Tim Mälzer einfach nur geschmacklos – Küchenchef posiert mit abgehacktem Schweinekopf

Print Friendly


TV-Starkoch Tim Mälzer postete am Montag ein Bild seines Küchenchefs Michi auf Facebook. Dieser posiert stolz mit einem abgetrenntem Schweinekopf in seinen Händen. Mit dieser abartigen Aktion löste Mälzer einen Shitstorm bei Bevölkerung und Berufskollegen aus.

Tim Mälzer respektlos gegenüber Lebewesen

Entscheidet man sich für eine vegane Lebensweise, spielt der ethische Aspekt häufig eine große Rolle. Alleine in Deutschland werden aktuell mehr als 750 Millionen Tiere jährlich geschlachtet. Für Tim Mälzer, TV-Koch aus Deutschland, ist die Begrifflichkeit „Respekt vor anderen Lebewesen“ wohl fremd. Vergangenen Montag postete er ein besonders geschmackloses Bild auf seiner Facebook-Seite. Küchenchef Michi, aus der Bullerei in Hamburg, präsentiert „mit Stolz“ einen abgetrennten Schweinekopf. Kritische Kommentare werden mittels Tastenkombination STRG+V beantwortet. Mit dieser Aktion ist Mälzer, welcher sogar ein vegetarisches Kochbuch herausgegeben hat, am Tiefpunkt seiner Karriere angekommen.

Mord und Respekt sind unvereinbar

Wenn ein anderes Lebewesen nur deshalb getötet wird, um es aufzuessen, kann man unmöglich von Respekt sprechen. Tim Mälzer äußert sich zum geposteten Bild auf Facebook wie folgt: „…das ist Respekt. Ein gutes Produkt muss fassbar sein. Ehrlich. Gut. Und alle Köche der Bullerei und ich schätzen das…“ Alleine mit dem Wort „Produkt“ spricht er jedem Lebewesen jegliche Anerkennung ab. Das Verspeisen von toten Tieren kann nicht respektvoller sein, als das barbarische Darstellen von Leichenteilen.

Branchenkollege Atilla Hildmann zeigt sich entrüstet

Logisch, dass ein solches Bild auf Missfallen stößt. Atilla Hildmann stellt Mälzer die Frage, wer in diesem Fall das „echte Schwein” sei und fordert nach mehr Wertschätzung anderer Lebewesen. Als Antwort auf das geschmacklose Posting reagiert Hildmann wie folgt: „… aber was ich erbärmlich finde, ist, wie du vor ein paar Jahren so ganz plötzlich ein vegetarisches Kochbuch rausbringst, um schön auf der Welle mitzusurfen, noch vor ein paar Wochen einen auf betroffen bei „Hart aber fair“ machst, wo es um Tierhaltung geht und dann…sowas absolut respektloses auf deine Facebook Seite stellst. Futter so viel Fleisch wie du willst, ich bin der letzte, der es dir oder deiner Mannschaft vergönnt, womit ich aber ein Problem habe, ist die Art und Weise, wie du dich noch über dieses Lebewesen lustig machst!…“.

Hildmann nicht glaubwürdig

Ob Atilla Hildmann sich mit der Frage „wer das echte Schwein sei” (Nutzung von Tiernamen zur Beleidigung ist Speziesismus) oder der Äußerung „Futter so viel Fleisch wie du willst, …” in die erste Reihe der Kritiker_Innen Mälzers stellen sollte, ist stark fraglich. Aus unserer Sicht ist Atilla Hildmann mit seiner Kritik an Mälzer kaum glaubwürdig. Die Respektlosigkeit fängt aus unserer Sicht schon bei der nutzlosen Ermordung eines Lebewesens zur Befriedigung eigener Gelüste an. Die „komische” Zurschaustellung der Trophäe ist letztlich nur der Gipfel seelischer Verwahrlosung. Echter Respekt vor allen Lebewesen ist nur Veganismus!

tim-maelzer-geschmacklos

Bildnachweis: Facebook/Tim Mälzer

Kommentare

  1. Sol meint

    Tja, wenn die Quote der Glotzenbörse fällt, muß dieser Opportunist und
    Allesfresser eben zu provokanten Mitteln greifen, ganz nach dem Motto
    „auch schlechte Werbung ist gute Werbung“.
    Einfach nur widerlich!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *