Veganes Sportlerbrot – Schwarzbrot mit der extra Portion Protein

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Brot. Der Menschheit ist dieses Grundnahrungsmittel seit Jahrtausenden bekannt. Hierzulande existiert es in unendlichen Variationen. Klein, groß, rund, eckig, oval, hart, weich, süß, würzig, … Da fällt die Auswahl schwer. Backt man zuhause das eigene Brot, wird man dem Geschmack der Supermarktware nichts mehr abgewinnen können. Endlich hatte ich wieder Zeit für meine Küchenexperimente und habe ein Rezept für dieses vegane Sportlerbrot mit einer extra Portion Protein kreiert. Super saftig, leicht süß und schnell nachzubacken.

Das vegane Sportlerbrot mit extra viel Protein

Seit vielen Jahren backe ich mein eigenes Brot. Weil es viel besser schmeckt und ich weiß, was drinnen ist. Meistens verwende ich frisch gemahlenes Getreide aus dem Reformhaus. So kann ich sicher gehen, dass wirklich nur hochwertige Zutaten in meine Rührschüssel kommen. Mittlerweile habe ich schon meine persönlichen Lieblingsrezepte, die ich meist geringfügig abwandle. Da dieses Wochenende doch sehr verregnet war, habe ich die Gelegenheit genutzt, um meine Speisekammer auszumisten. Dabei bin ich auf ein großes Glas Erbsenprotein-Pulver gestoßen. Schnell war die Idee geboren, das Brot damit irgendwie anzureichern und etwas nahrhafter zu gestalten. Nach einigen Experimenten ist es mir schließlich gelungen, ein tolles Rezept für veganes Brot mit einem zusätzlichen Proteinboost zu zaubern.

Frisches Mehl und beste Zutaten

Ich mahle mein Mehl meistens selbst. Geschmacklich macht dies einen großen Unterschied. So kombiniere ich meisten unterschiedliche Mehle mit frischem Germ (=Hefe) und baue darauf das Rezept auf. Solltet ihr keine Getreidemühle besitzen, dann greift am besten zu Bio-Mehl oder geht in das nächste Reformhaus, um dort die Mühle zu verwenden. Aber warum eigentlich Proteinpulver im Brot? Nun, ich hatte es mir vor längerer Zeit einmal gekauft und nur zur Hälfte verbraucht. Wegwerfen kommt für mich nicht in Frage. Außerdem arbeite ich gerade an einer veganen Variante vom Cloud Bread. Das Sportlerbrot – wie ich es nenne – kombiniert dabei drei Mehlsorten und Erbsenprotein. Somit entsteht ein Konglomerat aus kurz- und langkettigen Kohlenhydraten, mit dem zusätzlichen Plus an Eiweiß. Obendrein ist es ein Gaumenschmaus, da es eine süßliche Note besitzt, innen weich und außen knusprig ist.

Mein Rezept für das vegane Sportlerbrot

Für dieses Rezept habe ich frisch gemahlenes Mehl verwendet. Es kann also sein, dass ihr die Wassermenge minimal verändert müsst. Damit es schneller geht, habe Trockengerm (Hefe) als Treibmittel eingesetzt.

Zutaten:

  • 200g WeizenmehlSportlerbrot_01-web
  • 100g Roggenmehl
  • 100g Dinkelmehl
  • 50g Erbsenprotein
  • 5g Bio-Gerstenmalz
  • 1 Pkg. Trockengerm (Germ = Hefe)
  • 220g Wasser (34°C)
  • 2-3 EL Öl
  • Prise Salz
  • Brotgewürze nach eigenem Geschmack
  • optional 1-2 EL Ahornsirup

Zubereitung:

  1. In einer Schüssel das Mehl, Erbsenprotein, Gerstenmalz, Brotgewürz, Salz und den Trockengerm (Hefe) vermengen.
  2. Das temperierte Wasser mit dem Öl sowie optionalen Ahornsirup hinzufügen und in der Küchenmaschine für 8 Minuten auf mittlerer Stufen und anschließend 2 Minuten auf hoher Stufe durchkneten. Je nach Mehlsorte kann die Wassermenge leicht variieren. Am Ende solltet ihr einen geschmeidigen Teig haben, der nicht an den Händen klebt und sich vom Rand der Schüssel leicht löst.
  3. Den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, mit etwas zusätzlichem Mehl bestäuben und in der Schüssel für 2-3 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich dabei verdoppeln.
  4. Den Teig nochmals per Hand niederkneten und in eine Kastenform geben. Darin für weitere 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen und ein Gefäß mit Wasser hineinstellen. Das Brot in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 200 Grad reduzieren und für ca. 40-45 Minuten backen.
  6. Das Brot aus der Form holen, auskühlen lassen und mit einem leckeren Aufstrich, pflanzlicher Butter oder zu einem Gläschen Wein genießen.

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