütterungsschläuche verabreicht, die man den Tieren in den Rachen steckte.
  • Fettleibig gezüchtete Mäuse bekamen Zitrusextrakt zu essen und wurden dann getötet, damit man ihnen die Muskeln entfernen konnte.
  • Kaninchen erhielten stark cholesterinreiche Nahrung, um Herzkrankheiten auszulösen. Danach wurden die Tiere getötet.
  • Ratten wurden durch einen einoperierten Magenschlauch mit Sojasauce zwangsgefüttert. Dann wurden sie „durch Enthauptung getötet…, gefolgt von einer raschen Hirnentnahme“

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