Vegane Schokolade – Der große Produkt-Test

Print Friendly
vegane Schokolade

Was Trude Herr nicht wollte, will ich umso mehr – vegane Schokolade. Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber richtig, richtig gute, vegane Schokolade hat mir bis zu diesem Test gefehlt. War ich früher ein großer Fan dieser süßen Verführung, bin ich diesen Gelüsten in letzter Zeit mangels schmackhafter Alternativen nicht mehr nachgegangen. Zartbitterschokolade mag ich im Canihua-Pudding oder ab und zu auch gerne mal ein Stück LoveChok. Aber meine schokolade-affinen Geschmacksnerven wurden bislang nicht annähernd so getriggert, wie zur Zeit der „tierischen Produkte“.

Vegane Schokolade im Test

So begab ich mich heute zur Freude meines Sohnes auf einen überaus erfolgreichen Schokoladenweg. Nachdem in den letzten Tagen 9 verschiedene Schokoladensorten bei uns eingetroffen sind, nutzten wir heute das sonnige Wetter um alle Sorten zu testen. :)

„Rice Milk“ von Bonvita

Wir begannen mit der „Rice Milk“ von Bonvita. Hervorzuheben ist, dass bei dieser Schokolade der Kakao fair gehandelt und aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Die Farbe gleicht der Kuhmilchschokolade (jaja immer diese Vergleiche). Der Kakao-Anteil liegt bei 48%. Der Geschmack ist dezent süßlich. Allerdings ist für uns kaum ein „Schmelz“ vorhanden. Bei der weißen Bonvita Rice Milk das gleiche Programm. Angenehmer Geschmack und nettes Äußeres, jedoch ein wenig zu plump im Abgang.

Schakalode „Traube-Nuss“

Geschmacklich hat uns desweiteren die Schakalode „Traube-Nuss“ recht gut gefallen. Ein schöner heller Braunton regt zum Naschen an. Allerdings ist hier leider nicht bekannt, ob Kakao und Zucker fair gehandelt wurden und die Nüsse und Trauben sind an zwei Händen abzuzählen.

Plamil „Chocolate alernative to milk“

Die Plamil „Chocolate alernative to milk“ hat irgendwie einen synthetischen Nachgeschmack und gefällt mir gar nicht. Mein Sohn mag aber auch diese.

Rapunzel „Rice Milk“

Nun sind wir bei der Rapunzel „Rice Milk“ angelangt. Mein Sohn hält beide Daumen hoch. Das allerdings auch bisher bei allen Produkten. Angenehmer, dezenter Schokoladengeschmack. Alle Zutaten dieser Schokolade sind aus kontrolliert biologischem Anbau und fair gehandelt.

OMBAR „Erdbeer und Cream“

Ein ganz neues, allerdings auch recht herbes Geschmackserlebnis bietet OMBAR „Erdbeer und Cream“ (erhältlich im DENNS-Biomarkt). Die durch Erdbeeren eine fein säuerliche Note entfaltet. Sie besteht u.a. aus 14% Kokosnusscreme, ist mir persönlich allerdings ein wenig zu herb. Die OMBAR „Kokosmilch“ hat einen wesentlich feineren Schokoladengeschmack und eine außerordentlich zarten Schmelz. Sie besteht, wie ihre „Schwester“, zum Teil aus Kokosblütenzucker und fällt in den Bereich der Roh-Schokolade, ist fair gehandelt und kontrolliert ökologischer Herkunft.

Naturata „Spécial Ganze Mandel“ – Kaufempfehlung

Die Naturata „Spécial Ganze Mandel“ gefällt mir persönlich sehr gut und ist fester Bestandteil unseres Kühlschrank-Inventars. Kakao und Zucker werden ebenfalls aus Fair-Trade-Projekten bezogen. Sojalecithin wird durch Kakaobutter ersetzt. Auch bei der Verpackung wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. Angenehm vanillig-schokoladiger Geschmack gepaart mit einem feinen Schmelz.

ZOTTER „Gojibeeren und Sesamnougat“ – Kaufempfehlung

Zu guter Letzt gibt es die ZOTTER „Gojibeeren und Sesamnougat“ – handgeschöpft. Fair gehandelt und aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft überraschte uns diese Schokolade überdurchschnittlich positiv. Sesam-Mus mit Gojibeeren und Matcha-Pulver umhüllt von feiner Kakaomasse. EIN UNGLAUBLICHES GESCHMACKSERLEBNIS DER EXTRAKLASSE! Mein absoluter Favorit, da diese neben dem hervorragenden Geschmack noch einen chewy Biss hat. Ich bin im veganen Schokoladenhimmel angekommen und furze in diesem Sommer auf die Bikini-Figur.

Viele vegane Schokoladen teilen sich gewisse Zutaten

Die Zutaten ähneln sich bei allen Produkten stark. Rohrohrzucker, Kakaomasse, Kakoabutter, Vanille sind bei allen enthalten. Unterschiede gibt es lediglich bei der Reismilchschokolade oder der OMBRA Kokosnusscreme. Sojaprotein wird in geringen Anteilen auch gerne verwendet.

Kommentare

  1. Eva-Maria Ammon meint

    Ich empfinden die Bewertung der Plamil Schokolad als sehr oberflächlich. Diese Schokoalternative enthält keinen Zucker sonder Xylith. Birkenzucker auch Xucker genannt. Dieser schmeckt weicher in der Süße, und hinterlässen einen kühlenden Effekt im Mund. Also nix mit Chemie. Hinzukommt, dass all die chemischen Zusatze die zum Beispiel in Schakalode enthalten sind, nicht enthalten sind. Für mich bekommt Plamil Schokli eindeutig Platz 1

    • Sabine Kampmann meint

      Hallo Eva-Maria! Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dann liegt´s wohl an dem Xylith, welches mir nicht schmeckt. :) Grüße! Sabine

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *