Irrt sich WHEATY? – Thomas erörtert, ob die Kritik am VEBU berechtigt ist oder nicht

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Wheaty gegen Vebu analysiert
Sollte ich vegane Produkte von Fleischproduzenten nicht kaufen? Hat Wheaty mit seiner Kritik am VEBU Recht? Der rein vegane Fleischalternativenthersteller Wheaty hat seine Auszeichnungen des VEBU (Vegetarierbundes) zurück gegeben und ist ausgetreten – Als Kritik auf die Zusammenarbeit des VEBU mit Fleischherstellern wie der Rügenwalder Mühle. Der VEBU möchte durch seine Zusammenarbeit Fleischhersteller ermuntern, auf pflanzliche Fleischalternativen umzusatteln. Wheaty kritisiert, dass sie die Unternehmen auszeichnen, ohne gleichzeitig dafür zu sorgen, dass auch direkt Tierleid vermindert wird. Macht der VEBU einen Fehler? Sollte ich als veganer Konsument Fleischalternativen von großen Fleischproduzenten kaufen, um so die Verbreitung dieser Produkte voranzutreiben oder schade ich diesem Ziel damit?

Vegetarische Würstchen sind Unsinn

Vegan ist im Mainstream angekommen. Das sieht man auch daran, dass große Fleischproduzenten wie Rügenwalder Mühle und Wiesenhof in den Markt veganer Fleischersatzprodukte einsteigen. Der sich vegan ernährende Mensch freut sich, dass sich das Angebot an veganen Produkten verbreitert und inzwischen findet sich in fast jedem Discounter ein Stück „Fleisch”, für das kein Tier getötet wurde. So weit so gut.

Dass vegetarische Würsten (z. B. aus Eiklar) ethisch genauso ein Unsinn sind wie die aus Fleisch, hat Derik Meinköhn bereits errechnet. Aus einem Schwein könne man 121 kg Wurst machen, für die gleiche Menge vegetarische Wurst aus Eiklar müssten 11 Tiere sterben.

Der VEBU will Fleischherstellern ein positives Signal geben

Doch rein vegane Varianten gibt es inzwischen genug, egal ob sie von einem rein veganen Unternehmen stammen oder von einem Betrieb, der auch Tierprodukte herstellt. Erstmal muss man das als vegan lebender Mensch (oder auch „Flexiganer“) gut finden. So auch der VEBU – Er kooperiert beispielsweise mit Rügenwalder Mühle und zeichnet deren vegane Produkte aus. Sie möchten den Fleischherstellern ein positives Signal geben, dass ihr veganes Angebot eine gute Sache ist.

Und die dahinterstehende Logik ist auch verständlich: Wie Studien zeigen, ist ein großes Hindernis für die meisten Menschen, vegan zu werden, dass sie nicht wissen wie. Abgesehen vom sozialen Umfeld und gesellschaftlichen Zwängen essen die meisten Menschen deshalb nichts Veganes, weil sie nicht wissen was oder woher sie es bekommen. Ein breites, ständig verfügbares und sichtbares Angebot erleichtert den Schritt zu einer tier- und umweltfreundlicheren Ernährung und Lebensweise. (Cooney 2013, Change of Heart)

Viele sprechen sich gegen die Auszeichnung von Fleischherstellern aus

Doch Wheaty, genau wie im letzten Jahr auch Lord of Tofu, kritisieren den VEBU darin, einen Fleischhersteller auszuzeichnen. Andreas Bender, der bereits bei uns hier die Kritik der Unternehmer am VEBU konkretisiert hat, spricht sich ebenfalls dagegen aus, die Fleischhersteller dafür auszuzeichnen, dass sie mit ihren Wettbewerbsvorteilen die rein veganen und ethisch aufmerksamen Kleinunternehmer vom Markt verdrängen. Und diese arbeiten nicht aus ethischen Beweggründen, sondern aus rein ökonomischen.

Also keine Fleischersatzprodukte von Fleischproduzenten kaufen?

Und egal wie altruistisch die veganen Pioniere sind, dass sie als Unternehmer eher mäßig davon begeistert sind, dass der VEBU ihre viel stärkeren, direkten Konkurrenten prämiert, ist klar und auch verständlich. Klaus Gaiser von Wheaty kritisiert aber nicht nur dies, sondern die dahinter stehende Taktik des VEBU: Die Schlachtzahlen nehmen trotz Rückgang des Fleischkonsums nicht ab – Die „Überschüsse“ werden lediglich exportiert. Letztlich finanziert einE VeganerIn also beim Kauf die Schlachtungen mit – so die Argumentation.

Also keine Fleischersatzprodukte von Fleischproduzenten kaufen? Nein, da widerspricht auch Gaiser nicht. „Wenn wirklich im großen Stil etwas für die Tiere und die Umwelt erreicht werden soll, müssen genau diese Konzerne [Die Fleischproduzenten] das Ruder herumreißen.“ Eine nachhaltige gesellschaftliche Veränderung wird sicherlich nicht ohne diese Produzenten geschehen, denn dass die bis jetzt kleinen veganen Unternehmen die Giga-Konzerne in nächster Zeit komplett vom Markt verdrängen werden, ist stark zu bezweifeln.

Der VEBU macht nichts Falsches

Natürlich ist es besser, rein vegane Unternehmen zu unterstützen, die in allen Belangen ihre Unternehmensführung ethischen Aspekten unterwerfen und nicht einfach nur skrupellos Geld verdienen wollen, keine Frage. Aber der VEBU macht auch nichts Falsches, wenn er Wiesenhof auszeichnet. Warum?

Es ist richtig, dass die Fleischunternehmer auf den „Veggie-Zug“ mit aufspringen und ihn bis jetzt nicht verursacht haben. Doch dass sie nicht in Zukunft Einfluss darauf haben werden, davon ist nicht auszugehen. Denn Wiesenhof und Rügenwalder Mühle konkurrieren nicht ausschließlich in der gleichen Nische wie Wheaty. Kunden, die Reformhäuser und Bioläden nicht frequentieren und eine große Markenbindung haben, sind sowieso keine Kunden veganer Traditionsunternehmen, werden aber durch die veganen Angebote der Fleischproduzenten zum potentiellen Kunden.

Und wenn die etablierten Marktteilnehmer die veganen Start-Ups verdrängen sollten, was eigentlich auch nicht wahrscheinlich ist, dann ist das vielleicht bedauerlich und auch nicht wünschenswert, aber eine Folge des Marktes. Und nicht die Schuld des VEBU. Denn der hat nicht das Ziel, dass vegane Unternehmer Geld verdienen, sondern dass immer mehr vegane Produkte immer mehr Menschen zur Verfügung stehen. Wer genau diese produziert, ist aber in der Hinsicht irrelevant.

Ohne die großen Marktteilnehmer wird kaum etwas passieren

Und man darf die Sache auch nicht nur rein wirtschaftlich betrachten: Ein Kunde, der im Discounter zu seiner oder ihrer ersten veganen (oder sogar vegetarischen) Wurst eines Fleischherstellers greift, kann vielleicht zur Überzeugung gelangen, seinen Konsum tierischer Produkte durch das nun verbesserte und ansprechende Angebot den Fleischkonsum zurückzuschrauben und kauft am Ende vielleicht sogar etwas von Wheaty. Das Ziel des VEBU und aller veganer AktivistenInnen ist es doch, dass der Konsum veganer (Ersatz-)Produkte von einer Mehrheit der Bevölkerung betrieben wird. Ohne die großen Player des Marktes wird das logischerweise nicht passieren.

Bender weißt darauf hin, dass die Schlachtzahlen nicht zurück gehen und die veganen Sparten der Fleischproduzenten lediglich zusätzlich ausgebaut werden, da ein Teil der Fleischproduktion exportiert wird. Aber zum einen ist das historisch betrachtet nur derzeit der Fall, denn wenn der Trend hierzulande weiterhin weg vom Fleischkonsum geht, werden die Schlachtzahlen in Zukunft nichtsdestotrotz sinken, beziehungsweise wären sie noch höher, wenn nicht der Konsum rückläufig wäre. Zum anderen ist das eine Kritik am Konsumverhalten der restlichen Welt und des globalisierten Marktes. Und dies dem VEBU anzukreiden wäre doch etwas unfair. Wir hierzulande können auch nur auf unser Konsumverhalten Einfluss nehmen.

Die Strategie des VEBU grundsätzlich in Frage zu stellen ist zu kurz gedacht

Wheaty und Lord of Tofu haben durchaus das Recht, ihre Zusammenarbeit mit dem VEBU zu beenden. Dass ihre wirtschaftlichen Interessen kurz- und mittelfristig geschädigt werden könnten, kann man vielleicht auch so stehen lassen. Auch dürfen sie sich mit Recht als die ethisch vorbildlicheren Unternehmen bezeichnen und sind unterstützenswerter. Darüber muss man gar nicht streiten. Aber die sozio-ökonomische Strategie des VEBU grundsätzlich in Frage zu stellen ist zu kurz gedacht. Als VeganerIn darf man ruhigen Gewissens auch LikeMeat kaufen. Denn ob ein Fleischunternehmen seine Schlachtbetriebe ausbaut, weil es sich Exportgewinne erhofft, beeinflusst dieser Kauf nicht. Würden alle hingegen auf einen Kauf verzichten, könnte das Unternehmen zu dem Schluss kommen, dass vegane Produkte sich nicht lohnen und dieses Angebot wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit einstellen. Und damit wäre auch niemandem geholfen.

Du könntest auch sagen, dass dein Obsteinkauf bei REWE die Fleischtheke mitfinanziert

Tatsächlich ist es sogar in gleichem Maße wahr, dass der Fleischumsatz derzeit die veganen Produkte der Unternehmen querfinanziert, da diese über die bereits etablierten Strukturen der Unternehmen vermarktet werden können und auch die Gewinnfluktuationen besser abgefangen werden können. Wer kein Unternehmen unterstützen möchte, in dem auch mit tierischen Produkten Geld gemacht wird, der müsste dieser Logik nach aber hingegen auch jeden Supermarkt und sogar Reformhäuser meiden. Du könntest auch sagen, dass dein Obsteinkauf bei REWE die Fleischtheke mitfinanziert. Man sieht, so löblich diese Herangehensweise auch ist, praktisch ist sie nicht.

Wer nur rein vegane Unternehmen unterstützen will, soll und darf das gerne tun. Aber der Kauf veganer Produkte anderer Unternehmen und auch die Unterstützung des VEBU „schaden“ der „veganen Sache“ nicht.

Kapitalismuskritischer Verbaucherhinweis: Dieser Text argumentiert aus der gegenwärtigen, marktliberalen Situation des Kapitalsmus heraus. Einige der Probleme und Umstände, die diese Situation beeinflussen sind systemabhängig. Doch Bedarf es einer Änderung des Systems, um diese Dinge zu lösen. Das heißt nicht, dass ich mit dem Status quo einverstanden bin, nur dass der Ansatz ist, mit dem Status Quo umzugehen.

Bildnachweis: pixabay

Kommentare

  1. meint

    Ich finde, dass es mehr Sinn macht die kleinen (und wenn möglich lokalen) Unternehmen zu unterstützen, als die Riesen. Immer, egal in welchem Kontext.

    Das Argument, dass Lord of Tofu und Wheaty durch die neuen Produkte von Wiesenhof und Co aus dem Kühlregal verdrängt werden, finde ich gar nicht nebensächlich, sondern sehr bedeutend.

    Das ist ein Mechanismus der viele kleine, innovative und lokale Unternehmen betrifft- da brauchen wir uns nicht auf die vegane Szene zu beschränken.

    Und deshalb finde ich die Strategie des VEBU ebenfalls nicht unterstützenswert – auch wenn sie ein nobles Ziel verfolgen mögen, nur mit den Großen zu schmusen finde ich nicht richtig.

    Mehr „Tomorrow“ (der Film…) und weniger „Wirtschaftswachstum“ wäre wünschenswert.

    Viele Grüße
    Stefanie

  2. Werner Schricker meint

    Der Weg des Vebu ist ein Schritt in die richtige Zukunft.
    Vorbild ist „Lebe Gesund“.
    Lebe Gesund arbeitet nicht nur ohne Tiere und sind Bio, nein, Lebe Gesund arbeitet auch ohne Mist und Gülle.
    Bei Biobetrieben ist Mist und Gülle erlaubt.
    Dieser Mist und die Gülle gehen nachweislich in die Pflanzen, die der Mensch dann isst.
    Mist und Gülle ist, bitte entschuldigen Sie aber man muss manchmal den Konsumenten die Augen öffnen.
    Mist und Gülle ist „Scheiße“ also auch nicht Vegan.
    Obendrein hat Lebe Gesund eine Dreifelderwirtschaft.
    Wenn man diese Qualität am Preis misst, dann sind die Produkte von Lebe Gesund sehr günstig.

  3. Nadine Hoffmann-Voigt meint

    Ich war aktives Fördermitglied beim VeBu, Grundsätzlich finde ich es gut, wenn immer mehr Hersteller der konventionellen Nahrungsmittelindustrie auch vegane Produkte anbieten.
    Warum bin ich dann aus dem VeBu ausgetreten und unterstütze jetzt lieber die „Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt“?
    Ganz einfach: die ganzseitigen Anzeigen der konventionellen Nahrungsmittel-KONZERNE Rügenwalder und Oetker, die im VeBu-Magazin erscheinen/erschienen sind. Diese Konzerne wissen ganz genau, das sie Welternährung auf Dauer nicht über Tierqualprodukte zu gewährleisten ist und nutzen gezielt ihre Marktmacht um mehr und mehr vegane Hersteller und Anbieter zu übernehmen, deren Marktanteile schon mal zu okupieren und die Preise zu diktieren. Diese Entwicklung unterstützt der VeBu und damit kann ich nicht einverstanden sein. Neuestes Beispiel für die aggresive Marktstrategie der Konzerne ist die Übernahme von Alpro/Provamel durch Danone.
    Die Marktmacht der Konzerne ist auch ohne die Werbung des VeBu erdrückend. Wenn der VeBu dies noch unterstützt und das auch aktiv durch Werbung in den eigenen Medien, dann ist das eine Verhöhnung aller ehrlichen veganen Hersteller und Anbieter.
    Nein Danke.
    Zudem liegt der Verdacht nahe, das die Anzeigen große Summen in die Kasse des VeBu spült, die von den kleinen anderen Anbietern und Herstellern nicht erbracht werden können.
    Nein Danke.

  4. Michael meint

    Der Weg des VEBU mag von der Idee richtig sein, er blendet aber das Marktgeschehen aus und schadet damit den Unternehmen, die auf seiner Seite stehen oder standen. Erinnert mich etwas an die SPD…

    Wenn der VEBU durch seine Taktik dafür sorgt, dass die veganen Hersteller verdrängt werden, muss er sich nicht wundern, wenn diese Hersteller nicht auch noch Geld für den VEBU hinauswerfen.

    Oder anders: Der VEBU wäre nicht so groß, wenn es die nicht gäbe, denen er jetzt schadet. Oder meint jemand, Wiesenhof und andere hätten sich damit aufgehalten, den VEBU zu finanzieren, als er gegründet wurde?

    Ich werde weder von Wiesenhof noch anderen Ausbeutern etwas Veganes kaufen. Wenn sie es ernst meinen und nicht nur auf den Profit sehen, dann sollen sie sich umstellen und zwar komplett. Sie sind nicht nur tier- sondern auch menschenverachtend, das muss man dabei auch erwähnen.

  5. Peter Moers meint

    Wursthersteller (also Fleischverarbeiter, nicht Hersteller) sind nun mal Unternehmen, die Tiere töten und das, was nicht schön in einer Auslage präsentiert werden kann, durch den Wolf drehen. Wer sähe, was in der Leberwurst wirklich steckt würde sie eh nicht essen. Denn eines der großen Geheimnisse sind die Gewürze, die den Brei aus Innereien und sonstigen Abfällen, erst schmackhaft machen. Im Rheinland heißt es: „Wissen wie man aus Scheiße Sahnetörtchen backt!“

    Nun sind die erwähnten Wursthersteller eben Wirtschaftsunternehmen, wie BMW und Apple etc. auch, und wollen nicht nur Profite machen sondern auch wachsen. Da der Pro-Kopf-Verbrauch an Wurstwaren auf hohem Niveau aber rückläufig ist, geht es darum neue Markte zu erobern – das ist alles! Ernsthaft, mehr ist es nicht.

    Es geht darum, dass das Wissen wie aus einer Pampe (ob nun mit oder ohne Ei) etwas in einen Darm gepreßt werden kann das der Kunde kauft und dabei noch ein gutes Gewissen hat – fertig. Banal, oder?

    Natürlich macht der VEBU etwas falsch. Die veganen Traditionsunternehmen haben mit Ihren Produkten die Kosten für die Marktaufbereitung und den Markteintritt getragen. Das is soweit okay. Apple hat auch (mehr oder weniger) das Smart-Phone erfunden und wurde – nach dem Erfolg – von den größten Kritikern kopiert.

    Nur ist der Lebensmittelmarkt extrem verzerrt! Zum einen gibt massive Direktsubventionen in der Branche sowie verdeckte Subventionen für Großbetriebe in der jeweiligen Region durch z.B. Steuererleichterung.
    (Wir könnten hier mindestens zwei weitere Diskussionen eröffnen: Arbeitsplätze in der Massentierhaltung sowie Subventionen für Milchbauern, die sich verzockt haben und nun nicht wissen wohin mit den Überkapazitäten)
    Weiterhin die externalisierten Kosten der Massentierhaltungsindustrie. Es ist doch keine Geheimnis mehr, dass wir nicht mehr wissen wohin mit der Gülle und unser Grundwasser zunehmend verseucht wird. Auch die Diskussion um den Einsatz von Antibiotika und den ungeahnten Folgen für die Menschen müssen wir doch hier nicht führen. Die katastrophalen Folgen der Kraftfutterproduktion in Lateinamerika oder der EU-Export von Schlachtabfällen nach Afrika – alles bekannt.
    All diese Vorteile fehlen den veganen Traditionsunternehmen und jetzt kommt auch noch der der VEBU und adelt Regenwälder & Co. – na super!

    Auch ich bin aus dem VEBU ausgetreten. Für mich erscheint das wie moderner Ablasshandel, oder eine Beruhigungspille. Wenn die ganze Sauerei, die mit Tieren im weitesten Sinne anstellen, eines Tages raus kommt und wir zur Rechenschaft gezogen werden, dann kann ich meinen VEBU-Ausweiß raus holen und sagen: „Ich war im Widerstand!“

  6. Sol meint

    Nein, Wheaty irrt sich mitnichten!

    Möchte aber gern vorab den Focus noch auf die Anbebote der Discounter richten:
    als vegane Ernährungsberaterin kann ich nur vor dem Discountermüll
    warnen: 70% Hühnereiweiß ist die Grundlage all dieser Veggiewurst etc.
    Habe mir mal einige Angebote gekauft; nicht nur mir und meinen Freunden war danach übel.
    Auch wenn ich diesen ganzen Fleischersatz-TamTam nicht mitmache, (vegan st grundsätzlich anders gemeint und schmeckt auch ohne prima!!!) kaufe ich bewußt etwas von „Wheaty“ oder den anderen kleinen authentischen Firmen, als der Fleischindustrie mein Geld zu überlassen.
    Mich befremdet zudem dieser Begriff: „VEGGIE“,
    wieso schreibt man nicht hin, was es ist:
    entweder vegetarisch oder vegan!?

    Zudem weiß nun auch die Rügenwalder Mühle nebst Konsorten Dank „Mister Joy“, wie sie aus den Abfallprodukten nun noch Gewinn ziehen kann, ohne auch nur 1 Tier weniger zu töten.
    Im Gegenteil: nun hat sie ein 2. Standbein dank dem VEBU entwickeln dürfen.

    Ich unterstütze ebenfalls die Albert-Schweizer-Stiftung, da ich mich in der Politik des VEBU nicht mehr vertreten fühle.

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