Mensdorff-Pouilly – Zahmer Hirsch soll abgeschossen werden

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Mensdorff-Pouilly
Schon seit längerem sorgt das Mensdorff-Pouilly Jagdrevier wegen scheinheiliger Treibjagden für mediale Aufregung. Nun soll ein handzahmer Hirsch aus Spaß an der Freude geschossen werden. Der VGT sowie Tierschützer haben zur Rettung aufgerufen.

Zahmer Hirsch soll in Jagdrevier sterben

Alfons Mensdorff-Pouilly ist ein österreichischer Landwirt, Lobbyist und bekannter Großgrundbesitzer im Burgenland (Österreich). Auf seinem Anwesen hält er regelmäßig (teils illegale) Treibjagden auf Zuchttiere ab. Martin Balluch vom VGT (Verein gegen Tierfabriken) veröffentlichte vor kurzem ein Video, in dem ein handzahmer Hirsch zu sehen ist. Dieser soll in den nächsten Wochen einem Jagdgast vorgeführt und geschossen werden. Der Hirsch stammt voraussichtlich aus einem Zuchtgatter.

Bereits 500 Euro für Rettung gespendet

Gemeinsam mit der Rechtsanwältin Astrid Wagner wird versucht, das Tier „freizukaufen“. 500 Euro wurden bereits gesammelt und eine Tierschützerin hat einen Platz in einem entsprechenden Grundstück zugesagt. Ob es schlussendlich nur am Geld scheitert steht noch offen. Alfons Mensdorff-Pouilly hat bisher keine Stellung bezogen. Der Sachverhalt müsse zuerst geprüft werden.

Mensdorff-Pouilly und die Jagd

Erst letzte Woche berichtete die Kronen Zeitung erneut über die fragwürdigen Jagdmethoden im Jagdrevier von Mensdorff-Pouilly. Wieder einmal sind die Zuchtfasane im Visier von Tierschützern und Jägern.

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