Geschichte zum Nachdenken – Ulara Nakagawa aus Vancouver inspiriert mit einer kurzen Erzählung

Print Friendly

Ulara Nakagawa
Viele Geschichten können unser eigenes Leben bereichern. Vor kurzem bin ich über diese 1-Minute-Geschichte von Ulara Nakagawa (zu ihrer Website) aus Vancouver (Canada) gestoßen. Durch ihre Erzählung fühlte ich mich sehr inspiriert, weshalb ich sie gerne mit euch teilen möchte.

Ulara Nakagawa – Eine inspirierende Geschichte für Veränderung

Ich bin im Internet auf die Seite von Ulara Nakagawa gestoßen. Durch sie konnte ich wieder einmal erkennen, dass es manchmal nur wenig Input von Außen bedarf, um berührt zu werden. Für euch habe ich ihre vegane Geschichte ins Deutsche übersetzt:

Ein Mann spaziert mit seinem Hund am Strand. Es ist sehr früh am Morgen- noch etwas dunkel – und es hat denn Anschein, dass niemand anderes hier ist.

Egal, als er und sein tierischer Begleiter den Spaziergang fortsetzen, sieht der Mann eine einsame Figur in der Ferne, dessen Bewegungen seltsam anmuten.

Als es näher kommt, erkennt er eine junge Frau. Sie hebt Dinge aus dem Sand um diese ins Meer zu schleudern.

Von Neugier getrieben beschließt er ihr Hallo zu sagen, um herauszufinden, was die Frau macht.

„Hi.“
„Hi.“
„Es tut mir leid, dich zu stören, aber was machst du hier?“
„Oh“, lacht sie. „Sicher. Also an Tagen wie diesen, wenn die Ebbe so niedrig ist, stranden viele Seesterne hier am Strand. Wenn die Sonne später raus kommt, trocknen diese aus und sterben. Also versuche ich früh herzukommen um so viele wie möglich zu retten.“

Der Mann lässt sich die Antwort durch den Kopf gehen und blickt schließlich von einem Ende des Strandes zum anderen. Er entgegnet: „Aber dieser Strand ist so breit und lange. Und ich kann diese Unmenge an Seesternen erkennen, die angeschwemmt wurden. Es gibt keine Möglichkeit, wie du die gesamte Fläche abdecken kannst, richtig? Ich meine, was ist der springende Punkt?“

„Der springende Punkt? Also, der Punkt ist, dass es für diesen hier einen Unterschied macht.“

Sogleich schwingt sie ihren Arm zurück, um den Seestern weit hinaus ins Wasser zu werfen.

Selbst die Veränderung sein

Ich glaube, dass viele Menschen fälschlicherweise der Auffassung sind, alleine nichts verändern zu können. Die Geschichte von Ulara Nakagawa zeigt uns auf einfache Art und Weise, dass jedoch noch so scheinbar kleine Tat positive Auswirkungen haben kann. Und wenn diese einfach nur das Leben von einem einzigen Lebewesen positiv verändert, ist sie bereits der Mühe wert.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *