Schweizer Milchproduzenten in Bedrängnis – Veganer bieten der Milchindustrie Paroli

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In der Schweiz wurde zum offiziellen Tag der Milch am vergangenen Samstag von den Schweizer Milchproduzenten (SMP) kräftig Propaganda für das tierische Lebensmittel betrieben. Aktivisten der Tierrechtsorganisation „Tier im Fokus“ hielten mit informativen Flugblättern und wissenschaftlichen Argumenten vor Ort dagegen. Die SMP sind besorgt und sagen dem Veganismus den Kampf an.

Tierrechtsaktivisten gegen die SMP

Swissmilk feierte am 16. April in der gesamten Schweiz den Tag der Milch. Es wurden Milchshakes verteilt und sportliche Wettkämpfe ausgetragen. Das Unternehmen versucht auf diese Weise, Werbung für das weiße Getränk zu machen. Jedoch hatte man nicht mit dem starken Auftritt vieler Tierrechtsaktivisten gerechnet. Helfer der Tierrechtsorganisation „Tier im Fokus“ versammelten sich allerorts um die Milchstände, um der Propaganda der Milchindustrie entgegenzutreten. Ausgerüstet mit Kostümen wurden tausende Flyer an die Passanten verteilt, welche die inszenierte Heile-Welt der Milchproduzenten aufdecken soll. Die Aktivisten trugen maßgeblich dazu bei, dass an diesem Tag ein tieferes Bewusstsein über die aktuellen Zustände der Kühe erreicht werden konnte.

SMP sieht den Veganismus als Bedrohung

Durch den unermüdlichen Einsatz der Aktivisten sieht sich die SMP nun äußerst bedroht. Marketingleiterin Charlotte Hofstetter fasste dies in folgende Worte:

Der Veganismus droht leider zu einem Lifestyle-Trend zu werden. Die Sojamilch gewinnt Marktanteile. Ohne Gegenposition droht die Gefahr, dass die fleischlose Ernährung bald als normal angesehen wird.

Desweiteren ließ Hofstetter verlauten, dass man daran arbeite, in einem „Aufklärungsbericht“ über den „Unsinn Veganismus“ zu informieren. Durch diese Aussage wird schnell klar, dass die vegane Lebensweise schon lange kein Trend mehr ist. Die Menschen entwickeln ein globales Mitgefühl für andere Lebewesen und distanzieren sich bewusst von ungesunden, tierischen Lebensmitteln.

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