Selber anbauen – preiswert, biologisch und frisch

Print Friendly

Als vegan lebender Mensch hast Du sicher schon festgestellt, dass es über kurz oder lang den Geldbeutel strapazieren kann, sich mehrere Male in der Woche mit frischen Lebensmitteln, wie beispielsweise Spinat einzudecken. Denn bestimmt möchtest auch Du, dass die Erzeugnisse aus biologischer Herkunft, möglichst saisonal und aus der Region stammen. Natürlich kannst Du auf aktuelle Angebote und Sonderposten im Biomarkt deines Vertrauens achten. Aber, warum baust Du dein Gemüse nicht einfach selber an?

Der kleine Garten für zu Hause

Kräuter, Gemüse oder Obst selbst zu ziehen, liegt voll im Trend. Du weißt, was drin ist und es garantiert Dir Frische. Eine tolle Idee und mit wenig Kosten verbunden ist das „Upcycling“. Das bedeutet, dass Du Abfallprodukte neugestaltest und wiederverwertest. Ein schönes Beispiel ist der Kräutergarten in der unbehandelten Kräuterpalette. Im Internet gibt es dazu viele tolle Ideen und Anleitungen. Bei akutem Platzmangel in der Wohnung kannst Du dir beispielsweise einen Kräuterturm bauen oder Du verwendest alte Kuchenformen, ausrangierte Kisten, Dosen oder was Dir sonst noch nutzlos im Haushalt erscheint. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und Anregungen gibt es zu Hauf.

Selber anbauen in der Wohnung

Für die Wohnung eignen sich alle Kräutersorten, Pflücksalate, Erdbeeren, Zwiebeln und Lauchgewächse. Sie alle sind unkompliziert und lassen sich in unterschiedlich großen Gefäßen gut ziehen. Zucchini, Tomaten, Kohlrabi und Gurken brauchen zwar große Kübel mit mindestens 10 Liter Fassung, sind aber auch leicht zu halten. Zuckererbsen und Bohnen sind Rankengewächse und brauchen Kletterhilfen in Form von vertikal gespannten Fäden. Sie gedeihen in der Wohnung prächtig.

Für alle genannten Pflanzenarten gilt: Ein heller Standort, ein nährstoffreicher Boden, regelmäßiges Düngen, Gießen ohne Staunässe sind die besten Voraussetzungen für eine gute Ernte. Viele Gärtnereien haben sich auch darauf spezialisiert, Gemüse und Obst im Miniformat anzubieten, sei es Aubergine, Zucchini oder Gurken.

Nach erfolgreicher Ernte ist der nächste logische Schritt, die Köstlichkeiten haltbar zu machen. Neben dem frisch verzehren, bieten sich das Einfrieren oder Einmachen an, um auch außerhalb der Saison von den leckeren Köstlichkeiten profitieren zu können.

Mehr Bio geht in der veganen Ernährung nicht mehr!

xc45jjk1

Kommentare

  1. Sol meint

    Hallo liebe/r AutorIn,
    danke für den interessanten Artike; bin auch gerade dabei mir die besten Bedingungen fürs Gedeihen div. Gemüse in der Wohnung anzueignen.

    Vor Jahren hab ich einen Biobauern gefragt, ob es möglich sei,
    Gemüse in der Wohnung anzupflanzen.
    Er riet dazu, sich sehr genau damit zu befassen, ob die einzelnen Arten
    SONNENLICHT benötigen oder nicht.
    Helligkeit allein reiche selten aus, um eine Photosynthese zu 100% zu ermöglichen.
    Dies ist z.B. wichtig, (ich hoffe es richtig zu erinnern, ansonsten bitte korrigieren,)
    bei Ruccola, Spinat, u.v.m. also Sorten mit hohem Nitratgehalt.
    Zudem sollen diese nitrathaltigen Gemüse nie morgens, besser nachmittags, abends geernetet werden, da der Nitratgehalt sich den Tag über abbaue…
    LG Sol

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *