Steuer auf „rotem Fleisch” – gefordert von dänischem Ethik-Rat für den Kampf gegen den Klimawandel

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Dänemark will Fleischsteuer
Wir besteuern Zigaretten und Alkohol. Warum also nicht auch Fleisch, welches eines der größten Verursacher des Klimawandels ist? Mehr als 300 Millionen Tonnen Fleisch produzierte die Industrie allein in 2012. Ein dänischer Ethik-Rat scheint sich die gleiche Frage gestellt zu haben und möchte nun eine  Fleisch-Steuer einführen. Er empfiehlt Dänemark anfänglich eine Besteuerung für Rindfleisch, welches die Treibhausgasemissionen aus der Nahrung um 20 % bis 35 % reduzieren soll.

Fleisch-Steuer kann schnell konkret werden in Dänemark

Die dänische Regierung zieht nun eine Fleisch-Steuer konkret in Betracht, nachdem Vorabstimmungen deutlich positiv für ein neues Gesetz, welches Fleisch besteuern soll, ausgefallen sind. Das der Klimawandel ein ethisches Problem ist, das gelöst werden muss, ist der dänischen Regierung in Anbetracht der getroffenen Beschlüsse von Paris vollauf bewusst.

Da der Verbraucher leider nicht durch moralisch-ethische Gründe dazu zu bewegen ist, seinen Fleischkonsum zu reduzieren oder Fleischverzehr in Gänze abzulehnen, suchen nun weitere Länder einen Weg einem der größten Treiber des Klimawandels Herr zu werden.

Der dänische Ethik-Rat möchte die Steuer für alle Lebensmittel auf lange Sicht der Klimaauswirkung in verschiedenen Ebenen anpassen. „Es ist notwendig , schnell zu handeln!“, teilte der Rat des dänischen Parlaments mit.

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