Roboterhund Alberta – Tierversuche in der tiermedizinischen Ausbildung bald überflüssig?

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Roboterhund SynDaver
Wenn der Hund des Menschen bester Freund ist, könnte die neue synthetische Hündin der neue beste Freund des Hundes werden. Sie heißt Alberta und ist ein lebensgroßer Roboterhund, der nicht nur aussieht wie ein realer Hund, sondern sich auch so anfühlt. Beim Öffnen des Roboters können Blutgefäße verletzt werden und rotes Kunstblut kann austreten. Alberta wurde entwickelt, damit Tiermedizinstudenten chirurgische Eingriffe nicht mehr an lebenden Versuchstieren durchführen müssen.

Der Klang des synthetischen Herzschlags kann an einem Monitor während der Operationen verfolgt werden. Der Hund hat alle lebenswichtigen Organe, die entfernt werden können und jegliches Gewebe fühlt sich natürlich an. Wird dem Hund ein Finger in den Rachen geschoben, kann Alberta sogar husten. Die Technologie des Roboterhundes wurde von einem Team um Dr. David Roy Danielson in Tampa/Florida entwickelt.

Alberta bald weltweit im Einsatz?

Dr. Danielson und SynDaver Labs Gründer, Dr. Christopher Sakezles, erklärten die Notwendigkeit einer solchen realistischen Technologie. Sie erläuterten, dass Millionen von Hunden auf der ganzen Welt in der chirurgischen Ausbildung in den Laboren sterben.

Dr. Sakezles:

Unser oberstes Ziel ist es, den Einsatz von allen lebenden Tieren zu beenden.

SynDaver betreibt dazu eine Crowdfunding-Kampagne, mit der sie 24 Millionen US-Dollar erzielen möchten, um Tierärzten im Studium weltweit Roboterhunde zur Verfügung stellen zu können.

So sieht Roboterhund Alberta aus

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne: https://www.indiegogo.com/projects/syndaver-synthetic-canine-a-veterinary-revolution#/

Bildnachweis: SynDaver; Quelle: http://www.fox13news.com/news/local-news/150453631-story

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