Milchalternative aus Erbsen – neu, nährstoffreich und bisher leider nur in den USA

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Milchalternative aus Erbsen
Nach Soja-, Dinkel-, Hafer-, Haselnuss-, Mandel- und unzähligen anderen Drinks, wird ab Mai in den Wholefoods Biomärkten in den USA der erste Erbsendrink verkauft.  Allergikerfreundlich soll er 8-mal mehr Eiweiß als Mandelmilch haben, so gut wie keinen Zucker und 50% mehr Kalzium als Kuhmilch beinhalten. Dazu reich an Omega3-Fettsäuren, Vitamin D und Eisen sein und eine besondere Cremigkeit auf der Zunge „hinterlassen”. 

Ripple Foods heißt das Unternehmen, welches so innovativ war, mit Hülsenfrüchten zu experimentieren.

Ripple Foods erklärt auf seiner Homepage den „The Ripple Effect”:

We don´t claim that making plant-based foods will save the world… but we think it can help. And we know it makes us happier and healthier.

Übersetzung: Wir behaupten nicht, dass Nahrung auf pflanzlicher Basis herzustellen die Welt rettet, aber wir denken, es kann helfen. Und wir wissen, es macht glücklicher und gesünder.

$13.500.000 für Milchalternative aus Erbsen

Milchalternativen von Ripple MilkDas Start-Up aus San Francisco sammelte im letzten Jahr $13.500.000 von Investoren ein, um die soja- und nussfreie Pflanzenmilch zu entwicklen und marktreif zu machen.

Die Milchalternative aus Erbsen von Ripple Foods gibt es derzeit in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Original, Original ungesüßt, Vanille und Schokolade. Das Unternehmen forscht aktuell an Joghurt-, und Käsealternativen auf Erbsenbasis. Hoffentlich kommen wir in Deutschland auch bald in den „Erbsendrink-Genuss”.

Update: Verfügbarkeit in Deutschland

29.04.2016: Auf Nachfrage teilten uns Ripple Foods mit, dass sie nach dem erfolgreichen Launch in den USA auf jeden Fall auch die Expansion in weitere Länder – wie Deutschland – angehen werden. Einen genauen Zeitplan für die Verfügbarkeit ihrer Milchalternative aus Erbsen gibt es hier aber noch nicht. Wir bleiben mit Ripple Foods in Kontakt und halten euch auf dem Laufenden.

Kommentare

  1. Elisabeth Spelten meint

    Apropos Eiweißgehalt: Warum die Erbsen nicht gleich pur genießen? (im Sommer frisch, sonst als Hülsenfrüchte) Warum nicht Nüsse, Mandeln und Saaten in angemessenen Mengen täglich verzehren? Das wäre eine gesunde Kost. Bei sämtlichen sogen. Milchalternativen handelt es sich ausnahmslos um industriell hoch verarbeitete Nahrungsmittel. Sie werden in Labors entwickelt bis sie überhaupt für den Verzehr geeignet sind.
    So werden wieder Lifestyle-Produkte geboren, die m. M. nach kein Mensch braucht und deren gesundheitlicher Nutzen nur auf dem Etikett steht.

  2. Ruedi meint

    Milchalternativen sind gerade nicht hochverarbeitet. Da wird ausschl erhitzt und gemahlen, fertig.
    Bei Kuhmilch ist dagegen Tierqual, Impfmittel, Hormone, Antibiotika, künstl Homogenisierung, Eiter, Psychopharmaka drin.
    Das Problem der Erbsebmilch ist der Preis von 3 Euro je Liter. Da bleib ich bei Soja- und Reismilch.

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