Lovechock Rocks – Rohe Schokolade mit dem gewissen Etwas

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Loverock Chocs

Seit April sind die kleinen „Lovechock Rocks“ aus roher Schokolade in ausgewählten Bioläden zu haben. Der Anspruch: Superfood in Bioqualität hübsch verpackt zum Snacken, das Motto: „Happiness inside“.

Ein kleines Paket „Lovechock Rocks” trifft ein

Vor zwei Tagen traf ein kleines Paket bei uns zu Hause ein, auf das ich mich schon besonders gefreut hatte. Schokolade zum testen! Ich öffnete den Karton und mir fiel sofort die liebevolle Umverpackung der „Lovechock Rocks“ ins Auge. Da ich nicht alles alleine wegnaschen wollte, durfte mein Mann mit mir gemeinsam testen. Sein Statement dazu: „Cooles Design! Die Schachteln und Beutelchen kann man wunderbar aufheben und kleine Sachen darin sammeln!“

Im Paket enthalten waren zwei Päckchen „Lovechock Rocks Raw Chocolate“ in der Sorte „Maulbeere und Hanfsaat“, sowie ein kleines Beutelchen mit rohen Schokoladenbohnen.

Die Rocks beinhalten nicht nur Hanfsaat und Maulbeeren, sondern auch einen Hauch von Reishi. Bei Wikipedia wird der Reishi als „Derber Pilz“ beschrieben, normalerweise kann mein Mann Pilze nicht ausstehen, doch der Reishi in den Rocks hat ihn nicht gestört. Ich selbst habe nur ein leichtes Aroma herausgeschmeckt, das sich harmonisch mit der Maulbeere verbindet. Die Hanfsaat macht die Rocks leicht knusprig, was das Nascherlebnis noch intensiviert.

Die Maulbeeren an sich kamen uns beiden leicht „rosinig“ vor, wir mögen beide gerne Trockenfrüchte und auch Rohriegel, an diese hat uns der Geschmack ein Bisschen erinnert.

Der Reishi-Pilz soll das Immunsystem stärken, gut für die Leber sein und den Stoffwechsel anregen, in China wird er „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt und steht auf einer Stufe mit dem Ginseng.

Insgesamt schmecken die Rocks ein Bisschen wie schokolierte Rosinen, nur nicht ganz so süß, zudem leicht erdig und nicht superfein, sondern genau so, wie man sich rohe Schokolade vorstellt und das ist gut so.

Die Schokoladenbohnen haben wir zunächst pur probiert und sie als leicht bitter empfunden, ich bilde mir ein, dass sie sehr gut gegen mittägliche Müdigkeit helfen. Wir werden den Rest mit in die Kaffeemühle geben und zusammen mit Kaffee aufbrühen, sicher geben sie ein interessantes Aroma ab.

Nur fairer Kakao für Lovechock

Gegründet wurde „Lovechock“ von Laura de Nooijer. Die Niederländerin will mit ihrer Schokolade die Herzen der Menschen öffnen. Ihr selbst hat die Zubereitung und das Erfinden neuer Sorten lange Zeit Trost gespendet.

Für ihre Kreationen verwendet sie ausschließlich ungerösteten, kaltgemahlenen Kakao, bei dem alle Flavonoide erhalten bleiben.

Der Kakao wird auf faire Art und Weise mittels guter Entlohnung für die Bauern angebaut. Die Lieferanten arbeiten ohne Zwischenhändler und stehen in direktem Kontakt zu den Kleinbauern in Ecuador.

Lovechock Rocks Karton kompostierbarDer Karton für die Verpackung stammt aus nachhaltiger Waldwirtschaft, die Folie ist kompostierbar. Auch sonst achtet Laura darauf, ihren ökologischen Fussabdruck möglichst klein zu halten. So werden in ihrer Küche und im Büro beispielsweise nur ökologische Reinigungsmittel verwendet. Sämtliche Zulieferer sind zudem bio-zertifiziert.

Gesüßt werden die „Lovechock Rocks“ mit Kokosblütennektar, sie sind glutenfrei und enthalten weder Milch noch Soja. Was meinem Mann und mir auch gefällt: Man sieht, dass sie von Hand hergestellt werden, jeder „Rock“ hat seine eigene Form.

„Lovechock Rocks“ gibt es in den Sorten

  • „Maulbeere/Hanfsaat“
  • „Rosinen/Kokosnuss“
  • „Mandel/Zimt“

Außerdem gibt es auch noch Riegel in den Sorten

  • „Pur/Kakaosplitter“
  • „Mandel/Feige“
  • „Goji/Orange“
  • „Ananas/Inka-Beere“
  • „Maulbeere/Vanille“
  • „Cherry/Chili“

Inspiriert wurde Laura auf einer Reise durch Brasilien und Mexiko, auf der sie die einheimischen Pflanzen kennenlernte und sich mit deren Wirkung auseinandersetzte. Gleich nach ihrer Heimkehr begann sie mit der Herstellung von Rohkostschokolade, die unter ihren Freunden sofort dankbare Abnehmer fand.

Heute besteht ihr Team aus sechzehn Menschen, die so klangvolle Berufsbezeichnungen wie „Happiness Alchemist“, „Happiness Director“ und „Happiness Connaisseur“ neben ihren Namen stehen haben.

Mein Fazit zu den „Lovechock Rocks”

Ich für meinen Teil kann die Lovechock Rocks auf jeden Fall empfehlen, ich werde mit Sicherheit auch alle weiteren Sorten probieren. Besonders gespannt bin ich auf „Mandel Zimt“ und auf die Lovechock Bars, so heißen die Rohriegel aus Lauras Manufaktur.

Ich könnte auf jeden Fall Lovechock-Fan werden und das obwohl ich mich nicht mal als Chocoholic bezeichnen würde.

Kommentare

    • meint

      Hallo Johnny!

      Cool, dass es die in Fulda auch schon gibt! Die hol ich mir, wenn ich wieder dort bin gleich im Vitalia ab! 😉
      Danke schön! :-)

      Liebe Grüße
      Anne

  1. S. Reis meint

    Hallo, leider habe ich mit dem Unternehmen keine guten Erfahrungen gemacht, habe den Eindruck gewonnen, dass sie die Einstellung hegen, dass „Frauen sich mit Herzchen leicht ködern lassen“. Damit meine ich nicht die Geschäftsführerin, allerdings sollte die GF wissen, wem sie Geschäfte an die Hand gibt. Geschmacklich ist die Schokolade in Ordnung, was man für den stolzen Preis auch erwarten kann, aber die Nachhaltigkeit hält sich in Grenzen. Soweit ich weiß, ist nicht die gesamte Produktionslinie nachhaltig orientiert, somit ist das ein klassischer Fall von Greenwashing, wenn es anders kommuniziert wird. Schade um eine eigentlich gute Idee.

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