Mordversuch an Martin Balluch – nur knapp von einer Kugel verfehlt

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Martin Balluch
Martin Balluch, Obmann des VGT (Verein gegen Tierfabriken), brachte gestern eine Anzeige wegen Mordversuchs ein. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg (Österreich) ermittelt nun den genauen Sachverhalt.

Martin Balluch – Ein Jäger soll vorsätzlich auf ihn geschossen haben

Schon seit Jahren setzt sich Martin Balluch als Obmann des VGT aktiv für Tierrechte ein. Nun hat der Tierschützer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Mordversuch erhoben. Während einer Gatterjagd befand sich Martin Balluch „völlig legal außerhalb des Zaunes, wohin auch zur Zeit der Jagd die Öffentlichkeit Zugang hatte“, um von dort aus die panischen Tiere zu dokumentieren. Von einem etwa 60 m entfernten Hochstand soll ein Jäger direkt auf den Obmann geschossen haben.

Die Staatsanwaltschaft prüft die Anklage

Martin Balluch ließ verwortlauten: „Zunächst dachte ich, der Mann wollte mich bloß erschrecken, als er das Gewehr hochriss und den Lauf direkt auf mich richtete. Doch schon krachte der Schuss und die Kugel schlug knapp neben mir irgendwo ein.“ Der Fall liegt bereits der Staatsanwaltschaft von Korneuburg vor und wird von den zuständigen Organen geprüft.

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