V-Partei³ – Wer ist das und sind die wählbar?

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V-Partei³
Als Vegetarier*in, Veganer*in, Tierrechtler*in oder vielleicht auch lediglich Gegner der Massentierhaltung muss man derzeit wirklich lange suchen, um eine Partei zu finden, die ernsthaft etwas an der Situation der Tiere in der Gesellschaft und an den folgenreichen Auswirkungen der Massentierhaltung ändern möchte.

Anmerkung der Redaktion: Der nachfolgende Artikel von Thomas Laschyk sorgte bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung für heftigen Protest seitens der Mitglieder der V-Partei³, da sich diese in Teilen des Artikels unzutreffend dargestellt fühlen. Nach einem Telefonat zwischen Roland Wegner und Matthias Kampmann, gaben wir der V-Partei³ die Möglichkeit uns eine Stellungnahme zu Thomas Laschyks Artikel zu senden. So wie wir es als Redaktion nach eigenem Ermessen und Recherche für angemessen hielten, haben wir den vorliegenden Artikel um einige Anmerkungen ergänzt, welche aber die Stellungnahme nicht in Gänze widerspiegeln, da für uns nicht alle Punkte nachvollziehbar und/oder relevant waren und wir in das vorliegende Werk unseres Redakteurs nicht über Gebühr eingreifen wollen. Jede(r) ist eingeladen ihre/seine Sicht der Dinge mittels unserer Kommentarfunktion kund zu tun. Am Ende des Artikels finden sich zwei Absätze aus der Stellungnahme von Roland Wegner im O-Ton, die nicht zu unserem Artikel gehören und daher optisch abgetrennt wurden.

Roland Wegner – von der SPD zur Gründung der V-Partei³

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Zumindest empfand so Roland Wegner. Als Veganer und Politiker bei der SPD erlebte er, wie viele aus der veganen Sicht sinnvolle und notwendige vorgeschlagene Maßnahmen bezüglich Tierwohl und Umweltschutz parteiübergreifend auf Zustimmung stoßen, jedoch aufgrund von Desinteresse der Bevölkerung und am Widerstand der Lobbys nie verwirklicht werden.

Auch störte es ihn, dass seine Werte in Sachen Umweltschutz und Tierrecht große Diskrepanzen zu den Programmen der meisten Parteien aufweisen. „Es ist die Angst der etablierten Parteien, mit diesen auf den ersten Blick drastischen, aber notwendigen Maßnahmen Wählerstimmen zu verlieren,“ so Wegner. Die Anzahl der Menschen, die sich der Problematiken bewusst werden, wächst rasant und nun endlich bietet es sich die Möglichkeit, sich kompromisslos und deutlich gegen diese Situation zu stellen. Mit Gleichgesinnten und Freunden aus den verschiedensten Bereichen beschlossen sie, diese parteipolitische Nische zu besetzen. „Jetzt haben wir die Chance, so eine Partei ins Leben zu rufen.“

So wurde am 30.04. im Rahmen der Veggie-World in München die neue Partei gegründet: Die V-Partei³. Sie nennt sich in der Langform „Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer”.

Eine neue Ein-Themen-Partei?

Als Veganer*in oder Vegetarier*in wünscht man sich ja tatsächlich eine Partei, die ernsthaft die Situation für Tiere verbessern will und anerkennt, dass Massentierhaltung den größten Beitrag zum Klimawandel leistet und auch Wege sucht, diese Situation zum Besseren zu verändern. Den Weg, den viele Aktivisten*innen und Organisationen gehen ist der Aufruf zum privaten „Boykott“ tierischer Produkte, der veganen Lebensweise, und durch proaktive Kampagnen, um den Konsumenten dazu zu bringen, durch eine sinkende Nachfrage das Angebot an tierischen Produkten zu senken. Doch dies ist bestenfalls ein langwieriger Prozess und schlimmstenfalls nutzlos, wenn die Produzenten ihre Absatzmärkte in anderen Teilen der Welt suchen, die sich immer weiter am westlichen Lebensstil anpassen. Der legislative Weg verspricht mittelfristig also theoretisch bessere Erfolge.

Doch rechtfertigt dieser eine Aspekt bereits die Existenz einer eigenen Partei? Außenstehende werden sich fragen, seit wann Ernährungsstile zu Parteien werden können. Doch selbstverständlich ist der Veganismus höchst politisch und ist nicht nur die Frage, ob ich in mein Müsli Hafermilch tue oder Drüsensekret einer Kuh.

Was über die weitere Positionierung zu sagen ist

Heike Rudolf, Stellvertretende Bundesvorsitzende der V-Partei³ ist der Ansicht, dass die Kerngedanken des Veganismus, Gewaltvermeidung und Gerechtigkeit, sich konsequent in alle politischen Themen übertragen lassen.

Somit versteht sich die Partei als grünere Grüne. Sie scheint eine grüne („Reduzierung von Kohlekraftwerken und Biogasanlagen“, „Förderung regenerativer Energieressourcen“), links-von-der-Mitte („Effektive Bekämpfung von Steuerbetrug“, „Gerechtes Grundeinkommen“) Partei werden zu wollen, die jedoch in allen Bereichen die unnötige und schädliche Ausbeutung der Tiere kompromisslos bekämpfen möchte („Biovegane Landwirtschaft“, „Novellierung der Jagdgesetze“, „Ende der grausamen Tierversuche“). Wegner weist darüber hinaus darauf hin, dass sie zum Beispiel bereits Parteiübertritte von den Grünen und den Linken zu verzeichnen haben, darunter auch einige Mandatsträger*innen und dies ja auch zeige, in welche Richtung die Partei sich ideologisch bewege.

„Uns ist klar, dass man Massentierhaltung nicht von heute auf morgen abschaffen kann. Das hindert uns aber nicht daran, darauf hin arbeiten zu wollen. Unser Ziel festzustecken. Und viele Veganer und Vegetarier wollen nun etwas hundertprozentiges wählen können. Wir wollen diesen Menschen eine Option bieten, ohne Kompromisse. Und natürlich auch Nicht-Vegetarier, die diesen Forderungen zustimmen“, so Wegner. Sie möchten sich als den politischen Arm der Tierrechtsorganisationen verstehen.

(Anm. der Redaktion: An dieser Stelle möchten wir auf das zum Partei-Start bereits recht umfangreiche Programm der V-Partei³ hinweisen: https://v-partei.de/parteiprogramm/)

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Kann man die V-Partei³ als Veganer oder Vegetarier wählen?

Die bereits im Vorfeld zunächst als Facebook-Seite agierende, junge Partei wird natürlich sogleich viel Skepsis entgegengebracht. Selten ist so eine Parteineugründung mehr als nur ein Sammelbecken für vermeintliche „Spinner“ oder schlimmstenfalls ein verkapptes neurechtes Projekt. Auch schlechte Erfahrungen mit der „Tierschutzpartei“, MUT, lassen bei diesem neuen Parteiversuch Skepsis aufkommen.

Also, sind das denn Nazis? (Anm. der Redaktion: Dies mögen sich einige Leser_Innen evtl. besorgt fragen, jedoch ist herauszustellen, dass die V-Partei³ sich bisher nie in einer Weise geäußert hat, die diese Sorge nahelegen würde.) Wegner meint: „Geht einfach auf die Website und guckt euch die Leute an. Wir möchten in keine Ecke gestellt werden. Wir lieben das Leben. Das ist unser Motto. Und in der Liebe zum Leben steckt natürlich auch die Ablehnung von menschenverachtendem Gedankengut.“

Die junge Partei möchte in Zukunft genau überprüfen, wer ihnen beitritt. „Wir werden auf keinen Fall ehemalige AfDler oder andere bei uns aufnehmen. Wir möchten uns ganz klar von so einem Gedankengut distanzieren. Das ist ein No-Go.“

Die Stellvertretende Bundesvorsitzende Rudolf ergänzt: „Rassismus ist auch von Grund auf mit dem Veganismus inkompatibel. Für solche Ideen oder Leute wäre ich mir auch zu Schade; mit solchen Menschen würde ich nicht in einer Partei sein wollen.“

Natürlich hinterlässt zum Beispiel gleich die erste Forderung auf ihrem Flyer „Volksbegehren auf Bundesebene nach Schweizer Vorbild“ einen faden Beigeschmack. Auch wenn dies keine inhärent rechte Forderung ist, so ist sie doch eine, die AfD und NPD beide ebenfalls in ihren Parteiprogrammen haben – mit genau dieser Formulierung.

Doch wenn wir schon bei dem skeptischen Blick in die Forderungen und in das Parteiprogramm sind – Neben kurz angerissenen, sinnvollen Dingen wie „Effektivere Verfolgung von Steuerbetrug und Steuerflucht“, dem „gerechten Grundeinkommen“, wie die Partei das unter dem Namen „bedingungsloses Grundeinkommen“ bekannte Konzept nennt oder ein grundsätzliches Verbot von Waffenexporten, sind unverhältnismäßig weit weniger relevante Punkte wie die Forderung eines „gerechteren Rundfunkbeitrages“, Abschaffung der Zeitumstellung oder eine „sinnvolle Verwendung der Hundesteuer“ im Vergleich viel detaillierter angeführt. Gravierendere Themen wie zum Beispiel Rente, gender equality oder Bildung (außer in Bezug auf Verhinderung von Einflussnahme von Lobbyverbänden auf den Bildungsplan) fehlen zur Gänze.

V-Partei³Andere Punkte hingegen wirken weniger seriös. Eine Tendenz zur undifferenzierten Verteufelung von Gentechnik lässt sich noch im Flyer aus der Zeit vor der offiziellen Parteigründung mit „Verbot von Gentechnik und Pflanzengiften“ finden, wenn auch lediglich die angemessene Kritik an den Praktiken der Gentechnik-Unternehmen und der Patentierung ihren Weg in das Parteiprogramm gefunden haben. Jedoch bleiben teilweise hysterische Facebook-Posts ihrer Seite, die leider das Image einer verschwörungstheorieaffinen, unwissenschaftlichen Gesinnung schaffen. Auch das simplifizierende „Werbeverbot für ungesunde Nahrung“ aus dem Flyer wurde im Programm dann jedoch “zum bewussten Umgang mit
unserer Ernährung“ und „Unterstützung der ökologischen Lebensmittelproduktion und für bezahlbare Preise dieser Produkte.“

Natürlich ist das eine Partei im Aufbau, sie wurde erst Ende April gegründet. So ein umfassendes, allerschöpfendes Parteiprogramm schreibt sich nicht an einem Nachmittag und braucht viel Debatte, Recherche und Zeit. Die nicht nachvollziehbare Gewichtung einzelner Punkte, das Fehlen anderer und die Existenz weiterer, welche ich hier moniere sind sicherlich darauf zurück zu führen, dass dies eine Partei ist, die sich erst in ihrer Entstehung befindet und dass sie auch bis jetzt größtenteils aus politisch unerfahrenen Menschen besteht. Natürlich steht es jedem frei, der Meinung zu sein, dass bestimmte Punkte, die von mir bemängelte Aufmerksamkeit verdienen oder nicht verdienen, oder Punkte, die ich als sinnvoll und richtig beurteilt habe, anders einzuschätzen. (Anm. der Redaktion: Der aktuelle Stand des Parteiprogramms findet sich hier und sollte zur besseren Beurteilung der Partei gelesen werden!)

Soweit alles in Ordnung?

Fast. Wie bei jeder neuen Partei kommen auch viele fragwürdige Personen dazu und bekleiden auch Ämter. Das gilt eigentlich auch für alte Parteien. Ich möchte nur daran erinnern, dass Boris Palmer bei den Grünen ist, Erika Steinbach bei der CDU und Thilo Sarrazin bei der SPD.  Aber zurück zur V-Partei³. Ein Stellvertretender Bundesvorsitzender behauptet als selbsternannter Ernährungsexperte, dass Rohkost alle Krankheiten heilen würde (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=w7mZe05wZiQ) und ein Beisitzer im Bundesvorstand, ein praktizierender Privatarzt, nennt u. a. „Quantenphysiologie“ als seinen Schwerpunkt (http://www.depay.de/ueber_mich_dr_de_pay.html). (Anm. der Redaktion: Unter diesem Artikel findet sich eine Stellungnahme im O-Ton von Roland Wegner (V-Partei³) zu den hier dargestellten Personen David Ekwe-Ebobisse und Dr. Arno de Pay.)

Parteiprogramm ohne Esoterik

Bedenkenswert ist es, dass sich die junge Partei mit dem Aufstellen solcher Menschen, die mindestens teilweise unwissenschaftliche und unseriöse Weltbilder und alternative Heilungs- und Therapie-Methoden verbreiten in eine gefährliche Richtung bewegt, nicht ernst genommen und abgestempelt zu werden. Im Zusammenhang mit einigen alarmistischen Facebookposts werfen solche Amtsträger leider kein gutes Licht auf die Partei, auch wenn sich solche esoterischen Anwandlungen wohlgemerkt im Parteiprogramm nicht finden lassen. Und man sollte eine Partei vor allem daran beurteilen.

Jedoch sind das die Ausnahmen. Neben diesen gibt es natürlich auch „ganz normale“, engagierte und beeindruckende Personen, wie beispielsweise die erst 18-Jährige Schülerin Cheyenne Hanson aus Augsburg, die bereits Weltmeisterin im Kickboxen ist und Beisitzende im Vorstand. Darüber hinaus gibt es aber auch engagierte Politik- und Sozialwissenschaftler, Beamte oder eine Bankkauffrau. Eine breite Mischung, die hoffentlich in der öffentlichen Wahrnehmung im Vordergrund bleiben. Vor wenigen Tagen trat erst das 100. Mitglied in die Partei ein (Anm. der Redaktion: Am 16.05. waren es bereits über 200 Mitglieder) und es ist auch so, dass Roland Wegner, der den Bundesvorsitz nur widerwillig macht, da er der Meinung ist, nicht die ideale Person dafür zu sein, und seine Mitstreiter*innen einfach mit dem Personal arbeiten müssen, das sie haben. Das mag vielleicht etwas gemein formuliert sein, aber das ist eine sehr junge Partei, mit viel Idealismus und wenig Erfahrung. Es gibt Verbesserungsbedarf, das steht fest. Aber das rührt sicherlich zum Teil auch daher, dass die Partei sich erst in der Entwicklung befindet. Roland Wegner fragt ja stets nach Input bezüglich Forderungen und Kritik. Wer welche äußern möchte, ist gerne dazu eingeladen sich einzubringen.

Doch die Vorstellung, die mir Roland Wegner und Heike Rudolf im Interview von der Partei malten klingt alles andere als lächerlich oder ablehnenswert. Das Projekt, zu dem sie hinarbeiten, klingt nach einer guten Sache. Und auch wenn man in einigen Programmpunkten vielleicht nicht hundertprozentig übereinstimmt, so muss das natürlich noch lange nicht heißen, dass man dieser Partei nicht seine Stimme geben könnte. Vielleicht können einige von uns mit einigen Punkten aus dem Parteiprogramm leben, die uns nicht gefallen. Als Veganer*in oder Vegetarier*in muss ich beim Wählen einer anderen Partei doch sowieso darüber hinweg sehen, dass diese bestenfalls Kompromisse im Tierschutz eingeht, jedoch weit davon entfernt ist, eine echte, positive Veränderung für die Situation der Tiere zu fordern. Wenn sich die V-Partei³ weiter in die Richtung einer grünen, „linken“ Partei bewegt, die tatsächlich frei von Speziesismus ist, ihre Forderungen weiter ausbaut und ausreift, dann kann sie ernsthaft ein Kästchen auf dem nächsten Wahlzettel werden, das ein*e Veganer*in oder Vegetarier*in ankreuzen könnte.

Zur Website der V-Partei³: https://v-partei.de/


 

Stellungnahme zur Kritik an David Ekwe-Ebobisse und Dr. Arno de Pay von Roland Wegner (V-Partei³)

David Ekwe-Ebobisse, Stellvertretender Bundesvorsitzender, hat bisher eine vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der veganen Bewegung betrieben. Seine  Aussage, dass Rohkost alle Krankheiten heilt, ist selbstverständlich eine provokante These, was durchaus Kritiker auf den Plan rufen kann. Um den Motivationshintergrund zu verstehen, sollte seine Youtube-Sendung regelmäßig verfolgt werden. David Ekwe-Ebobisse klärt darüber auf, wie diese These im Zusammenhang einer mehrjährigen Rohkostepisode zu betrachten ist, die ganzheitlich erklärt, weshalb Rohkost Krankheiten heilen kann. Alleine diese verlinkte Sendung zu betrachten, ist aus dem Zusammenhang gerissen, da er in den darauffolgenden Sendungen deutlich macht, dass  Rohkost alleine nicht alle Krankheiten heilt, sondern eher eine Initialzündung ist, die zu einem allgemein gesünderem Lebensstil mit ausreichend Bewegung, Entspannung und natürlich der richtigen Einstellung und Haltung zum Leben führt. In seinen Aussagen bezieht er sich auf verschiedene Experten. Seine Kompetenzen und sein Fachwissen hat David Ekwe-Ebobisse bereits in zwei Büchern  dokumentiert, die dort getroffenen Aussagen werden mit Quellen und Literaturverzeichnis belegt. Auch seine afrikanischen Wurzeln machen ihn in Sachen „Zusammenhang europäischer Massentierhaltung und Not/Elend/Umweltzerstörung in den Drittländern“ zu einem authentischen und rethorisch gewandten Experten.
Dr. Arno de Pay, Beisitzer u. gesundheitspolitischer Sprecher der V-Partei³, hat das Pensionsstadium erreicht und demzufolge die Kassenzulassung abgegeben. Dass er im Rentnerleben weiterhin ärztlich tätig sein möchte und das nur „privatärztlich“ sein kann, ist auch ohne Unterton kaum eine Beanstandung wert. Wer dem angegebenen Link auf seiner Webseite folgt, kann erkennen, dass unter den sieben Interessensschwerpunkten, die Quantenphysiologie nicht an erster Stelle steht, nach Ernährungsmedizin, Komplementäre Onkologie, Mikrobiologische Therapie, Notfallmedizin und Palliativmedizin. Seine Funktion als gesundheitspolitischer Sprecher in der V-Partei³ sieht er auch darin, die längst fällige Veränderung der Sichtweise zu Ernährung und Medizin zu begleiten mit der Vermittlung aktueller, oft bewusst zurück gehaltener Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Wissenschaftszweigen, das Wissensspektrum gezielt zu erweitern.
Die V-Partei³ hat zur Quantenthematik noch keine Meinung, damit haben wir uns noch nicht beschäftigt. Allerdings ist uns nicht unbemerkt geblieben, dass es in diesem Bereich größere Entwicklungen in den letzten Jahren gab. Bekannte Persönlichkeiten auf diesem Gebiet sind auch Harald Lesch, Rangar Yogeschwar, Dawson Church und Bruce Lipton. Übrigens: Der überwiegende Anteil der Physiknobelpreisträger der letzten Jahrzehnte waren Quantenphysiker.

Kommentare

  1. meint

    Nach dem was Herr Wegner hier abzieht, werden wir von Indyvegan nun ganz sicher einen eigenen Artikel zur V-Partei bringen.

    Ich bin reichlich schockiert darüber, dass ihr es überhaupt zugelassen habt, euch von dieser Schwurbelpartei derart in euer Recht auf freie Meinungsäußerung reinreden zu lassen.

    Die gesamte Gegendarstellung hätte Wegner auch in die Kommentare setzen können. Und anhand des vorliegenden Textes hätte er rechtlich rein gar nichts machen können. Wo ist eigentlich euer Rückgrat?

    Und dass im Text sogar die aktuelle Mitgliederzahl durch eine Anmerkung Wegners, die wie all seine Anmerkungen als „Anm. der Redaktion“ daherkommen, abgedruckt wird, zeigt wie absurd das alles eigentlich ist.

    Da schmeißen sie den Reinkarnationstherapeuten mal schnell aus der Partei und alles andere wird noch gerade so hingebogen.

    Herr Wegner, nach diesem Move haben sie unsere volle Aufmerksamkeit. Und wir werden einen Teufel tun, uns von ihnen irgendwelche absurden Scripte in unsere Artikel diktieren zu lassen, weil Sie nicht damit leben können, dass in der Öffentlichkeit über ihre Eso- und Verschwörungspartei berichtet und diskutiert wird.

    -Indyvegan-

      • meint

        Wir arbeiten aus Sicherheitsgründen anonym und nicht aufgrund fehlenden Rückgrats. Wir arbeiten aktiv gegen rechte Strukturen und schützen uns vor Hausbesuchen und Morddrohungen. Vor der V-Partei haben wir keine Angst.

        Damit dein Beitrag nicht vollends zu einem Whataboutism verkommt: Was ist deine Kritik an unserer Kritik?

        indyvegan.org/v-partei

        • Melanie meint

          „Vor der V-Partei haben wir keine Angst.“

          Was ist denn das für eine polemische Aussage? Als ob die V-Partei euch gedroht hätte.

          „aus Sicherheitsgründen anonym“

          …um euch vor Verleumdungs- und Rufmord-Anzeigen vor den Menschen, die ihr öffentlich diskreditiert, zu schützen, klar. :)

    • Lucas meint

      Ich bin über eine Suchmaschinenabfrage auf den „Analyse“ von indyvegan zur V-Partei gestoßen. Leider wird sich in diesem Beitrag nicht kritisch mit dem Parteigrogramm auseinandergesetzt, sondern gezielt Anschuldigungen an Partei-Mitglieder konstruiert, die teilweise auch gar nicht mehr im Amt sind. Für mich lesen sich die Artikel von indyvegan wie klassicher Rufmord (meist Rassismus- und Antisemitismusvorwürfe, die damit untermauert werden, dass der betreffenden Person vorgeworfen wird, sie kenne eine andere Person, die Rassist ist).

  2. Hof Denise meint

    Ich finde das jetzt gut gelöst.
    Thomas hätte aber auf die plump-populistisch-reißerische Frage „Sind das Nazis“ verzichten können. Ebenso ist das Volksbegehren ein demokratisches Instrument und hat mit den genannten Parteien per se gar nichts zu tun. Auch dieser Hinweis ist schlechter Stil, wie er überhaupt im Netz grassiert, erschreckenderweise.
    Die Ziele, die Vegannews formuliert, finde ich hervorragend und der Stil hst mir bisher sehr gut gefallen. Ich hoffe sehr, daß dies so bleibt

  3. Jan Jakubiak meint

    Ich freue mich schon darauf, zu beobachten, was diese Partei in der Zukunft erreichen kann/wird. Besonders gespannt bin ich auf ein schön ausführliches Parteiprogramm :)

  4. Aleksa meint

    Keinesfalls werde ich eine solche Partei wählen.
    vegan endet nicht beim Kohl auf’n Teller.
    Die Partei grenzt sich zudem nur unzureichend zu populistischen Kräften ab

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