Vegane Naturkosmetik – Teil eines bewussten Konsumverhaltens

Print Friendly

Für mich persönlich ist Veganismus Teil eines bewussten Konsumverhaltens. Deshalb freu ich mich wie Bolle darüber, dass immer mehr von uns auch bei der veganen Hautpflege auf Ganzheitlichkeit setzen! Das heißt, sie soll nicht nur tierversuchsfrei und ohne tierische Bestandteile sein, sondern auch verträglich für Mensch und Umwelt.

Vegane Naturkosmetik ist besser hautverträglich und leichter biologisch abbaubar

Vegane Naturkosmetik hat viel zu bieten – ganz ohne Paraffin/Mineralöl, Silikone, PEG, Parabene oder sonstige Inhaltsstoffe mit zwielichtigen bis dramatischen Auswirkungen auf Mensch und Natur: Allein 50.000 Tonnen Mineralöl wandern weltweit jährlich in die Kosmetikindustrie, von da auf die Haut der Menschen und danach in die Abwässer.

Die Wirkung hochwertiger Naturkosmetik dagegen gründet sich auf die Verwendung von pflanzlichen Wachsen wie Jojoba und Ölen wie z. B. Mandel-, Sesam- oder dem kostbaren Nachtkerzenöl, Blütenwässern (Hydrolate), ätherischen Ölen und Auszügen und Pflanzen-Bestandteilen wie dem Blattgel der Aloe Vera.

Waschaktive Substanzen (Tenside), zum Beispiel aus Zucker gewonne, und natürliche Emulgatoren sind wesentlich besser hautverträglich und leicht biologisch abbaubar.

Diesem Ansatz folgt I+M Berlin schon seit den späten 70ern und hat sich damit mittlerweile zu einer der führenden Linien auf dem veganen Naturkosmetikmarkt gemausert:

Die Idee, das Beste aus der Natur zu verwenden und natürliche Ressourcen zu schützen, sind für mich untrennbar verbunden. Verträgliche Wirkstoffe, so natürlich wie möglich zu verwenden, geht für mich Hand in Hand mit Tierschutz, Umweltschutz und dem Verzicht auf überflüssige Verpackungen.

Hautpflegelinien für Mann und Frau von Santé, eco cosmetics und immer mehr Drogerie-Hausmarken sind nicht nur fast überall erhältlich, sondern bieten auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit sind sie eine gute Alternative zu den allseits präsenten Top-Marken der konventionellen Kosmetik.

In meinem eigenen Naturkosmetik-Institut habe ich mehrere Jahre mit Ringana-Produkten gearbeitet. Sie sind vegan, ohne Zusatz von Duft- und Konservierungsstoffen (auch keinen natürlichen) und daher auch bei problematischer Haut gut verträglich. Die Produkte werden ohne lange Rohstofflagerung in kleinen Chargen produziert und sind in ihrer Haltbarkeit begrenzt (angebrochen ca. 12 Wochen). In Österreich sind die Produkte mittlerweile Kult, in Deutschland etabliert sich die Produktphilosophie langsam.

Das Besondere – hier wird die Wirkung der Pflanzenextrakte voll ausgeschöpft, denn diese kann man eben nicht über mehrere Jahre konservieren, wie es das Gesetz von Produkten fordert, die im Einzelhandel verkauft werden.

Wenn Du Fragen zu Ringana Produkten hast, kannst Du mich gerne über meinen Shop kontaktieren.

Vegan, Natur und man kann NOCH einen Schritt weiter gehen: Egal wie gut und umweltverträglich die Produkte sind – braucht man wirklich so viele verschiedene? Reinigung, Creme, Augencreme, Fußcreme? Alles kostet schließlich Ressourcen. Von der Produktion über die Verpackung zum Transport und Versand.

Der vegane Konsum-Purist von heute hat daher noch andere Kaninchen im Hut.

Stöbert man etwas in Naturkosmetik-Foren, stolpert man über folgende Stichworte immer wieder: Shampooseifen (überhaupt – die hochwertige Seife hat wieder Hochkonjunktur, jetzt aber palmölfrei und rein pflanzlich), Ayurvedische Haarwäschen, Natronwäsche und saure Rinse, Konjakschwamm und Alepposeife als Komplettlösung von Kopf bis Fuß.

Der Konjak-Schwamm ist zum Beispiel eine haltbare und sehr gut verträgliche Alternative zu herkömmlichen Peelings und erhält ganze Threads voller Lobeshymnen.

Eine hinreißende Auswahl an feinen Seifen und Zubehör findet Ihr zum Beispiel bei www.jislaine.de, www.wolkenseifen.de oder www.sauberkunst.de.

Wo bekomme ich mehr Hintergrund-Information?

Zum Diskutieren, Stöbern und Austauschen kann ich auf Facebook die Gruppe VEGAN BEAUTIES empfehlen, die verschiedene Unterforen führt (offen, geschlossen).

„Erbse“ ist eine der absoluten Kennerinnen des veganen Kosmetikmarktes – aus ihrem umfassenden Blog zum Thema Vegane (Natur-) kosmetik wurde die Seite Kosmetik-Vegan inkl. einer ständig aktualisierten Roten Liste.

Was die Haut sonst noch gut findet

Egal wie hochwertig unsere Hautpflege auch ist – wirklich ernährt wird die Haut über ihre feinen Blutgefäß, von innen.

Auch befeuchtet wird von innen, weshalb das Trinken von genügend Flüssigkeit (1,5-2 Liter zuckerfreie Flüssigkeit, Kräutertee, Wasser, Grüntee) absolut wichtig ist. Eine gute Pflege soll vor allem verhindern, dass die Feuchtigkeit in der Haut durch z. B. trockene Heizungsluft verdunstet und die Haut unnötig austrocknet; sie kann also schützen und beruhigen.

Die Sonne bitte genießen (Panik ist hier keine angebracht – der durchschnittliche Deutsche leidet eher unter chronischem Vitamin D-Mangel als an Hautkrebs), im Sommer bewusst und mit Sonnenschutz (mir persönlich sind die eco-cosmetic Sonnenschutzprodukte und die Ringana Sonnenschutz die liebsten, da sie gute Auftrage-Eigenschaften mit sinnvollem Schutz und guten INCI vereinen).

Toll findet die Haut auch, wenn man sich abwechslungsreich, vollwertig vegan und frisch ernährt. Schon allein Milchprodukte weg zu lassen, hat bei vielen Neurodermitis, Akne und andere Hautprobleme verschwinden lassen.

Ganz wichtig und keine Binsenweisheit – genügend Schlaf! Denn hier nutzt unser Körper die Ruhephase, um sich zu regenerieren.

Auch unsere Einstellung zu uns selbst und anderen spielt eine Rolle bei der Hautgesundheit, denn die Haut ist unser Kontaktorganzur Außenwelt und unser insgesamt größtes Organ mit vielen lebenswichtigen Funktionen – also viel mehr als nur eine „Hülle“.

Fazit

Es geht also auch hier – mit bewusstem Konsum jeden Tag nicht nur die eigene Haut und die der Tiere, sondern auch ein Stückchen weit die Welt retten!

xc45jjk1

Dieser Artikel wurde von Caytana Lydia Hrachowy verfasst.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *