Vegane Handtaschen – Interview mit Stanley von Vegatar

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Vegane Handtaschen von Diosa
Sein Motto „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt“ (Gandhi), seine Berufung: Taschen und mehr aus veganem Leder. Stanley, der Gründer von VEGATAR betreibt sein Geschäft aus Überzeugung. Ich habe mich mit ihm über sein veganes Leben und seine Kollektion unterhalten.

DiOsA Daisy Handtasche in schwarz

DiOsA Daisy Handtasche in schwarz

Anne: Hallo Stanley! Vielen Dank, dass du dich meinem Interview stellst! Wie geht es dir? Ihr steckt ja gerade mitten im Weihnachtsgeschäft. Gibt es viel zu tun?

Stanley: Hi Anne, danke ebenfalls für die tolle Möglichkeit des Interviews. Mir geht es fantastisch. Es gibt viel zu tun und es wird immer mehr. Es ist schön zu sehen, dass die Nachfrage nach umweltschonenden, Tier- und Menschenleid-freien Artikeln zunimmt.

Pflanzliche Fasern als Alternative

Anne: Wie bist du auf die Idee gekommen, vegane Taschen herzustellen?

Stanley: Irgendwann war ich auf der Suche nach Alternativen zu echtem Leder. Das Material sollte auf der Basis von nachwachsenden und pflanzlichen Ressourcen sein und ich bin auch fündig geworden. Heute bieten wir bei VEGATAR Artikel aus verschiedenen Materialien wie Eukalyptusfasern, Bio-Baumwolle und sogar Ananasfasern an. Neben den Materialien, die man direkt bei uns beziehen kann, gehen wir auch auf unsere Kundenwünsche ein. Diese sind vor allem auch Handtaschen, welche stylisch und schick sein sollen.

Anne: Wer ist eigentlich VEGATAR? Wie viele Menschen arbeiten derzeit an der Marke? Wer ist bei euch für was zuständig?

Stanley: Als Gründer des Labels bin ich momentan verantwortlich für das Produktportfolio, das Marketing, die Onlinepräsenz und den Vertrieb. Einen großen kreativen Einfluss hat dabei meine Lebensgefährtin Sonja. Gerade der Bereich der Handtaschen macht da große Freude. Darüber hinaus ist meine Mom mitverantwortlich für den Versand in und aus Deutschland. Bei der Herstellung in Handarbeit greifen wir auf verschiedene, kleinere Familienbetriebe zurück, welche wir sorgfältig auswählen.

Anne: Wie seid ihr auf den tollen Namen VEGATAR gekommen? Hat er eine besondere Bedeutung?

Stanley: Auf der Suche nach einem universellen und allumfassenden Namen, der unsere  Firmenphilosophie perfekt umschreibt,  fiel mir die Bedeutung des Wortes “Avatar” aus dem Buch “Das Geheimnis der Avatare” ein.

„Avatar“ ist ein Sanskrit-Wort, zusammengesetzt aus den Silben „ava“ mit der Bedeutung Herabsteigen und „tara“ mit der Bedeutung „heilen“ bzw. „wiederherstellen“. Der Gedanke dabei ist, dass ein göttliches oder höheres Wesen absichtlich zur Erde herab steigt, sich in einem Körper manifestiert und dann irgendeine Art von Berufung erfüllt.

Ein Avatar rettet die Erde

Ein Avatar kommt, um die Erde zu einer Zeit zu retten und zu heilen, zu der das Gleichgewicht in der Natur oder von Mutter Erde, ganz umfassend gesehen, beeinträchtigt ist. Dieser Avatar kann meiner Meinung nach jeder von uns sein. Sogar ganze Gemeinschaften. Man muss sich nur für diesen Weg entscheiden, danach handeln und leben.

Wichtigster Bestandteil unserer Unternehmungen ist es, auf pflanzenbasierte Lösungen zu setzen, da dies nachweislich die umweltschonendste und effizienteste Möglichkeit ist, friedvoll miteinander zu leben. So sollte das Wörtchen vegan mit einfließen.

„Vegan“ selbst ist abgeleitet aus dem Wort VEGetariAN und kommt ursprünglich aus dem lateinischem „vegetus“ – (körperlich und geistig) lebhaft, munter.
So ist das Label VEGATAR entstanden. Jeder Erdling, der auch die Vision lebt, körperlich und geistig stets lebhaft, munter, voller Freude und Happiness zu sein, der das Leben genießt und diese Freude mit der Welt teilen möchte, darf sich im Herzen damit verbunden fühlen.

Stanley mit Lebensgefährtin Sonja

Stanley mit Lebensgefährtin Sonja

Anne: Ich persönlich trage schon lange Zeit Schuhe und Taschen aus Stoff und Kunstleder, da ich das Tragen von Tierhaut schon immer als sehr befremdlich empfunden habe. Erst seit Kurzem gibt es diese Dinge ja jetzt mit dem Label „vegan“, sprich, es gibt Firmen, die garantieren, dass nicht nur das Obermaterial, sondern auch alle weiteren verarbeiteten Materialien, wie z. B. der Kleber ohne tierische Stoffe auskommen. Einige vegan gelabelte Kleidungsstücke habe ich auch schon ausprobiert. Leider musste ich dabei immer wieder feststellen, dass die Qualität häufiger mal zu Wünschen übrig lässt. Entweder ist es die Verarbeitung, die nicht fachgerecht ist oder das Material ist nicht robust genug. Erst vor Kurzem habe ich wieder ein paar vegane Schuhe zurückgeschickt. Nachdem ich sie zwei Wochen lang getragen hatte, hatten sie bereits mehrere Löcher und zwei Nähte waren aufgegangen.

Wie erklärst du dir dieses Phänomen? Liegt das daran, dass die veganen Produkte oft von Newcomern hergestellt werden, die noch dazulernen müssen? Ist es dir auch schon so ergangen?

Stanley: Zum Einen liegt es sicherlich daran, dass an solchen zukunftsweisenden Materialien noch nicht sehr lang geforscht und entwickelt wird. Mit wachsendem Bewusstsein und der Nachfrage nach solchen Materialien, unseren heutigen Technologien und Möglichkeiten sind wir allerdings auf einem sehr guten Weg. Bei Newcomern spielen die Erfahrungswerte bestimmt auch eine Rolle und positiv betrachtet kann man daran festhalten, dass diese dazulernen und sich auch weiterentwickeln. Dabei sind sie natürlich darauf angewiesen, Feedback zu bekommen, damit eine Verbesserung möglich ist.

Zum Anderen denke ich bei der Thematik aber auch an die vielen konventionellen Läden, die auf Massenproduktion setzen und meiner Erfahrung nach keine bessere Qualität liefern. Egal ob Shirts, Taschen, Schuhe oder sonstige Accessoires, die meisten Dinge hielten bei mir nur eine oder zwei Saisons lang, bis sie ebenfalls weggeschmissen werden konnten. Dass das Absicht ist, möchte ich da jetzt nicht mal unterstellen. Bei so geringen Preisen sollte man sich jedoch ganz klar fragen, wie da eine hohe Qualität umgesetzt werden kann. Anders sieht es bei Fashion im höherpreisigen Bereich aus. Egal ob pflanzlich, oder nicht. Hohe Qualitätsstandards haben ihren Preis und tolle Erfahrungen und lange Freude an der Kleidung habe ich da meist nur gemacht, wenn ich tiefer in die Tasche gegriffen habe. Langfristig betrachtet lohnt sich meiner Meinung nach eine solche Investition eindeutig.

Anne: Wie ist das bei deinen Taschen? Wodurch heben sie sich von den anderen Taschen auf dem Markt ab?

Kein Trend, sondern ein Paradigmenwechsel

Stanley: Rein oberflächlich betrachtet, legen wir besonderen Wert auf eine sehr hohe Verarbeitungsqualität und moderne, stylische Designs, sowie die Alltagstauglichkeit der Produkte. Die meisten veganen Taschen am Markt sind aus dem üblichen Kunstleder, welches einen sehr hohen Anteil an Erdöl hat. Philosophisch betrachtet wird das Bewusstsein hin zu einem pflanzlichen Lifestyle bei einigen Unternehmen eher als ein Trend gesehen, auf den man schnell aufspringen möchte.

Zur Philosophie von VEGATAR gehört es, alle Schritte bei der Herstellung und der Produktion im Einklang mit einem wirklich veganen Spirit zu bringen. Unserer Meinung nach, handelt es sich nicht um einen Trend wie bei der Börse mit ständig wachsenden und fallenden Kursen. Es ist vielmehr eine evolutionäre Bewusstseinsentwicklung der Menschheit, einen Paradigmenwechsel. Wir alle wünschen uns Frieden und Harmonie und wir haben die Macht, das in allen Lebensbereichen zu verwirklichen.

Anne: Verwendet Ihr bei der Herstellung Eurer Produkte ausschließlich Pflanzenfasern?

Stanley: Bei der ersten Kollektion unserer DiOsA Handtaschen setzen wir auf ein bewährtes Material aus Eukalyptusfasern. Bei der Entwicklung des Eukalyptus-Materials bestand von Anfang an das ehrgeizige Ziel, die bewährten, synthetischen oder tierischen Bezugstoffe durch natürliche und nachwachsende Stoffe zu ersetzen.

Inzwischen sind die Weichmacher auf pflanzlicher Basis und über 80 % der Inhaltsstoffe aus natürlichen, sowie nachwachsenden Rohstoffen. Die Eukalyptusfasern werden in nachhaltiger Forstwirtschaft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs ohne Einsatz von Genmanipulation und Pestiziden angebaut. Die Eukalyptusfaser hat ein unübertroffenes Festigkeitsprofil bei gleichzeitig äußerst geringem Einsatz von Energie und Wasser.

Handtasche DiOsA Daisy in der Farbe Choco

Handtasche DiOsA Daisy in der Farbe Choco

Für unseren deutschen Hersteller des Eukalyptusfaserträgers spielt neben dem Punkt Nachhaltigkeit auch die soziale Verantwortung gegenüber den Arbeitern eine wichtige Rolle. Die textile Kette ist von der Faserproduktion bis hin zur Auslieferung an uns für jede einzelne Lieferung nachvollziehbar. Bei der gesamten Herstellung und Verarbeitung müssen soziale Mindestkriterien auf der Grundlage der Kernnormen der Internationalen Arbeiterorganisation (ILO) erfüllt werden. Hierzu zählen beispielsweise die freie Wahl der Beschäftigung, das Verbot von Kinderarbeit und die Einhaltung des Mindestlohns, um nur einige Punkte zu nennen.

Derzeit arbeiten wir an unserer nächsten Kollektion, für die wir Material aus Ananasfasern verwenden, eine absolute Neuheit.

Anne: Demnach gibt es Pläne, in Zukunft ganz auf Naturfasern zu setzen?

Stanley: Beim Eukalyptusmaterial sind noch knapp 20 % erdölbasiert. Das Ziel sind eindeutig 100 % nachwachsende und natürliche Ressourcen. Status quo zählt es zu den nachhaltigsten Materialien auf dem Markt, mit einer ausgesprochen hohen Qualität. Das Material der Ananasfasern beinhaltet sogar null Komma null Erdölanteil.

Anne: Wo beziehst ihr das Material?

Stanley: Das Material aus Eukalyptusfasern wird in Deutschland hergestellt, die Fasern selbst stammen aus verschiedenen Ländern. Das Material aus Ananasfasern wird in England und Spanien entwickelt, die Fasern stammen von den Philippinen.

Anne: Wo werden die Taschen hergestellt?

Stanley: Unsere DiOsA Handtaschen werden in Spanien in einem Familienbetrieb gefertigt. Wir haben engen Kontakt zur Familie und Einsicht in jeden einzelnen Produktionsschritt.

Anne: Plant ihr auch, euer Geschäft irgendwann auszuweiten? Wird es vielleicht bald Jacken geben oder andere Kleidungsstücke aus veganem Leder?

Stanley: Ja, es gibt Pläne in diese Richtung. VEGATAR soll eines Tages der weltweit größte Zulieferer für vegane Materialen und Lederalternativen werden. Außerdem soll auch die Palette an Produkten aus nachhaltigen Materialien zunehmen. Dabei orientieren wir uns an den Wünschen unserer Kunden. Schuhe haben derzeit ja unter anderem bereits im Sortiment. Der Aufwand ist dabei jedoch noch mal ein anderer. Jeder Fuß ist ja bekanntlich ganz individuell und ein guter Schuh muss schon richtig sitzen. Diesen Herausforderungen möchten wir natürlich gerecht werden. Darum halten wir auch in dem Bereich gezielt Ausschau nach potenziellen Herstellern, die auf unsere speziellen Wünsche eingehen können.

Anne: Eine Frage, die mich schon lange Zeit beschäftigt und die ich auch dir gerne stellen möchte: Wie erklärst du dir, dass viele Menschen zwar das Tragen von Pelzen ablehnen, aber bei Leder völlig zu vergessen scheinen, dass es sich dabei auch um die Haut von Tieren handelt und es komplett selbstverständlich am Körper tragen?

Stanley: Meiner Meinung ist es ein Prozess, indem man sich befindet. Bei mir hat es zum Beispiel auch mit der Ernährung begonnen. Ziemlich schnell wurde mir dann bewusst, dass das Thema viel umfassender ist und ich gern in allen Lebensbereichen einen positiven Wandel bewirken möchte.

Wir müssen wieder einen Bezug zu unsere Planeten bekommen

Anne: Wie kann man hier am besten aufklären?

Stanley: Die Motivation und Entscheidung steckt in jedem von uns. Meiner Meinung nach können wir nur mit Liebe und Fürsorge an das Thema herangehen. Das fällt vielleicht nicht jedem von uns und auch nicht zu jedem Zeitpunkt leicht. Doch nur wenn wir im Kollektiv wieder einen Bezug zur Natur und dem Planeten als riesigem, lebenden Organismus bekommen, kann auch das Mitgefühl dahingehend wachsen. Bevor wir Mitgefühl also erwarten können, sollten wir Mitgefühl zeigen. Für mich bedeutet der vegane Lifestyle unter anderem, Respekt vor dem Leben zu haben. Dies schließt aber auch das Leben ein, welches eine abweichende Erkenntnis zu meiner besitzt. Wir können nur selbst Vorbilder sein, indem wir vorleben, was möglich ist. Das ist aus meiner Sicht die beste Aufklärung.

Anne: Stanley, du hast mir ja schon erzählt, dass auch du vegan lebst. Wann hast du dich dafür entschieden, dich umzustellen? Bei dir hat es ja zunächst nur die Ernährung betroffen?

Stanley: 2010 rückte für mich in mein Bewusstsein, dass viele für mich inspirierende Menschen vegan oder vegetarisch lebten. Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise einen positiven Beitrag für unsere Welt leisten und eine pflanzliche Ernährungs- sowie Lebensweise als einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Menschheit und aus Respekt vor dem Leben sehen. So begann ich zunächst mit der Ernährung, denn essen müssen wir alle, und das im Schnitt dreimal täglich. Also eine der größten Möglichkeiten, etwas zu bewirken. Getreu dem Motto: “Dein Kassenbon ist ein Stimmzettel!”. 2013 Hatte ich dann bereits das erste vegane Material in Händen, mit dem ich anfing, Accessoires herzustellen. In Folge dessen gewann ich im selben Jahr den Vegan Fashion Award von PETA für die Kategorie “Beste Accessoires Herren”.

„Earthlings“ war ein Schlüsselmoment

Anne: Gab es einen bestimmten Auslöser für dich?

DiOsA Zooey Handtasche in Lightbeige/Cherry

DiOsA Zooey Handtasche in Lightbeige/Cherry

Stanley: Den ersten Schlüsselmoment hatte ich 2009 bei der Dokumentation „Earthlings“. Dieser Film brachte mich kräftig zum Nachdenken. Unter anderem darüber, welch großen Einfluss wir anhand unseres Essverhaltens auf unseren Planeten haben. Ich heulte wie ein Schlosshund und rührte das erste Mal in meinem Leben wochenlang kein Fleisch an.

Anne: Erst vor Kurzem ging in Paris die Klimakonferenz zu Ende. Unser täglicher Konsum tierischer Produkte ist einer der größten Treiber der Klimaerwärmung, der leider viel zu häufig vergessen wird. Ist unser Klima noch zu retten? Wie kann man deiner Meinung nach möglichst viele Menschen davon überzeugen, woran es wirklich hakt?

Stanley: Meiner Meinung nach hakt es unter anderem daran, dass sich die meisten Menschen in einem Zustand der Ohnmacht befinden und nicht daran glauben, etwas bewirken zu können. Der einzelne Mensch trägt enorm dazu bei, dass sich das Klima und die Natur verändern.

Noch vor wenigen hundert Jahren waren rund 98 Prozent der Tiere Wildtiere, nur etwa zwei Prozent waren sogenannte „Nutztiere“, die sich die Menschen hielten. Heute ist das Verhältnis genau umgekehrt. Rund 98 Prozente der Tiere werden für unsere Nahrung „produziert“. Für die pflanzliche Versorgung der „Nutztiere“ werden insgesamt über 50 Prozent der Landfläche (Beispiel USA) benötigt. Dabei könnten wir doch ganz einfach direkt auf die Kraft der Pflanzen setzen und, um nur einen Punkt zu nennen, auf einen Schlag komplette Bereiche der energiefressenden Logistik und des Transportes aus der Nutztier-Industrie beseitigen.

Ich denke, in Wahrheit unterschätzen wir die gewaltigen Kräfte der Natur, sowohl die positiven, wie auch die negativen. Schaffen wir es, uns von den schlechten Angewohnheiten zu Lasten der Natur zu befreien, ist sie sicherlich dazu in der Lage, sich selbst wieder zu regenerieren, wie lang auch immer das dauern mag. Unabhängig davon möchte ich mich jedoch frei von den Gedanken der “Klimaerwärmung” machen. Das Klima hat sich auf der Welt schon immer verändert, mit und ohne uns Menschen. Es wurde wärmer und kälter. Es gibt größere, kosmische Zyklen, die ebenfalls eine Rolle dabei spielen und welche noch zu komplex für uns sind, um sie in ihrer Komplexität zu begreifen.

Wir sollten bei der Debatte um die Klimaerwärmung und zum Bespiel das Phänomen des CO2-Ausstoßes berücksichtigen, dass im Namen des “Umweltschutzes” auch viel Profit gemacht wird. In Wahrheit würde mit der CO2 Steuer das erste Mal in der Geschichte der Menschheit eine Steuer weltweit eingeführt werden.

„Auch in der Politik ist es zum Geschäft geworden, Gewinne zu erzielen“

Da es auch in der Politik zum Geschäft geworden ist, Gewinne zu erzielen, liegt meiner Meinung nach die Überzeugungskraft darin, dass die Macht, einen positiven Wandel zu bewirken, in jedem Einzelnen liegt. So lassen sich am schnellsten Ergebnisse erzielen, ohne dass sie erst Jahre oder Jahrzehnte debattiert werden müssten.

Anne: Was ist für dich das Schönste am veganen Leben?

Stanley: Das Schönste am veganen Leben sind die lieben und wundervollen Menschen, mit denen ich dadurch in Kontakt komme. Darüber hinaus natürlich mein fantastisches Wohlbefinden, sowohl körperlich als auch geistig.

Anne: Wo kann man deine Produkte kaufen?

Stanley: Erste Anlaufstelle ist da unser Online-Shop1.

Anne: Ein Blick in die Zukunft von VEGATAR. Wie geht es weiter? Was sind die nächsten
Schritte? Was plant ihr?

Stanley: VEGATAR wird weiter konzentriert den Blick auf neue und zukunftsweisende, vegane Alternativen zu Leder halten und für die Menschen eine Anlaufstelle sein, einfach an diese herankommen zu können. Wir werden weiter mit Materialen experimentieren, um einen positiven Einfluss auf die Entwicklung zu haben und die Qualitätsstandards weiter zu verbessern. Darüber hinaus gibt es neben dem Bereich “Vegan Fashion” bei VEGATAR den Bereich “Vegan Lifestyle”2. Dazu gehört auch unser neues Projekt „natureletics“, das 2016 an den Start gehen wird. Dabei wird durch bewusste Übungen gezielt eine Einheit aus gesunder Ernährung und Bewegung geschaffen.

Anne: Vielen Dank für das nette Interview! Und viel Erfolg auch in Zukunft!

Stanley: Herzlichen Dank, liebe Anne! Es war mir eine große Freude.

Interview: Anne Reis, cardamonchai.com

Fußnoten

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