Marsili Cronberg – Interview mit dem Autor & Freigeist

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Marsilli Cronberg im Interview

Bekannt geworden durch sein erstes Buch „Wie ich verlernte, Tiere zu essen“, ist Marsili Cronberg seither nicht mehr aus der veganen Community wegzudenken. Als Freigeist äußert er sich regelmäßig über verschiedenste Kanäle (u.a. PETA, Kochen ohne Knochen etc.) zu gesellschaftskritischen Themen (wie auch der veganen Ernährung) und widmet sich vor allem der Frage: Wie können wir die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen erhalten? Sein positiver Ansatz gefällt mir und ich möchte mehr wissen.

Das Marsili Cronberg Interview

Sandra: Marsili, du hast vor kurzem dein neues Buch „Fantasia“ veröffentlicht. Was dürfen wir erwarten? Ist das ein Reisebericht oder geht es auch um die pflanzliche Ernährung?

Marsili: Klar, in „Fantasia“ dreht sich vieles um unsere Ernährung. Ich sehe in ihrer Veränderung die für uns einfachste Art, aktiv an der Veränderung der Welt teilzunehmen. Jeder kann etwas bewirken, wenn er keine Tiere mehr isst. Er trägt so dazu bei, das in den letzten Jahrzehnten vor allem durch die explodierte Nachfrage an Tierprodukten entartete Landwirtschaftssystem in eine gesundere Richtung zu lenken.

Jeder kann etwas bewirken, wenn er keine Tiere mehr isst. Er trägt so dazu bei, das in den letzten Jahrzehnten vor allem durch die explodierte Nachfrage an Tierprodukten entartete Landwirtschaftssystem in eine gesundere Richtung zu lenken.

Nachdem ich in „Wie ich verlernte, Tiere zu essen“ eher die Gründe für das Umdenken beleuchtet habe, stellt „Fantasia“ aber eine logische Weiterentwicklung dar. Es beschäftigt sich vor allem mit dem Innen und der Frage: „Was wird aus mir?“ Ich habe mich dafür mit meinen Töchtern auf eine Reise durch Sardinien begeben. Diese wunderschöne Insel ist für mich wie ein Spiegel der eigenen Fantasie. Aber der Leser wird schnell merken, daß die Reise noch wo ganz anders hinführt: In eine sehr ferne Zukunft, in der die Dinge, die uns heute wichtig scheinen, nicht mehr von Bedeutung sind. Es ist erstaunlich, was bei diesem Blick zu Tage tritt. Aber ich will nicht zu viel verraten. Ich bin gespannt, was das letzte Kapitel mit dem Leser macht. Darin offenbart sich eine so gewaltige Vision, daß ich deren Ausmaß selbst schwer erfassen kann.

Wenn die Alltagsdinge an Bedeutung verlieren und man das auch aufs Essen überträgt, zeigt sich etwas Erstaunliches: man merkt auf einmal, wie viel Instinkt in einem ist. So findet der Leser in Fantasia 19 pflanzliche Rezeptideen, die vor allem die Tür zur eigenen Kreativität wecken sollen und eine klare Aussage haben: „Irgendwann wirst du keine Kochbücher mehr brauchen.“

Wenn die Alltagsdinge an Bedeutung verlieren und man das auch aufs Essen überträgt, zeigt sich etwas Erstaunliches: man merkt auf einmal, wie viel Instinkt in einem ist.

Ich habe nun schon mehrfach Rückmeldungen bekommen, daß durch Fantasia inspiriert, auf einmal verrückte Rezeptideen entstanden, die zwar gängigen Konventionen widersprochen haben, letzten Endes aber wunderbar waren.

Das ist das, was ich meine: in uns ist so viel mehr als wir ahnen. Wir müssen nur die selbst angelegten Fesseln ablegen. Und das möchte ich mit Fantasia wachkitzeln.

Sandra: Du hast kürzlich einen, wie ich finde sehr einfühlsamen Artikel geschrieben – „Brief an alle, die sich durch Veganer beleidigt fühlen“. Wie kam es dazu? Gibts eine Geschichte dazu?

Marsili: Naja, angefangen hat es mit meinem Artikel „Veganer haben doch nicht recht!“, in dem ich einige recht einfältige und gegen den Veganismus gerichtete Zeitungsmeldungen der letzten Tage durch den Kakao gezogen habe. Es ist wirklich peinlich, wie Agrarlobbyisten auf einmal versuchen, mit Argumenten gegen VeganerInnen vorzugehen und dabei natürlich grandios scheitern. Sie entlarven sich und ihre Ratlosigkeit selbst und geben uns damit indirekt Recht.

Zu dem Artikel kamen dann viele Kommentare von Menschen, die noch Fleisch essen und einer davon hat mir fast leid getan. Diese Menschen sind nicht mein Ziel gewesen, im Gegenteil: es geht ja darum, sie mit offenen Armen zu empfangen und einzuladen, sich mit den Gründen zu befassen, warum so viele keine Tierprodukte mehr essen. Sie tragen keine Schuld, wenn sie noch Tiere essen, denn unser Wirtschaftssystem hat sie, hat uns alle zu dem gemacht, was wir sind. Und unsere Bauern sind auch nicht mein Ziel. Wir wollen nicht, daß sie ihre Arbeit verlieren, wir wollen nur, daß sie etwas anderes anbauen. Die Bauern sind unsere Freunde, nicht  unsere Gegner.

 Sie tragen keine Schuld, wenn sie noch Tiere essen, denn unser Wirtschaftssystem hat sie, hat uns alle zu dem gemacht, was wir sind.

Es ist auch wichtig, daß VeganerInnen sich nicht als erleuchtet empfinden. Sie haben nur in einem Thema einen Schritt gemacht. Aber es ist ganz und gar falsch, sich darauf auszuruhen. Vegan zu leben ist nur ein Schritt hin zum notwendigen Bewusstseinswandel.

Eines ist auf jeden Fall klar: Wir werden nur etwas erreichen, wenn wir mehr und mehr Menschen erreichen. Und das können wir nicht, indem wir sie vor den Kopf stoßen. Das wollte ich noch einmal deutlich machen.

 Vegan zu leben ist nur ein Schritt hin zum notwendigen Bewusstseinswandel.

Sandra: Was ich immer mehr spüre, ist die Intoleranz unter Menschen generell, aber komischerweise fällt sie mir unter sogenannten Veganern noch mehr auf. Alles scheint immer direkt und perfekt laufen zu müssen, Menschen werden unterschieden, dabei geht es doch um eine positivere Veränderung für alle Wesen. Wie siehst du das persönlich? Ist es dir wichtig den Begriff Veganismus für dich und andere klar zu definieren? Was ist dein Anliegen dabei, den veganen Lifestyle zu promoten?

Marsili: Für mich gibt es eine große Ausrichtung: wir haben die Pflicht, unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu hinterlassen. Und dazu gehört unabdingbar der Frieden mit der Natur. Hier und heute stellen wir die Weichen. Jeder Mensch, der heute umdenkt, kann eine Lawine in Gang setzen, die in vielen Jahren mithilft, die Welt unserer Kinder zu verbessern. Das ist meine Blickrichtung und deshalb bin ich davon überzeugt, daß die wichtigste Aufgabe unserer Zeit ist, das Wissen über die Folgen unseres Tierkonsums und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu den Menschen zu bringen.

Für mich gibt es eine große Ausrichtung: wir haben die Pflicht, unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu hinterlassen.

Ihnen die Gründe und Vorzüge des veganen Lebens näher zu bringen halte ich für ungleich bedeutender als wenn derjenige, der andere zum Umdenken gebracht hat mal daneben tritt und etwas Unveganes tut oder isst. Angriffe unter Veganern rauben Energie. Es ist wichtig, jedem einzelnen die Fähigkeit zur Weiterentwicklung zuzutrauen. Natürlich ist es wichtig, gemachte Fehler aufzuzeigen, doch sollte dies mit Respekt erfolgen. Angriffe führen dagegen zu Ausgrenzung und Verhärtung. Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der andere wegen etwas beschimpft, das gegen die Definition von „Veganismus“ verstößt.

Ein Beispiel: Attila könnte von mir aus 3 Porsches mit Lederausstattung fahren. Das würde nicht mal ein Prozent dessen zerstören, was er für die vegane Idee geleistet hat. Ich würde mir wünschen, daß man ihn im Angesicht seiner Leistungen für die kommenden Generationen einfach in Ruhe lässt, dann provozieren wir auch nicht mehr seine unglücklichen Reaktionen, die in meinen Augen tatsächlich zum Problem werden können. Er ist auch nur ein Mensch und darüber sollten wir froh sein, denn er erreicht mit seiner Art viele, die sonst nicht erreicht werden können.

Er ist Teil der Entwicklung, kann noch viel erreichen wenn er die in ihm steckende Kraft weiter entfaltet und ich bin immer ein Freund davon, die Dinge so wachsen zu lassen, wie sie sind. Nicht Attila ist falsch, falsch sind nur die Erwartungen an ihn.

Hier und jetzt Recht zu haben ist unbedeutend. Es ist Anmaßung. Etwas mehr Demut und Weitblick würde vielen VeganerInnen gut tun, die für sich beanspruchen, nicht für ihr Ego, sondern für die Rechte von Tieren und der Natur einzutreten. Wir sollten uns auf die Dinge konzentrieren, die wirklich etwas bewegen, als auf Attila oder alternativ den von ihm geförderten veganen Lifestyle rumzuhacken.

Sandra: Welche Pläne hast du für die kommenden Monate? Neue Bücher? Kolumnen?

Marsili: Dieses Jahr wird für mich recht bewegt sein. Es wird ganz im Zeichen des am 13. September zum ersten Mal stattfindenden veganen Sommerfestes in Köln stehen. Mir liegt das sehr am Herzen, denn in Köln erwacht gerade eine tolle vegane Szene. Und auch das vegane Sommerfest Berlin am 30. August plane ich mit.

Dann habe ich es vor Kurzem endlich geschafft, meine Internetseite www.marsili-cronberg.de neu auf zu stellen. Ich schreibe dort einen Blog und habe zudem viel Les-, Hör und Sichtbares von mir zusammengetragen.

In MiViZ, meiner Interviewsendung, werde ich in diesem Jahr ein paar sehr interessante Gäste haben. Und dann geistert da seit einiger Zeit tatsächlich ein neues Buch in meinem Kopf herum. Es geht weit über den Veganismus heraus, wird sich mit den tiefen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen befassen und Möglichkeiten suchen, diese zu beleuchten. Vielleicht bin ich danach endlich so weit, „Die Legende von Sirr und Sirén“ zu veröffentlichen, das Epos, aus dem all das hervorgegangen ist, was ich bisher geschaffen habe. Vielleicht ist ihre Zeit aber auch erst in 2 Jahren gekommen. Naja, und mit „Fantasia“ und dem parallel erschienenen Kinderbuch „Bemba“ werde ich natürlich einige Lesungen geben.

Sandra: Welches ist dein absolutes Lieblingsrestaurant?

Marsili: Oje, ich beschränke mich mal auf Berlin und kann mich auch wirklich auf keines festlegen: La Mano Verde, Lucky Leek, Mio Matto, Vaust und Viasko. In alphabetischer Reihenfolge. Ich hoffe, das war diplomatisch genug 😉 Ok Ok, ich weiß schon. Ich soll mich für eines entscheiden. Pfff. Das ist schwer. Aber jetzt hab ichs: die vegane Braugaststätte Vaust in Berlin Charlottenburg. Muss da unbedingt wieder mal hin, selbstgebrautes Bier und Zwiebelschmalz mit Brot vom Biertrester. Selbst eingelegtes Gemüse. Und erst der Flammkuchen … Das muss genügen, ich habe leider keine wasserdichte Tastatur.

Sandra: Da du ja „aus der Zukunft kommst“ :), was ist dort anders (verglichen zu unserer heutigen Zeit)?

Marsili Cronberg Interview

Marsili Cronberg

Marsili: Ich beantworte diese Frage mal so: Was viele in der jetzigen Zeit nicht merken ist, daß wir mitten in einem Krieg stecken. Es ist ein Krieg gewaltigen Ausmaßes, ein kalter Krieg, der nur an den Fronten heiß wird, wo der unterdrückte Gegner sich gegen den Kriegstreibenden – eine außer Kontrolle geratene Wirtschaft – auflehnt. Es ist ein Krieg gegen Milliarden Menschen in armen Ländern, deren Schätze durch die Macht der Konzernwirtschaft geraubt werden. Es ist ein Krieg gegen die Natur, die in unfassbarem Ausmaß zerstört wird. Es ist ein Krieg gegen die kommenden Generationen, deren Glück gerade zerstört wird. Und es ist ein Krieg, der uns selbst versklavt, zu Mittätern macht und zugleich in einem Hamsterrad ausbluten lässt. Mit Werbung und Einschüchterungen werden wir geblendet und zu willigen Trägern des Systems erzogen.

Mit Werbung und Einschüchterungen werden wir geblendet und zu willigen Trägern des Systems erzogen.

Die Waffen sind Geld und Sanktionen, wirtschaftliche Supermacht, die die Schwachen unter sich erdrückt und sich rücksichtslos an ihnen bedient, bzw. die ausstößt, die nicht mehr von Nutzen sind. Die Waffen sind Gewalt und Ausgrenzung gegen Umdenkende und sich Wehrende. Die Waffen sind Entzug der Lebensgrundlagen derer, die sich dem System entziehen wollen. Und an die Grenzen wird Frontex geschickt, um die Verzweifelten abzuwehren.

Viele halten diese Worte für Panikmache. „Es geht uns doch gut, was soll diese Schwarzmalerei?“ sagen sie dann. 2,5 Millionen in Armut lebende Kinder in Deutschland sprechen für mich eine andere Sprache. Auch in diesem Jahr wieder zu erwartende 9 Millionen verhungerte Menschen weltweit und 100.000 km² zerstörter Regenwald sprechen für mich eine andere Sprache. Warum gibt es in Somalia wirklich Piraten? Warum radikalisieren sich in armen Ländern so viele Menschen gegen den Westen? Was sind die wirklichen Gründe dafür, daß die Menschen in westlichen Ländern immer kranker werden?

Das erste was in einem Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und so glauben viele weiter, daß alles in Ordnung ist, während die Welt um uns herum leidet und stirbt. Wir leben in einer Illusion von Frieden, doch es ist nur ein lokal begrenzter Frieden und der ist sehr gefährdet.

Das Jahr 2200, aus dem ich in meinem Blog www.nachrichten-aus-der-zukunft.net berichte ist geprägt von den Folgen des heute wütenden Krieges.

Was ist anders? Die Monsterkrake Konzernokratie kennen wir nur noch aus Museen und Geschichtsbüchern. Technischer Fortschritt wird nicht mehr fetischisiert sondern nach seinem tatsächlichen Nutzen bewertet und entwickelt. Die Menschen wissen wieder, was wirklich in den Produkten ist, die sie kaufen bzw. essen. Eine strenge Kennzeichnungspflicht hat durch die gewandelte Nachfrage den Markt komplett verändert.

Die einstmals ausgehebelten Mechanismen der Demokratie sind wieder hergestellt. Die Bildung funktioniert ganz anders, ist an Gesundheit, dem sorgsamen Umgang mit der Natur und dem sozialen Zusammenleben ausgerichtet und nicht an Wirtschaft und Leistung. Folge ist, daß wir uns eine absolute Freiheit des Marktes leisten können und jeder Mensch seine wirklichen Fähigkeiten entfalten kann.

Werbung und Wahlkampf unterliegen dagegen strengen Kontrollen, absichtliches Belügen der BürgerInnen jeder Art wird als Straftat streng verfolgt und die Menschheit ist sich wieder ihrer Verantwortung auf dem Planeten bewusst, die sich aus ihrer Intelligenz ergibt. Jedes Kind weiß inzwischen, welches Geschenk es ist, Mensch auf diesem wunderschönen Planeten sein zu dürfen.

Zwei Gebote gelten in unserer Zeit als universelle Regeln des menschlichen Lebens:

  1. „Liebe dein Leben und nutze die Freiheit, die dir durch deine Erschaffung gegeben ist. Du ehrst die Schöpfung, indem du deinen ganz eigenen Weg gehst. Und lasse dir nichts aufzwingen, was dein inneres Wesen bricht.“
  2.  „Achte alles Leben, das dich umgibt. Stelle dich der Schöpfung um deiner selbst willen nicht in den Weg. Und benutze die Überlegenheit der menschlichen Intelligenz nicht als Waffe, sondern als Schild.“

 Die Gegenwart trägt den Keim der Hoffnung in sich. Und sie selbst hat ein sehr kraftvolles Instrument hervorgebracht: das Internet und die weltweite, unzensierte Verknüpfung der Gedanken und Hoffnungen

Aus diesen beiden Geboten lässt sich alles ableiten, was es braucht, um in wirklichem Frieden mit der Natur und sich selbst zu leben. Nur zusammen entfalten sie ihre Größe. Einzeln gesehen werden sie zur Hölle.

Aber wir haben einen sehr hohen Preis für den Wandel des Bewusstseins gezahlt. Einen zu hohen Preis. Deshalb möchte ich mithelfen, den Kindern dieser Gegenwart die gewaltigen Schmerzen zu ersparen, die eintreten werden, wenn die Menschheit so weiter macht wie bisher.

Die Gegenwart trägt den Keim der Hoffnung in sich. Und sie selbst hat ein sehr kraftvolles Instrument hervorgebracht: das Internet und die weltweite, unzensierte Verknüpfung der Gedanken und Hoffnungen, die sich auf diese Weise vereinen, aufblühen und so zur Entfaltung des Wunders beitragen, das sich wirklich im Menschsein verbirgt.

Ich habe wirklich Hoffnung, daß es gelingt, die Menschheit aus dem Würgegriff der Konzernokratie zu befreien – bevor der Bogen bricht. Dafür bin ich hier. Dafür lebe ich. Und davon erzähle ich in meinen Büchern.

Sandra: Wow, ich danke dir von Herzen Marsili, für deine Offenheit und diese in der Tat sehr treffenden Worte!

Noch mehr zu Marsili Cronberg

Wer mehr von Marsili Cronberg lesen und wissen möchte, dem sei seine neue Webseite ans Herz gelegt: http://www.marsili-cronberg.de

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