The Lotus and the Artichoke – vegane Rezepte eines Weltreisenden

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The Lotus and the Artichoke Buch

The Lotus And The Artichoke ist mehr als ein veganes Kochbuch. In ihm vereinen sich Rezepte aus aller Welt und die Geschichten des Weltreisenden, der sie zusammengetragen hat. Es ist ein Food-Atlas, der mit seinen authentischen Bildern Lust auf die Küchen fremder Länder macht, und gleichzeitig uns schon bekannte Gerichte gekonnt veganisiert.

Fernweh auf Kulinarisch

Justin P. Moore nimmt uns mit auf eine Reise durch die Küchen dieser Welt: Vom American Diner in chinesische Garküchen, von indischen Marktständen ins französische Café. Seine kreativen Rezepte machen Lust aufs Kochen – und Koffer packen.

Die Kapitel von „The Lotus and the Artichoke”

Zu Beginn steht eine kurze Einleitung, in der der Autor sich vorstellt und auf die benötigten Utensilien und Zutaten eingeht, um anschließend direkt mit der Reise zu beginnen.

Die Rezepte werden nicht wie üblich in Frühstück, Vorspeisen, Snacks, Hauptgänge, Beilagen, und Desserts eingeteilt, sondern in die Kapitel Amerika, Asien, Afrika und Europa in denen man jeweils Gerichte aus den oben genannten Kategorien findet. Zu Beginn jedes Kapitels stimmt Justin P. Moore seine Leser mit Reiseberichten und Fotos auf die jeweiligen Kontinente ein.

Den größten Anteil an Rezepten hat das Kapitel Asien mit seinen chinesischen, japanischen aber vor allem indischen Gerichten.

Die Gestaltung

Justin P. Moore hat das Buch komplett selbst gestaltet, vom Layout, über Illustrationen, bis hin zur Fotografie. Das gibt „The Lotus And The Artichoke” eine sehr persönliche und authentische Note. Mir gefallen die echten, unverfälschten Bilder, denen man ansieht, dass kein Food-Stylist stundenlang an den Tellern und Schüsseln gewerkelt hat. Sie machen Appetit auf echtes, ursprüngliches Essen, ungeschmickt und originalgetreu.

Die Rezepte

Das Buch verwendet amerikanische sowie auch europäische Maßeinheiten. Da ich auch andere Kochbücher aus den USA habe, bin ich mit Cups, Tablespoons und Co. vertraut, und mag diese Art zu kochen inzwischen mehr als alle Zutaten abzuwiegen. Wer lieber mit Waage und Litermaß arbeitet, hält sich einfach an die Angaben in Gramm und Liter.

Die Zubereitungen sind Schritt für Schritt und verständlich erklärt, zur besseren Übersicht sind die Zutaten hier noch mal fettgedruckt hervorgehoben.

Unter den meisten Rezepten finden sich Vorschläge für Variationen, so dass man sich – einmal mit dem Grundrezept vertraut gemacht – an kreative Eigenkreationen wagen kann, aber nicht muss. Wer vedisch kochen möchte bekommt auch hier bei vielen Rezepten Alternativ-Vorschläge und entsprechende Hinweise.

Freunde des tierleidfreien Fleischersatzes finden Gerichte mit Tofu, Seitan oder Tempeh, wer es gemüsig pur mag hat eine ebenso große Auswahl.

Nicht alle Zutaten sind im Supermarkt um die Ecke erhältlich, das liegt ja in der Natur der Sache – für ein original indisches Curry sieht die Einkaufsliste ausgefallenere Zutaten vor als für Apfelstrudel oder Kartoffelpuffer. Mit einem asiatisches Supermarkt in der Nähe ist man aber schon gut bedient, und sollte sich nicht scheuen neue Gewürze und Lebensmittel zu probieren. Es lohnt sich!

Alle Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, waren einfach zu kochen, und sind meiner Meinung nach auch für Koch-Anfänger geeignet.

Mein Fazit zu „The Lotus and the Artichoke”

Wer veganisierte Versionen ihm bekannter Gerichte sucht, findet hier zwar beispielsweise das “Wiener Schnitzel” (aus weißen Bohnen, daher von mir auch gerne “Beaner Schnitzel” genannt), Kartoffelpuffer oder Rotkohl, es werden jedoch vor allem die Fans der exotischen Küche voll auf ihre Kosten kommen. Auf geht die Reise!

Die folgenden Fotos zeigen den heutigen Exkurs nach Indien und Einblicke in das Buch

Es gab: Chana Masala (Indische Kichererbsen), Bengan Bhartha (Nordindisches Auberginengericht), Mango-Lassi und Naan (Indisches Fladenbrot).

Wieder einmal hat Justin P. Moore mit diesen Gerichten unseren Geschmack getroffen. Teller leer, Bauch voll, Fernweh definitiv vorhanden.

Gastartikel: Diese Rezension wurde verfasst von unserer Gast-Redakteurin Katharina Köster

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Der Gewinn

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Beantworte folgende Frage und kommentiere die Antwort bis zum 04. Oktober 2014 um 23:59 Uhr unter dem Artikel.

Wer hat das Layout und die Illustrationen von „The Lotus and the Artichoke” erstellt?

Ganz wichtig: E-Mailadresse nicht vergessen, wenn Du kommentierst! Denn sonst können wir Dich nicht anschreiben, falls Du gewinnst. Der Gewinner oder Gewinnerinnen werden natürlich per Zufall ermittelt. An der Verlosung teilnehmen können nur die Posts, welche mit einer gültigen E-Mailadresse versehen wurden! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Redakteure von Vegan News oder deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

Kommentare

  1. Yvonne Thomas meint

    Die Antwort: Justin P. Moore hat das Buch komplett selbst gestaltet, vom Layout, über Illustrationen, bis hin zur Fotografie

    …und ich bin ein Fan!

  2. Antje Hasch meint

    Die Antwort lautet: Justin P.Moore

    Dieses Buch klingt verlockend. Ich liebe vegan und lebe vegan und bin IMMER für neues offen, zu mal ich für mein Leben gern koche, daher hätte ich einen Wunsch frei bei Euch, dann wünsch ich mir sehr dieses Buch zu gewinnen 😉

    Liebe Grüße und weiter so. Antje

  3. Simon Alte meint

    Der Autor Justin P. Moore hat sein Buch selbst layoutet & illustriert. Nach den Bildauszügen, die auf eurer Seite abgebildet sind, ist ihm das auch gut gelungen. Sieht doch alles sehr ansprechend aus.

  4. meint

    Das komplette Buch hat J.P. Moore selbst gestaltet und ich finde es ist super gelungen.
    Vorallem die indischen, oder überhaupt die asiatischen Rezepte interessieren mich an diesem Buch. Aber auch die „typischen“ Gerichte unserer Regionen. :) ich hoffe, dass ich es irgendwann auch mal mein eigen nennen kann.

    Liebst,
    Tasha

  5. Sarah meint

    Ich versuche auch hier mein Glück, das Buch hört sich sehr interessant an und wurde von Justin P. Moore komplett selbst gestaltet (Hut ab!) 😀
    LG, Sarah

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