Sonntags-Kuchenglück — Alles andere als nur ein veganer Mandelkuchen

Print Friendly

Mandelkuchen vegan

Seit ein paar Jahren kann ich einfach nicht anders… Am Wochenende muss ich backen! Denn ein Sonntag ohne Kuchen ist ein verlorener Sonntag – und das geht ja nun wirklich nicht. Durch meinen Fundus an verschiedensten Rezept- und Backbüchern wird´s auch nie langweilig. Hinzu kommt mein, „Ich-backe-wie-meine-Oma-Gen“. Ich weiß nicht warum, aber ich kann mich einfach nicht an die klassischen Rezeptangaben halten. Mein Hang zum Freestyle-Backen und den Hang dazu, Zutaten zu ersetzen beziehungsweise zu ergänzen, hat sich bis jetzt auch eigentlich immer bewährt. Zumindest hat sich bis jetzt noch niemand beschwert. 😉

Mandelkuchen vegan – mein Favorit

Zutaten veganer MandelkuchenSo schaute ich nach, was unsere Zutaten so her gaben und fasste den Entschluss einen Mandelkuchen zu backen. Aber nicht irgendeinen, sondern meinen favorisierten und stets wandelbaren Mandelkuchen. Das ursprüngliche Rezept „ Mandelkuchen mit Granita“ habe ich aus dem Buch „Vegan kochen“ von Martin Kintrup erschienen im GU Verlag.

Mandelkuchen vegan ja, aber mit veränderten Zutaten. Granita, heute mal nicht. Das Grundrezept an sich ist top, aber wie schon gesagt: Das „Ich-backe-wie-meine-Oma-Gen“ 😉 Denn meine Oma hat mir beigebracht: Rezepte bieten stets eine gute Basis, doch ein paar Veränderungen frei Schnauze haben noch nie geschadet und führen zu „Persönlichkeit des Kuchens“. Also nahm ich folgende Zutaten und fügte diese anders als im Rezept zusammen.

Zutaten:

  • 400 ml Mandelmilch
  • 3 EL Leinsamen
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 130 g vegane Butter (z.B. von Alsan http://www.alsan.de/)
  • 150 g brauner Rohrzucker
  • 90 g Mandelmus
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben (nach Belieben)
  • Fett und Mehl-Zucker-Gemisch aus 1 EL Mehl und 1 EL Rohrzucker für die Backform

Zubereitung:

  1. Alles nach und nach abwiegen, bereitstellen und es kann los gehen.
  2. Alle trockenen Zutaten mit einander vermischen.
  3. Die Butter in einem Topf zerlassen, Mandelmilch hinzufügen und miteinander erwärmen.
  4. Die erwärmte Flüssigkeit, inkl. dem Mandelmus, zu den trockenen Zutaten geben und alles miteinander vermengen.
  5. Eine Backform nach Wahl (Tipp: eine Keramik-Quiche-Form) einfetten und mit dem Mehl-Zucker-Gemisch durch Rütteln und Schütteln auskleiden. Überschüssiges Gemisch einfach ausklopfen.
  6. Anschließend den Teig in die Firm geben und im vorgeheizten Ofen bei 160° Grad Umluft für 45 Minuten backen.
  7. Nach dem obligatorischen Stäbchentest und bei leicht gebräuntem Kuchen die Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 15 Minuten später den Kuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Küche aufräumen, Back-Duft genießen und damit der Kuchen von oben schön ausschaut, Puderzucker drüber, aufschneiden und genießen. Nomski 😉

Ein Jahr Mandelkuchen

Mandelkuchen veganDieser Kuchen ist wirklich ein Dauerbrenner in meiner Küche und auf der Kaffeetafel bei Familie, Freunden, Nachbarn & Co.

Das ganze Jahr über verändere ich ihn mal hier und mal da. Im Frühling wird er fruchtiger durch eine Spur von Orange oder Möhre, im Sommer erfrischt Zitrone den Teig und Zuckerguß strahlt auf dem Kuchen. Der Herbst lädt zu Haferflocken ein und darf ruhig etwas nussiger werden. Und im Winter sorgt ein bisschen Zimt mehr oder eine Spur von Anis für wohligwarmen Geschmack. 😉

Probiert’s doch einfach mal aus.

Kommentare

  1. Stephan meint

    Kuchen lässt sich schnell und einfach backen, 1a mit Sternchen.
    Mein Kuchen schmeckt aber leider etwas bitter und kratzt im Hals……….woran das wohl liegt?

    • meint

      Hui… 1a* freut mich natürlich sehr. Lieben Dank! Wieso weshalb warum dein Kuchen bitter ausfiel kann ich dir leider nicht sagen. Eventuell waren in den Mandeln zu viele Bitterstoffe vertreten. Das kommt schon mal vor und fiel mir selber mal beim Naschen auf. Vielleicht wird’s beim nächsten Kuchen besser. Gutes Gelingen und noch mal lieben Dank für deinen Kommentar.

  2. Anie meint

    Hallo –
    das klingt super und ich würde das Rezept gerne nach backen… welches Mehl verwendest du? Würde gerne Dinkelmehl verwenden aber manchmal muss man ja die Mengenangaben variieren :)

    Danke schon mal für eine Antwort,
    Anie

  3. meint

    Es kam die Frage nach dem Mehl auf… Also da kann man verfahren, wie man mag. ob Dinkel, Vollkorn, Weizen… Je nach Geschmack, kann man sein favorisiertes Mehl wählen. Es gilt nur: Je dunkler das Mehl, desto herzhafter der Kuchen. Ergo: gfls. etwas nachsüßen. Bonne Chance :)

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *