Einfache Rezepte für die vegane Küche – dieses Kochbuch hilft

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Für die vegane Küche Rezepte zu finden ist gar nicht schwer

Einfach sollen Sie sein, keine anspruchsvollen Zutaten benötigen und natürlich schnell gehen. Viele von euch haben diese Ansprüche an vegane Rezepte. Aber kann man für die vegane Küche Rezepte finden, die diese Kriterien erfüllen ohne das es schnell langweilig wird? Aber klar kann man, was Bettina Wörther mit ihrem neuen Kochbuch beweist. Das das „Vegan-News-Virus“ in unserer Familie immer mehr um sich greift, hat sich meine geliebte Schwieger-Mama angeboten, Bettina Wörthers Kochbuch „Wie einfach kann vegane Küche sein“ auf Herz und Nieren zu prüfen und die folgende Rezension dazu zu verfassen. Vielen Dank liebe Oma Edel!

„Wie einfach kann vegane Küche sein“ – ein Kochbuch von Bettina Wörther

Rezensiert wurde das vegane Kochbuch von Bettina Wörther. Der Titel lautet „Wie einfach kann vegane Küche sein“. Erschienen ist das Kochbuch im Wörther Verlag, in Baden-Baden zu einem Preis von 17,99 Euro.

Äußerlich ist das etwas unscheinbare, 194 Seiten starke, im DIN-A-5-Format gehaltene, Kochbuch eher unauffällig. Innen aber zeigt sich wie gut, einfach und raffiniert vegane Küche sein kann ohne langweilig oder fade zu werden.

Schon nach dem kurzen Vorwort, in dem die Autorin uns ihre Gründe für ein veganes Leben mitteilt, geht es zur Sache. Unterschiedliche Gerichte bzw. Gerichtegruppen werden übersichtlich, farbig dargestellt. Zu jedem Gericht finde ich das dazu passende Foto.

Aus den angebotenen Rezepten habe ich zunächst 4 Gerichte zubereitet (für mich werden weitere folgen):

  • Bulgursalat, auf Seite 24,
  • Lasagne “ Mexiko Art „, Seite 92,
  • Buchweizen – Bratlinge, Seite 102
  • Spinatlasagne

Alle Gerichte gelangen schnell, waren schmackhaft, gesund und reichlich bemessen. 2 Personen können am nächsten Tag von den Gerichten satt werden, falls man die angegebene Menge für 4 Personen wählt, zumal ich den Eindruck hatte, dass die Gerichte am zweiten Tag noch besser schmeckten, was besonders bei der Lasagne „Mexiko Art“ mein Lebenspartner bemerkte.

Der Bulgursalat schmeckte auch ohne Zwiebel, die musste ich weglassen, da mein Lebenspartner eine Zwiebelunverträglichkeit hat. Bei der Lasagne „Mexiko Art“ musste ich die Sojasahne und die Sojamilch gegen Hafermilch und Hafersahne austauschen, da ich eine Soja-Allergie habe.

Die Zutaten in dieser Lasagne sind so schmackhaft gewesen, dass man das Fehlen des Salsa-Dips (hatte ich beim Einkauf vergessen) nicht bemerkte.

Vom Buchweizen-Bratling könnte ich heute noch schwärmen, den werde ich für einen selbstgemachten Burger nochmal zubereiten. Leider musste ich auch hierbei die Sojasauce wegen meiner Soja-Allergie weglassen. Die Bratlinge sind mir gut gelungen, waren pikant und äußerst sättigend. Also auch toll!

Die Spinatlasagne war lecker, kann man immer essen und mit Vollkorndinkelmehl äußerst sättigend. Gut für Kinder und Erwachsene, die schlecht satt zu bekommen sind und mit den Pinienkernen ein raffiniertes Mahl. Auch hierbei habe ich die Sojamilch gegen Reismilch ausgetauscht und die Sojasahne gegen Hafersahne.

Mein Resümee

Mit diesem Kochbuch bin ich ungeschickte Köchin sehr zufrieden, hiermit gelingen sogar mir, die kniffligsten Speisen. Ich werde mit Sicherheit die anderen Gerichte auch noch ausprobieren, wobei ich mir schon überlege welche Alternativen ich bei den Tofu- bzw. Soja-Gerichten wählen kann. Falls da jemand einen guten Tipp hat, freue ich mich über entsprechende Kommentare.

Impressionen aus dem Kochbuch

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