Vegane Zigaretten & Tabak – der große Shoppingguide

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Es ist Neujahr. Zeit für gute Vorsätze. So manch einer möchte gerne mit dem Rauchen aufhören. Eine gute Idee, denn viele Tabakerzeugnisse können nicht nur die eigene Gesundheit schädigen, sondern stehen in direktem Zusammenhang mit qualvollen Tierversuchen. Unser Shopping-Guide für vegane Zigaretten und Tabak zeigt euch, welche Marken vegan sind.

Rauchen schadet der Gesundheit

Ärzte sowie medizinische Einrichtungen warnen uns schon seit vielen Jahren: „Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.“ Seit 1. Oktober 2003 ist es laut EU-Verordnung (2001/37/EU) verpflichtend, entsprechende Warnhinweise auf Tabakerzeugnisse zu drucken. Damit wird versucht, die Zahl der aktiven Raucher zu verringern. Jedoch stehen viele Hersteller von Tabakwaren in Zusammenhang mit grausamen Tierversuchen. Ebenso sind die Arbeitsbedingungen in den Anbaugebieten (wie bei vielen anderen Produkten unseres täglichen Bedarfs leider auch) mehr als zweifelhaft.

Tierversuche in der Tabakunternehmen

Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass die Tabakindustrie täglich Tierversuche durchführt. In diesen Experimenten werden Tiere dazu gezwungen, Zigarettenrauch einzuatmen. Meist 6 Stunden täglich für bis zu 3 Jahre am Stück. Da dies kein Tier freiwillig machen würde, werden diese zuvor fixiert. Hunden, Katzen sowie Primaten wird der Qualm meist über Masken oder Schläuchen zugeführt. Bei Ratten und anderen, kleineren Lebewesen strömt der Rauch in die Käfige ein. Getestet werden im Grunde alle Inhaltsstoffe, die in Zigaretten enthalten sein können. Das sind Zusatzstoffe, verschiedenes Papier, neue Tabaksorten. Es ist allgemeinhin bekannt, dass Tierversuche nicht direkt auf den Menschen übertragen werden können. Trotzdem wird mit unterschiedlichen Methoden experimentiert (Auszug):

  • Für eine Schwangerschaftsstudie wurde Affen kontinuierlich Nikotin zugeführt. Die Föten wurden vor der Geburt operativ entfernt um in einer Obduktion die körperlichen Auswirkungen zu untersuchen.
  • Regelmäßige Tests über die Schadstoffauswirkungen des inhalierten Rauches an Mäusen und Ratten.
  • Vor Einführung neuer „Geschmacksrichtungen“ bei Zigaretten werden die zugesetzten Inhaltsstoffe zuvor an lebendigen Tieren auf unterschiedlichste Art und Weise getestet.

In Deutschland sind Tierversuche für die Tabakindustrie glücklicherweise verboten. Dies gilt ebenso für England, Estland, Belgien sowie der Slowakei. Das Österreichisches Tierschutzgesetz hat hier keinen gesonderten Passus angeführt. Da aber die meisten Tabakkonzerne international tätig sind, kann diese Hürde leicht umgangen werden.

Menschenrechte in Gefahr

Viele Produkte unseres täglichen Bedarfs stehen leider immer wieder in Zusammenhang mit verletzten Menschenrechten, Umwelteskapaden sowie wirtschaftlichen Desastern. Dies gilt für Tabak wie auch für Schokolade, Treibstoffe oder Bekleidung. Um die steigende Nachfrage an Zigaretten zu befriedigen, werden in den Anbauländern Wälder abgeholzt. Dadurch versteppen viele Gebiete und Mensch wie Tier verlieren den Lebensraum. Besonders in Malawi, dem wirtschaftlich wichtigsten Land für Tabakanbau, ernten vorwiegend Kinder die giftgrünen Blätter von den Stauden. Tagelanges Schuften ohne Schutzausrüstung sorgt bei den Meisten für Kopfschmerzen, Schwindelanfälle sowie Übelkeit. Dabei verdient eine arbeitende Familie pro Saison (9 Monate) gerade 180 Euro.

Unser Shopping-Guide für vegane Zigaretten

Das Beste ist es natürlich, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Dies fördert die eigene Gesundheit und trägt maßgeblich dazu bei, kein Leid bei anderen Lebewesen zu erzeugen. Die Alternative sind vegane Zigaretten bzw. veganer Tabak. Deshalb findet ihr hier eine umfassende Aufstellung über jene Marken, die ohne tierisches Leid auskommen.

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Hinweis in eigener Sache: Wir möchten an dieser Stelle eindeutig darauf hinweisen, dass wir durch diesen Bericht niemanden zum Rauchen ermutigen wollen. Für eine gesunde Lebensweise empfehlen wir, rauchfrei durchs Leben zu gehen. Diese Entscheidung kann jeder für sich selbst treffen. Dieser Artikel soll lediglich dazu beitragen, unnötiges Tierleid zu verhindern bzw. zu verringern.

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