Weihnachtsmenü vegan 2.0 – 3 mega leckere, festliche Gänge

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Weihnachtsmenü vegan Rezepte

Auch dieses Jahr hat unsere Freundin Tanja Babic von vegane Schmankerl ein umwerfendes Weihnachstmenü für uns zusammengestellt, welches auch die nicht vegane Verwandtschaft mit Sicherheit wohlig schnurren lässt. Es ist sehr festlich und trotzdem schnell gemacht. Besonders gut finde ich das der Hauptgang ohne Tofu und Seitan auskommt. Tanja stellt in ihrem veganen Foodblog selbstkreierte Gerichte vor, die an Kreativität kaum zu übertreffen sind.

Julia: Liebe Tanja hast Du für unsere Leser noch einen persönlichen Tip für die Weihnachtszeit?

Tanja: Ja, um ein richtig schönes Weihnachtsfest zu feiern braucht man nur liebe Menschen und gutes Essen. In diesem Sinne wünsche ich allen ein besinnliches und gemütliches Fest!

Zusammenstellung des veganen Weihnachtsmenüs

  1. Vorspeise: Blumenkohl Cappuccino
  2. Hauptspeise: Spinat Kürbis Püree mit glasierten Maronen
  3. Nachspeise: Bratapfel mal anders

Und so sieht das vegane Weihnachtsmenü aus, wenn es fertig ist

Alle Angaben für 4 Personen.

Vorspeise: Blumenkohl Cappuccino

Zutaten:

  • 1 Blumenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 El Suppenwürze
  • Sojasahne
  • Sojamilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Kümmel
• Zartbitter Schokolade oder rohe Kakao Nibs

Zubereitung:

  1. Blumenkohl zerteilen, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Einige Röschen zum Garnieren übriglassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch leicht anschwitzen und den Blumenkohl dazugeben. Mit Wasser aufgießen.
  3. Gewürze zugeben und alles sehr weich kochen.
  4. Leicht abkühlen lassen und im Mixer oder mit dem Pürierst sehr fein mixen bis es schön cremig ist.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kümmel abschmecken.
  6. Die übrigen Röschen in dünne Scheiben schneiden und kross anbraten.
  7. Sojamilch erwärmen und mit einem Milchschäumer oder Stabmixer aufschäumen.
  8. Die Suppe in Gläser füllen, Milchschaum oben drauf. Mit den gebratenen Blumenkohl Scheiben der gehackten Zartbitterschokolade garnieren.

Hauptspeise: Spinat Kürbis Püree mit glasierten Maronen

Zutaten:

  • 400 g Hokkaido
  • 400 g Kartoffel
  • 1El Alsan
  • Schuß Sojasahne
  • 500 g Maronen
  • 30 g kalte Alsan
  • 30 g Zucker
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 800 g Spinat
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Kürbis entkernen und in Stücke schneiden.
2. Die Stücke auf ein Backblech legen, mit Salz würzen, mit Öl beträufeln und bei 200 Grad ca. 20 min backen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
  3. Kartoffeln abgießen, den Kürbis zu den Kartoffeln geben. Mit Alsan, Sojasahne, Salz und Muskat fein stampfen. Abschmecken.
  4. Maronen kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech legen und bei 200 Grad Heißluft 20 min backen.
  5. In der Zwischenzeit Spinat gut waschen und in Salzwasser blanchieren, anschliessend in Eiswasser abschrecken und gut ausdrücken. Wer Tk Spinat nimmt kann sich diesen Schritt sparen und einfach den aufgetaut Spinat gut ausdrücken.
  6. Zwiebel und Knoblauch hacken und leicht anschwitzen.
  7. Spinat dazugeben und warm werden lassen. Mit Salz und Zitronensaft (oder wer es deftiger mag mit Sojasahne) abschmecken.
  8. Maronen schälen.
  9. Zucker und Alsan in einer Pfanne mit den geschälten Maronen unter Rühren karamellisieren. Vorsicht nicht zu dunkel werden lassen!
  10. Nun mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 15 min köcheln lassen. Mit etwas Salz abschmecken.
  11. Das Püree auf dem Spinat anrichten und großzügig mit Maronen garnieren.

Nachspeise: Bratapfel mal anders

Zutaten (für 4 Gläser à 160ml):

  • 120 g vegane Lebkuchen
  • 2 Becher Soyanda Sauerrahm
  • 30 gr Zucker
  • Abrieb von einer halben Biozitrone
  • 2 Äpfel
  • Zimt

Zubereitung:

  1. Lebkuchen zerbröseln und auf die 4 Gläser verteilen. Leicht andrücken.
  2. Sauerrahm mit Zucker und Zitronenabrieb glatt rühren und ebenfalls auf die Gläser verteilen.
  3. Die Gläser ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden.
  5. Mit 3 El Zucker und Zimt in einem Topf dünsten. Wer mag kann zu den Äpfeln noch einen Schuß Amaretto hineingeben.
  6. Die Äpfel können warm, kurz vor dem Anrichten auf die Gläser verteilt werden. Oder man lässt sie kalt werden und verteilt sie dann auf die Gläser bevor sie in den Kühlschrank kommen.

Guten Appetit!!! :-)

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