Freestyle Backstube – Vegane Kamut-Baileys-Muffins

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Vegane Kamut-Bailey's-Muffins

Kennt Ihr das auch? Lust auf süßes Backwerk, aber keine Motivation, unendlich viel Küchenequipment raus zu holen, alle Zutaten abzuwiegen oder noch einkaufen zu müssen? Mir geht es öfter so. Deshalb haben sich für mich vegane „Rezepte“ als besonders praktisch erwiesen, bei welchen genaues Messen, Dosieren und Abwiegen unnötig ist. Letztes Wochenende gab es vegane Muffins in Freestyle-Manier. Vorratsschrank auf, nach gut Dünken zugreifen und ohne viel Aufwand den Ofen mit pflanzlichen Leckereien befüllen.

Ein Leben ohne vegane Muffins ist nur halb so schön

Vegane Muffins kann man eigentlich immer essen. Zum Frühstück, als veganen Snack, Mittags, Nachmittags, Abends, ja sogar dann, wenn der nächtliche Heißhunger zur Schublade mit den veganen Süßigkeiten lockt. Neben veganer Schokolade könnte man also schon fast von einem Grundnahrungsmittel sprechen. Aber was ist nun eigentlich ein Muffin? Die genaue Wortherkunft ist nicht ganz geklärt, aber in Amerika werden darunter diese kleinen Küchlein verstanden, die viele Menschen so sehr lieben.

Muffin oder Cupcake – das ist hier die Frage…

Nur allzu oft höre ich von Freunden, Cupcakes und Muffins wären das Selbe. Aber hier ein klares NEIN. Dazwischen liegen Welten. Oder sagen wir mal, es gibt einen deutlichen Unterschied.

Vegane Cupcakes: Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um kleine Kuchen, die in kleinen Formen gebacken werden. Meistens handelt es sich um einen recht einfachen (vor Zucker strotzendem) Rührteig. Dieser wird dann in liebevoller Handarbeit mit einem Topping (oder auch Icing) überzogen und aufwendig dekoriert. Diese süßen Häubchen bestehen meist aus einer gefärbten Butter- bzw. Schlagcreme.

Vegane Muffins: Im Unterschied zum Cupcake sind Muffins in ihrem Erscheinungsbild eher schlicht und praktisch. Auffallend ist der hervorstechende „Kopf“. Der Teig ist meistens weniger fein und erinnert in seiner Konsistenz an ein Gebäck bzw. Brot.

Mein veganer Freestyle-Muffin

Mein Freestyle Muffin RezeptMuffins sind für mich ein toller Wegbegleiter. Sie finden immer Platz im Rucksack und sind unkompliziert zu verstauen. In den letzten Jahren hab ich schon zig Varianten gebacken und sie waren (fast) immer genießbar. In letzten Zeit bin ich allerdings recht faul geworden, wenn es ums Abwiegen bzw. Abwaschen geht. Zudem wollte ich Muffins produzieren, die zucker- und ölfrei sind. Als Basis kombiniere ich deshalb meist pürierte Bananen mit ganzen Haferflocken und gebe dann noch (mal mehr mal weniger erfolgreich) andere Zutaten hinzu. Für die Zubereitung brauche ich nur ein Mixgefäß, Stabmixer, einen Löffel und Muffinförmchen. Zusätzlich schadet es nie, einfach nach Lust und Laune Zutaten unter den Teig zu heben. Spätestens beim Reinbeißen weiß man, ob es funktioniert hat.

Zutaten: 

Anm.: wie der Name Freestyle schon sagt, sind die Mengenangaben nur sehr grobe Richtwerte. Probieren geht hier über Studieren!!!

  • 3 Bananen
  • 2 EL Kamutmehl (selbst gemahlen)
  • 100ml veganer Bailyes (selbst gemacht)
  • 1 EL Sojamehl
  • 1½ TL Backpulver
  • Haferflocken (zart-fein) nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Die Bananen mit dem Stabmixer und veganen Baileys gründlich pürieren. Anschließend das Kamutmehl, Sojamehl und das Backpulver untermixen.
  2. Je nach Teigmenge nun die Haferflocken unterrühren, bis eine leicht klebrige, aber nicht zu feste Masse entstanden ist.
  3. Den Teig in Muffinförmchen geben und bei 180°C Heißluft für etwa 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

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